Die besteb Bergschuhe im Test und Vergleich

Langlebige und robuste Bergschuhe sind nicht nur angenehme Wegbegleiter, sondern auch wahre Lebensretter. Selbst bei plötzlichen Wetterumschwüngen bleiben die Füße trocken und das Profil hochwertiger Schuhe griffig und rutschfest. Auf einer längeren Wanderung in den Bergen, erst recht in alpinem Gelände, dürfen Bergschuhe schon alleine aus Sicherheitsgründen nicht fehlen. Und ganz nebenbei: Sie machen Deine Füße ausdauernder und reduzieren das Risiko von Blasen!

Im Test haben wir beliebte Bergschuhe von Marken wie Maindl, Hanwag, Scarpa oder Salewa miteinander verglichen. Du findest in der Tabelle sowohl Steigeisenfeste Schuhe für anspruchsvolle Bergtouren als auch leichte Wanderschuhe. Schön ist, dass viele Bergschuhe nachhaltig und lokal hergestellt werden. Hanwag produziert z. B. in Deutschland und trotzdem kosten die Modelle nicht mehr als die Konkurrenz aus Fernost.

Testsieger: Die besten Bergschuhe im Vergleich

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1. Platz
Mammut
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2. Platz
Meindl 680083
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3. Platz
Schladminger 8360
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4. Platz
Salewa
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5. Platz
Mammut
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6. Platz
Salomon L39867400
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Mammut 3030-03160 im TestMeindl 680083 im TestSchladminger 8360 im TestSalewa 00-0000063433 im TestMammut 3030-03140 im TestSalomon L39867400 im Test
Ein­satz­ge­biet
Wandern, Trekking, Berg­tou­ren
Wandern, Trekking, Klettern
Wandern, Trekking, Berg­tou­ren
Trekking, Berg­tou­ren, Klettern
Wandern, Trekking, Berg­tou­ren
Wandern, Trekking, Berg­tou­ren
Material
Synthetik, Nubukleder
Nu­bu­k­le­der
Fettleder
Synthetik, Mesh
Synthetik, Leder
Leder, Mesh
Für wen
Herren
Herren
Unisex
Damen
Damen
Herren
Wasserabweisend
Vorteile:
  • stabil und langlebig
  • hoher Tra­ge­kom­fort
  • moderner Look
  • atmungsaktives Membran
  • trocknen schnell
  • angenehmes Fußklima
  • wasserdicht durch GriTex
  • 3-Schichten Sohle
  • optimaler Grip
  • wasserdicht und atmungsaktiv
  • sehr komfortabel
  • gute Ver­ar­bei­tung
  • aus Terracare Leder
  • hervorragende Passform
  • griffige Sohle
  • sehr leicht
  • be­son­de­re Tritt­fes­tig­keit
  • mit Ze­hen­schutz­kap­pe
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Was sind Bergschuhe konkret?

Was ist der beste Bergschuh im Test und Vergleich?Bergschuhe sind nicht zu verwechseln mit Trekkingschuhen oder Wanderschuhen. Während Wanderschuhe immer noch den Tragekomfort auf vergleichsweise stabilem und überwiegend ebenem Boden in den Vordergrund rücken, hat bei einem Bergschuh die Sicherheit oberste Priorität. Deine Füße sollen in jedem Gelände bestmöglich gestützt sein und stabilisiert werden. Ein Abrutschen oder Umknicken darf unter keinen Umständen passieren. Hinsichtlich des Produktes selbst sind Bergschuhe, die sich auch für stark steiniges Gefälle und Eisflächen eignen, vergleichsweise hart, unflexibel und haben ein hohes Gewicht. Das bedeutet aber nicht, dass sie unkomfortabel sein müssen.

