Diese Woche standen massive Störungen im Flug- und Bahnverkehr im Mittelpunkt: In Italien legte ein Streik Easyjet-Flüge lahm, während Unwetter in Istanbul und Griechenland für zahlreiche Flug- und Fährausfälle sorgten. In Deutschland gilt nun ein bundesweites Alkoholverbot an Bahnhöfen. Auch Saudi-Arabien bleibt wegen anhaltender Angriffe ein Hochrisikoziel, und auf Mauritius sorgt anhaltende Unruhe für Unsicherheit.
Inhaltsverzeichnis
Verkehr & Verbindungen
Italien: Streik bei Easyjet sorgt am Freitag für Flugausfälle
Am Freitag, dem 16. Oktober, kommt es in ganz Italien zu erheblichen Störungen im Flugverkehr: Das fliegende Personal von Easyjet ist zu einem landesweiten, 24-stündigen Streik aufgerufen. Der Arbeitskampf startet um Mitternacht und endet um 23:59 Uhr. Reisende müssen mit zahlreichen Flugausfällen und Verspätungen rechnen. Wer am Freitag mit Easyjet von oder nach Italien fliegen will, sollte seinen Flugstatus frühzeitig prüfen und mit kurzfristigen Änderungen rechnen. Umbuchungen oder Stornierungen sind meist über die Airline-Webseite möglich. Bei gestrichenen Flügen stehen Passagieren nach EU-Recht Entschädigungen zu, sofern die Störung nicht durch außergewöhnliche Umstände verursacht wurde.
Quelle: aeroTELEGRAPH, 15.10.2026
Unwetter in Istanbul und Griechenland: Flüge und Fähren betroffen
Heftige Unwetter haben den Reiseverkehr im östlichen Mittelmeer stark beeinträchtigt. In Istanbul wurden 43 Flüge umgeleitet und 19 gestrichen. Auch in Griechenland fallen zahlreiche Fähren aus, und auf den Balearen sind am Wochenende schwere Gewitter angekündigt, die ebenfalls zu Flug- und Fährausfällen führen können. Wer in den betroffenen Regionen unterwegs ist, sollte sich fortlaufend über den Status seiner Verbindung informieren und ausreichend Zeit für alternative Routen einplanen. Besonders auf den griechischen Inseln kann es zu längeren Verzögerungen kommen. Tipps für Camping in Griechenland findest Du im Camping-Ratgeber Griechenland.
Quelle: Touristik aktuell, 16.10.2026
Saudi-Arabien: Flugverkehr in Riad weiterhin unterbrochen
Nach Angriffen auf den Flughafen von Riad bleibt der internationale Flugverkehr von und zur saudi-arabischen Hauptstadt weiter eingestellt. Airlines wie Lufthansa und Air France-KLM haben ihre Verbindungen ausgesetzt. Wer Flüge nach oder über Riad gebucht hat, muss mit kurzfristigen Streichungen und erheblichen Verzögerungen rechnen. Ersatzverbindungen werden aktuell nicht angeboten. Für geplante Reisen nach Saudi-Arabien empfiehlt sich eine enge Abstimmung mit der jeweiligen Airline und eine regelmäßige Überprüfung des aktuellen Flugstatus.
Quelle: Touristik aktuell, 14.10.2026
Sicherheit & Warnungen
Deutschland: Alkoholverbot an allen DB-Bahnhöfen jetzt in Kraft
Seit dem 15. Oktober 2026 gilt an rund 5.400 Bahnhöfen der Deutschen Bahn ein generelles Alkoholverbot. Der Konsum alkoholischer Getränke ist damit auf allen Bahnsteigen und in den Bahnhofsgebäuden bundesweit untersagt. Das Verbot betrifft nicht nur Fern- und Regionalbahnhöfe, sondern auch kleinere Stationen. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Alkoholkonsum in den Zügen selbst bleibt davon unberührt, sofern er nicht durch gesonderte Regelungen ausgeschlossen ist. Für Reisende bedeutet das: Getränke müssen vor Betreten des Bahnsteigs geleert oder verschlossen werden.
Quelle: TRAVELBOOK, 15.10.2026
Saudi-Arabien: Reisewarnung wegen Angriffen und Terrorgefahr verschärft
Das US-Außenministerium rät derzeit ausdrücklich von Reisen nach Saudi-Arabien ab. Grund sind wiederholte Drohnen- und Raketenangriffe auf amerikanische Ziele, bewaffnete Konflikte, Terrorismus und restriktive Gesetze, etwa zur Nutzung sozialer Medien. In einigen Landesteilen besteht ein noch höheres Risiko. Auch internationale Airlines haben Flüge nach Riad ausgesetzt. Wer dennoch einreisen will, muss mit kurzfristigen Flugausfällen, verschärften Kontrollen und möglichen Ausreiseverboten rechnen. Die Lage kann sich rasch ändern, daher sollten sich Reisende vorab beim Auswärtigen Amt und den Behörden des Ziellandes informieren.