Die ebenfalls für sich sehr harte Sohle mit tiefem Profil sorgt für einen festen Tritt und der Schuhschaft unterscheidet sich je nach Einsatzgebiet (Bergsteigen, alpine Expeditionen, Klettern, Wandern, Trekking …). Hochwertige Modelle verfügen außerdem über eine Aufnahme für Steigeisen und eine Wärmeisolierung in anspruchsvollen Höhen. Atmungsaktives Material, das aber weder Kälte noch Nässe in den Schuh eindringen lässt, sowie spezielle Verarbeitungstechnologien wie Gore Tex® oder Air Revolution® sind in Hochlagen unverzichtbar.

Vorteile von Bergschuhen

Der wohl größte Vorteil der Bergschuhe aus dem Test ist in Sachen Sicherheit gegeben. Bergschuhe sind mit Features ausgestattet, die sich selbst bei einer spontanen Sturzflut oder dem Auftreten von Schnee oder Eis einsetzen lassen. Sie ermöglichen das sofortige Anpassen, indem Du beispielsweise Schneeschuhe oder Steigeisen anbringst. Somit hast Du mit einem einzigen Paar Schuhe die ideale Ausstattung für jede Wetter- und Witterungslage; und für jeden Untergrund.

Bei vollständig Steigeisenfesten Schuhen (das sind Schuhe, welche die schwersten Hochgebirgsgänge, Gletscher und Eisflächen problemlos mitmachen) sorgen extrem harte Zwischensohlen und ein steifer Schaft für die notwendige Trittsicherheit und den besten Halt im Schuh. Der Rand der Sohlen besteht aus Hartplastik – bei sehr hochwertigen Schuhen sind auch Deine Zehen und das Fersenbein durch Einlagen aus Hartplastik geschützt.

Welche Arten von Bergschuhen gibt es?

Verschiedene Arten aus dem Bergschuh Test und VergleichAbhängig davon, auf welche Aktivitäten die Bergschuhe ausgerichtet sind, werden sie in verschiedene Kategorien unterteilt. Während die Kategorie A sehr flexible und leichte Outdoorschuhe (Trekkingschuhe) beschreibt, die eher für längeres Wandern ohne große Herausforderung geeignet sind, beschreibt die Kategorie B Modelle für anspruchsvollere Touren und Trekkingausflüge bis ins Mittelgebirge. Auch eine Zwischenstufe ist durchaus möglich: Für Mittelgebirge, Voralpen und Flachland gleichermaßen tauglich sind AB-Schuhe.

BC-Schuhe sind dann anzuraten, wenn Deine Tour in oder über das Hochgebirge führen soll oder bei geringer Steigung sehr anspruchsvoll ist. Ebenfalls für Hochgebirge, Gletscher und sehr anspruchsvolle Trekkingausflüge ist die Kategorie C zu empfehlen. Die Königsklasse der Bergschuhe ist Kategorie D: Hochalpine Gebiete und selektive Gletscher-, Eis- und Firntouren bestreitest Du am besten damit.

Neben den verschiedenen Kategorien wird noch zwischen den Einsatzgebieten unterschieden, nach denen sich schlussendlich Deine Kaufentscheidung richten sollte:

  • Freizeit- und Wanderschuhe (A)
  • Hikingschuhe (A)
  • Zustiegschuhe (A)
  • Wanderstiefel bzw. hohe Wanderschuhe (AB)
  • Trekkingschuhe (B)
  • Schwere Trekkingstiefel (BC)
  • Bergstiefel (C)
  • Schwere Berg- bzw. Expeditionsstiefel (D)

Während Wanderschuhe und Zustiegschuhe aus dem Test angenehm leicht zu tragen sind, haben Bergschuhe ein hohes Gewicht von über 1 kg. (Beachte beim Kauf, dass das Gewicht meist für die kleinste Größe angegeben wird – oder (z. B. bei Salewa) als Gewicht für EINEN Schuh.)

Bergschuh-Marken – Qualitätsware im Überblick

Kaufkriterien – die wichtigsten Faktoren

Bergschuh ist nicht gleich Bergschuh, das hast bestimmt auch Du schon schmerzvoll feststellen müssen. Beim richtigen Schuhwerk sind Standard und ein Minimum an Notwendigkeit einfach zu wenig, um langfristig damit glücklich zu sein. Die Passform ist nur einer, aber der essentiellste aller Faktoren.

Wieso der Schuh sitzen muss

Während zu eng sitzende Schuhe sich schon unangenehm anfühlen und von allen Seiten drücken, werden zu lockere oder zu große Schuhe oftmals nicht als solche wahrgenommen. Das Problem: Durch die immer wieder stellenweise auftretende Reibung können sich gleich an mehreren Stellen Deines Fußes schmerzhafte Bläschen bilden – umso schlimmer, wenn diese plötzlich aufplatzen. Ist der Schuh zu locker, erhöht sich das Risiko des Umknickens, da Deine Knöchel nicht optimal gestützt werden. Je mehr Spielraum Dein Fuß im Schuh hat, desto instabiler liegt er, und desto höher ist auch das Verletzungsrisiko. Ein weiteres Problem ergibt sich bei besonders häufiger Anwendung von zu engem Schuhwerk: Wenn Du mehrmals wöchentlich zu enge Schuhe trägst, und dies über einen längeren Zeitraum hinweg, kann es zu Fehlstellungen Deines Fußskeletts kommen, die nur sehr schwer zu korrigieren sind.

Material, Verarbeitung und Robustheit

Das beste Material der Bergschuhe aus dem Test und VergleichWenn Du über weite Strecken oder große Höhen wanderst, wäre es fatal, plötzlich die Schuhsohle zu verlieren oder alle dreihundert Meter die Schnürung enger ziehen zu müssen. Achte daher unbedingt auf eine feste Verarbeitung: Es dürfen keine losen Fäden zu sehen sein, an geklebten Stellen sollte kein Klebstoff ausgetreten sein und Risse oder Eindruckstellen sind ohnehin ein No Go. Sichtbare Nähte sollten gleichmäßig verarbeitet sein. Die Ösen für die Schnürung dürfen sich zwar um 360° drehen lassen, ein Verbiegen darf jedoch nicht möglich sein.

Das Material, aus dem der Bergschuh hauptsächlich besteht, sollte mehrere Eigenschaften aufweisen:

  • Wasserdichtheit (Schweiß darf und soll nach außen dringen können, jedoch keine Nässe von außen hinein)
  • Atmungsaktivität
  • Gute Fußbettung, Anpassung an den Fuß beim Tragen (verrutscht die Zunge, ist eine solche nicht gegeben)
  • Festigkeit, keine Formflexibilität
  • Steigeisenfestigkeit
  • Wärmeisolierung

Besonderheiten

Alle Besonderheiten aus dem Bergschuh Test und VergleichIm Vergleich zu Sandalen, Sneakers oder anderen Alltagsschuhen verfügen qualitative Bergschuhe über Features, die im Gebirge unverzichtbar sind. Dazu gehören eine gute Wärmeisolierung, Wasserdichtheit und atmungsaktives Material (im Sommer). Letzteres sorgt dafür, dass die Schweißbildung reduziert wird; im Winter dagegen sorgt ein entsprechendes Innenfutter (beispielsweise das GTX® Innenfutter) für den Erhalt der Wärme.

Bei der Schuhsohle gilt, dass ein gesundes und sicheres Abrollen möglich sein muss, was eine flexible Sohle erfordert. Bei Bergschuhen hingegen kann eine solche schnell zu einer falschen Belastung und somit zum Abrutschen führen, weshalb die Sohle fest sein sollte.

Besonders tiefe Profile sind für den Grip verantwortlich. Das Schuhwerk verhält sich auf trockenem Erdboden anders als auf matschigem Schnee. Ein tiefes, abriebfestes Profil (bestenfalls an einer VIBRAM® Sohle) ermöglicht guten Halt auf jedem Untergrund. Für Eisflächen gibt es hier zusätzlich Steigeisen, die an den Bergschuhen befestigt werden können; manche Schuhe haben Spikes an der Sohle.