Quelle: US-Außenministerium, 12.10.2026
Mauritius: Proteste und Unruhen führen zu Einschränkungen
Auf Mauritius kommt es laut britischem Außenministerium weiterhin zu Demonstrationen und Unruhen, die sich auf den Alltag und die Sicherheit auswirken können. Besonders in städtischen Gebieten kann es zu Straßensperrungen, Versammlungen und kurzfristigen Einschränkungen im öffentlichen Leben kommen. Reisende sollten Menschenansammlungen meiden und sich vor Ort über die aktuelle Lage informieren. Wer nach Mauritius reist, findet praktische Tipps und Hinweise im großen Mauritius-Reiseführer.
Quelle: FCDO (UK), 16.10.2026
EU: Biometrisches Ein- und Ausreisesystem wird flexibler gehandhabt
An den EU-Außengrenzen werden die neuen biometrischen Ein- und Ausreisekontrollen künftig flexibel angewendet. Wie ein EU-Vertreter erklärt, sollen unnötige Wartezeiten durch pragmatische Anpassungen vermieden werden. Damit reagiert die EU auf anhaltend lange Schlangen in der Praxis. Für Reisende heißt das: Die Umstellung auf das Entry/Exit System kann in einzelnen Ländern unterschiedlich streng erfolgen, und kurzfristige Anpassungen sind möglich. Wer demnächst in die EU ein- oder ausreist, sollte sich vorab über die jeweils aktuellen Abläufe am Grenzübergang informieren.
Quelle: Skift, 15.10.2026
Passend dazu aus unserem Ratgeber
Nicht nur Bahn- und Flugreisen sind von neuen Regeln und Störungen betroffen – auch beim Radreisen spielt Sicherheit eine große Rolle. Gerade wer sein Fahrrad auf Reisen mitnimmt, sollte auf ein zuverlässiges Schloss achten. Worauf Du beim Kauf achten solltest und welche Modelle im Vergleich überzeugen, haben wir im Fahrradschloss Test für Dich zusammengestellt. So bleibt Dein Rad auch unterwegs bestens geschützt.
Geld & Kosten
Thailand: Kundenzentrum für Entschädigungen nach Flugchaos durch Fluten
Thai Airways hat am 16. Oktober in Bangkok ein eigenes Kundenzentrum eröffnet, um Passagiere bei Entschädigungsforderungen nach den Überschwemmungen Ende September zu unterstützen. Die schweren Regenfälle hatten zu erheblichen Verspätungen und Flugausfällen geführt. Wer von den Störungen betroffen war, kann sich nun direkt an die neue Anlaufstelle wenden, um Ansprüche geltend zu machen. Erstattungen und Umbuchungen werden individuell geprüft. Für Reisende bedeutet das: Belege und Buchungsunterlagen bereithalten und eine zügige Kontaktaufnahme mit der Airline suchen.
Quelle: aeroTELEGRAPH, 15.10.2026
Großbritannien/USA: Abzocke bei ETA- und ESTA-Anträgen
Beim Online-Antrag für die britische ETA oder die US-ESTA lauern Kostenfallen: Private Anbieter verlangen zum Teil deutlich höhere Gebühren als die offiziellen Stellen. Im schlimmsten Fall fehlen nach der Zahlung sogar wichtige Daten für die Einreise. Wer eine ETA oder ESTA benötigt, sollte ausschließlich die offiziellen Webseiten der jeweiligen Regierung nutzen. Die offiziellen Gebühren sind dort klar ausgewiesen und es gibt keine versteckten Zusatzkosten. Für Individualreisende gilt: Immer auf die Adresse der Website achten und keine sensiblen Daten auf Drittseiten eingeben.
Quelle: TRAVELBOOK, 14.10.2026
Kurz notiert
- Malaysia Airlines fliegt ab 18. Oktober wieder nach Jeddah und Medina.
- Viator Group ermöglicht wieder DB-Gruppenbuchungen für Veranstalter.
- Jetfuel-Preise haben sich 2026 verdoppelt – Auswirkungen auf Flugpreise möglich.
- In Tansania wird vor Kriminalität und willkürlicher Anwendung von Gesetzen gewarnt.
- Copa Airlines bietet flexible Umbuchungen nach dem Erdbeben in Panama.
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