Die Auswahl erfolgt je nach Einsatzgebiet

Deine Kaufentscheidung richtet sich überwiegend danach, wofür Du die Schuhe verwendest. Bei längeren Spaziergängen auf eher flachem Land oder in nur geringer Höhe musst Du weniger Ansprüche an sie stellen, als in alpinem Gelände. In stark felsigen Gebieten oder auf Eisflächen sind Steigeisen unverzichtbar, um nicht abzurutschen. Wanderst Du zwar hoch, aber auf trockenem Weg, reichen oft tiefe Profile mit Spikes aus.

Vergiss nicht, die verschiedenen Kategorien ins Auge zu fassen, und dass es auch Zwischenstufen in der Klassifizierung Deiner Bergschuhe gibt. Bist Du Dir unsicher, welche Kategorie Du benötigst, entscheide Dich sicherheitshalber für die strengere; diese bietet schlussendlich mehr Sicherheit. Außerdem kannst Du auf der Wanderung selbst flexibler reagieren und musst Dich zum Beispiel nicht von Deiner Gruppe trennen, weil alle einen schwierigeren Weg einschlagen, den Du mit Kategorie B Modellen nicht mitgehen kannst (bzw. solltest).

Abhängig von der Häufigkeit Deiner Wanderungen, empfiehlt es sich auch, Deine Schuhe regelmäßig zu pflegen. Die Pflege trägt in wertvollem Ausmaß zur Wasserdichtheit Deiner Schuhe bei. Für gewöhnlich erhältst Du eine Pflegeanleitung für das jeweilige Modell direkt beim Kauf.

Mach den Selbsttest

Die besten Bergschuhe aus dem Test selbst vergleichenDa sich Verkäufer eher wenig über das praktische Testen von Bergschuhen vor dem Kauf freuen, ziehe zunächst ein paar Kundenbewertungen und Erfahrungsberichte zu Rate. Ob die Bewertungen wirklich sachlich und objektiv dargestellt sind, und ob Du Dich auf sie verlassen kannst, merkst Du oft schon an den ersten beiden Sätzen.

Ist die Entscheidung gefallen, dann ist es an der Zeit, Gipfel zu erklimmen: Probiere Deine neuen Schuhe aus und unterziehe sie der ultimativen Belastungsprobe! Natürlich kannst Du versuchen, möglichst viele Einflüsse am selben Tag auf Deine neuen Schuhe einwirken zu lassen. Alternativ bieten sich verschiedene Ausflüge zu unterschiedlichen Bedingungen an: Sonnenschein, Regenwetter, Schneelage, Matsch, Felswände oder auch der Einsatz zu verschiedenen Jahreszeiten sollten positiv absolviert werden können.

Bei regelmäßiger Reinigung und Pflege sollten über viele Jahre hinweg keine oder nur geringfügige Verschleißspuren entstehen. Wasser darf keine dauerhaften Flecken hinterlassen, auch eingetrocknete Erde muss leicht zu entfernen sein, ohne das Material zu beschädigen. Im Idealfall sind Bergschuhe aus dem Test sogar waschmaschinentauglich.

Der ultimative Bergschuhtest

Welche Bergschuhe aus dem Test und Vergleich sind wasserdicht?Der Praxistest solcher Bergschuhe sieht in der Industrie ein wenig anders aus, als bei Dir zu Hause. Die wichtigsten Kriterien im Zuge des industriell-wirtschaftlichen Testverfahrens wurden bereits mehrmals erwähnt:

  • Wasserdichtheit
  • Wärmeisolierung
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Steigeisenfestigkeit
  • Kategorie
  • Passform
  • Material (Qualität, Atmungsaktivität)
  • Verarbeitung (sichtbare Nähte, ausgetretener Klebstoff, …)
  • Schuhgewicht
  • Festigkeit vs. Flexibilität
  • Art des Verschlusses (Schnürung, Klettverschluss, …
  • Tragekomfort

Im Zuge dieses Tests wird in jedem der Punkte explizit darauf geachtet, ob Mängel bestehen. Mängel wären zum Beispiel stellenweise eintretende Feuchtigkeit, Kältegefühl oder dass der Schuh den Ansprüchen der ihm zugeteilten Kategorie nicht gerecht wird. Vor allem bei sehr günstig angepriesenen Bergschuhen schleicht sich sehr schnell ein Kältegefühl ein und der Tragekomfort leidet. Bei qualitativ hochwertigen Produkten ist es zumeist das Gewicht des Schuhs, das etwas schlechter abschneidet.

Auf der Suche nach dem idealen Bergschuh für Dich kannst Du, um Dir die Entscheidung leichter zu machen, nach einem speziellen Schema vorgehen. Beantworte Dir folgende Fragen:

1. Wofür wirst Du die Schuhe tragen? (Spaziergänge, Trekking, Alpinbergsteigen, …)?
Aus der Beantwortung dieser Frage ergibt sich dann die Kategorie Deiner Schuhe.

2. Entspricht das, was Du siehst und fühlst, der Kategorie, die Du brauchst?
Wenn ja: super! Wenn nicht, dann denke gründlich darüber nach, ob Du bereit bist, diese Einbußen hinzunehmen.

3. Finde Schuhe, die möglichst alle Features zu bieten haben, die Du benötigst, und akzeptiere Einbußen nur, wenn sie Dich keinem zusätzlichen Risiko aussetzen.
Das hängt nun davon ab, welche Kategorie Du benötigst und welcher Aktivität Du damit nachgehst.

Der beste Bergschuh für…

… Alpinbergsteiger und Hochtourengeher

Der beste Bergschuh für Alpinbergsteiger im Test und VergleichFür gewöhnlich sind die alpinen Gebiete ab etwa 1.000 m bis 1.500 m eine Stufe unterhalb der nivalen (schnee- und eisbedeckten) Höhenlage angesiedelt. In manchen Fällen jedoch findet sich auch hier bereits die Schneegrenze, weshalb Deine Schuhe ausnahmslos der Kategorie D entsprechen müssen. Das bedeutet: absolute Steigeisenfestigkeit, bestmögliche Wärmeisolierung und festes Material, tiefe Schuhprofile (idealerweise mit Spikes) und Steigeisen im Schlepptau. Denn: Wo Schnee liegt, ist bekanntlich auch Eis nicht weit. Tückisch sind vor allem dickere Schneeschichten, da sich unter ihnen nicht selten Eisschichten befinden. Für Anfänger im Bereich des alpinen Bergsteigens empfiehlt sich eine umfangreiche Vorbereitung, indem Du Dich langsam an die Höhe und ihre Ansprüche gewöhnst.

Tipp: Sorge dafür, dass Du Dich im Notfall bemerkbar machen kannst (zum Beispiel mit Funkgeräten per Amateur- oder CB-Funk).

… Eiskletterer

Zum Eisklettern sind ebenfalls D-Bergschuhe mit festen, tiefen Steigeisen die einzigen Schuhe, die Dich sicher ans Ziel bringen. Jede Kategorie, die nicht D ist, ist für diese Aktivität suboptimal. Du benötigst feste, stabilisierende Schuhe, die einen guten Tritt gewährleisten, selbst auf rutschigsten Eisschichten. Auch eine exzellente Wärmeisolierung ist zwingend notwendig, vor allem dann, wenn Du Pause machst. Eistouren finden ebenfalls im hochalpinen Gebiet statt, um genau zu sein in nivaler Höhenlage – sprichwörtlich der Spitze des Eisbergs. Die meisten Eiswände, durch die solche Wanderungen führen, haben eine Neigung von 40° bis 90°, ausgehend vom Erdboden. Ein funktionierendes Schuhwerk ist hier also absolut überlebensnotwendig – Du solltest auf keinen Fall am falschen Ende sparen.

Tipp: Gehe niemals alleine los!

… Expeditionen

Der beste Bergschuh für Expeditionen im Test und VergleichExpeditionen sind per Definition Forschungsreisen in solche Gebiete, die bisher unerforscht und nicht erschlossen sind. Es kann Dir also niemand genau sagen, was Dich dort erwartet – Du solltest also je nach Gebiet auf alle erdenklichen Szenarien vorbereitet sein (auch in der Wüste gab es bereits Schnee und in den Tropen gibt es Gletscher). In Wahrheit kommst Du also auch bei Expeditionen um eine bestmögliche Ausstattung nicht herum. Absolutes Minimum sind Bergschuhe der Kategorie C. Steigeisen zum Besteigen von Eis werden hier zwar eher weniger benötigt, als sicherheitsbewusster Mensch solltest Du jedoch darauf vorbereitet sein, auf felsige Gebiete zu stoßen; ebenfalls ein Einsatzgebiet für Steigeisen.

Auch Wetter – und Witterungsbedingungen sind bei längeren Expeditionen unvorhersehbar. Deine Schuhe sollten also sowohl für warme, als auch kühle bis kalte Tage geeignet und zu einhundert Prozent wasserdicht und atmungsaktiv sein.

Tipp: Vergiss die zusätzlichen Ausrüstungsgegenstände nicht (Zelt, Klettergurte und -seile, GPS-Geräte, großen Rucksack, …)

… Freizeitwanderer

Für gemütliche Spaziergänge auf eher ebenem Gebiet und bis ins leichte Mittelgebirge kommst Du mit Kategorie A bis B von Frühling bis Herbst problemlos durch. Das Material darf hier etwas flexibler sein und etwas mehr Spielraum ermöglichen, Wetter- und vor allem wasserfest sollten sie dennoch sein. Je nach Strecke solltest Du aufgrund des bequemen Schuhwerks aber die Ansprüche nicht unterschätzen, die die Landschaft stellt. Auch in niedrigen Gebieten können gewisse Stellen eine starke Steigung und Steinboden aufweisen; Du solltest also in der Lage sein, die Einbußen, die durch die niedrige Kategorie entstehen, mit Deiner Trittsicherheit zu kompensieren.

Tipp: Picknickkorb und Handy einpacken.

Fragen und Antworten zu Bergschuhen und Zubehör

Der Bergschuh-Vergleichstest: Unsere Meinung

Egal ob es um Trekkingtouren, hochalpine Gebirgswanderungen oder gemütliche Spaziergänge im Alltag geht: Der Test zeigt, dass Bergschuhe in den Bergen WICHTIG sind. Viele Modelle eignen sich auch hervorragend als einfache Alltagsschuhe im Winter, sind also flexibel einsetzbar und passen optisch zur winterlichen Kleidung. Auf jeden Fall solltest Du Dir vor einem Kauf genau überlegen, welche Features Dein Bergschuh leisten muss. Je mehr Ansprüche Du stellst, desto kostenintensiver wird der Kauf. Aber bedenke: Davon hängt auch ab, wie lange Deine neuen Schuhe Dich begleiten. In unserer Vergleichstabelle findest Du einen Überblick über aktuell verfügbare Bergschuhe und ihre Preise. Informiere Dich selbst über die ersten wichtigen Fakten oder suche Rat in einem Fachgeschäft, wenn Du verschiedene Modelle anprobieren möchtest.

Wir hoffen unsere Tipps und Infos zu den besten Bergschuhen haben Dir geholfen! Besitzt Du auch schon gute Bergschuhe? Was gefällt Dir daran am Meisten? Wir freuen uns auf Deinen Kommentar!

Hier findest Du weitere Ratgeber & hilfreiche Beiträge zum Thema:

Outdoor Schuhe

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