Würzburg Sehenswürdigkeiten: Meine besten Tipps um Würzburg zu entdecken

Würzburg zählt, umgeben von Weinbergen, zu einer der schönsten Städte Frankens. Durch ihre unzähligen Bauwerke bildet die einstige fränkische Residenzstadt am Main ein perfektes Ausflugsziel. Nicht nur Weinliebhaber kommen auf ihre Kosten, sondern auch der Name eines ganz bestimmten Baumeisters wird Dir überall begegnen.

 

Die Würzburger Residenz

 

Die Würzburger Residenz zählt zu den eindrucksvollsten Schlossanlagen in ganz Europa. Sie wurde in den Jahren zwischen 1720 bis 1744 im Spätbarock erbaut. Die Fertigstellung der Inneneinrichtung erfolgte bis etwa 1780. Die Planung dieser einmaligen Anlage erfolgte durch Balthasar Neumann, der damals mit vielen weiteren namhaften Architekten und zahlreichen Künstlern zusammenarbeitete.

 

Besucher können im Inneren der Residenz die Hofkirche und vierzig weitere Räume entdecken und sich in das 18. Jahrhundert zurückversetzt fühlen. Im Erdgeschoss der Residenz befinden sich das Vestibül und der Gartensaal, welche beide besichtigt werden können.

 

Bestaunen kannst Du auch das berühmte Treppenhaus, welches sich ebenfalls im Erdgeschoss befindet. Über diese prachtvolle Treppenanlage gelangst Du in das Obergeschoss, wo die restlichen Räume besichtigt werden können. Hier befinden sich der Kaisersaal und die Staatsgalerie. Das Gewölbe des Treppenhauses ist ein architektonisches Meisterwerk. Der Maler Giovanni Batista Tiepolo schuf hier das größte einteilige Deckenfresko, was jemals erbaut wurde. Es bildet einen Sonnenaufgang über der Welt ab und stellt vier der fünf Kontinente dar, da der fünfte Kontinent damals noch nicht bekannt war.

 

1981 erfolgte die Auszeichnung der Würzburger Residenz zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Gründe dafür waren die perfekte Konzeption des Palastes, der durch seine Gesamtanlage eindrucksvoll und außergewöhnlich erscheint. Das UNESCO-Weltkulturerbe umfasst nicht nur die Schlossanlage, sondern den Hofgarten und den Residenzplatz mit dem Frankoniabrunen.

 

Nachdem ein großer Teil der Würzburger Residenz im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, erfolgte der Wiederaufbau, der jedoch mehr als vierzig Jahre dauerte. Von den insgesamt 340 Räumen des Gebäudekomplexes sind heute 42 als Schauräume zu besichtigen. Weitere Räumlichkeiten der Residenz werden von dem Martin-Wagner-Museum und der Universität genutzt. In der Anlage befindet sich ebenfalls die Staatsgalerie, welche Werke der venezianischen Malerei zeigt.

 

 

Würzburger Residenz

 

 

Hofkirche der „Allerheiligsten Dreifaltigkeit“

 

Die Hofkirche „Allerheiligste Dreifaltigkeit“ bildet einen Teil der Würzburger Residenz. Aufgrund ihrer einmaligen Innenarchitektur ist sie jedoch als eine eigene Sehenswürdigkeit von Würzburg anzusehen. Hast Du Deinen Rundgang durch die Residenz beendet, kannst Du Dir als weiteres Highlight noch diese Kirche anschauen.

 

Der Baumeister Balthasar Naumann hatte die Aufgabe, die einheitliche Außenfassade von Residenz und Hofkirche in Bezug auf die Zahl der Stockwerke und die Fenster beizubehalten. Die Erbauung des Gotteshauses erfolgte zwischen 1732 und 1843 und befindet sich im südwestlichen Eck der Gesamtanlage der Residenz.

 

Errichtet wurde ein außergewöhnliches Gebäude, das ausschließlich aus runden Wänden besteht mit drei ovalen Kuppelgewölben versehen wurde. Die linke Seite, die nicht über Fenster verfügt, wurde mit Spiegeln versehen, welche das Licht reflektieren und somit ähnlich wie Fenster wirken. Die Säulen der Hofkirche sind an die Außenfassade des Gebäudes angepasst und tragen die Emporen.

 

 

Würzburg - Hofkirche der „Allerheiligsten Dreifaltigkeit“

 

 

Der Staatliche Hofkeller Rosenbachpalais

 

Das Gebäude des Rosenbachpalais befindet sich neben der Würzburger Residenz. Es erscheint im Vergleich jedoch eher winzig. Das Gebäude wurde um etwa 1700 erbaut und bildet eine Sehenswürdigkeit, die hier eigens erwähnt werden sollte. Hier befindet sich der Staatliche Hofkeller, welcher wiederum das älteste Weingut Deutschlands ist.

 

Die zum Hofkeller gehörenden Weinberge befinden sich alle in der Region Würzburg. Im Südflügel des Gebäudes befinden sich die stählernen Tanks, in denen der Wein zum gären gebracht wird und unter dem Nordflügel haben die Holzfässer, in denen anschließend der Wein gelagert wird, ihren Platz. Wenn Du an einer Führung durch die gewaltige Anlage teilnimmst, wirst Du Vieles über die Tradition des Weinbaus von Würzburg erfahren. Selbstverständlich kannst Du auch einen Schluck des Weines ausprobieren.

 

Der Frankoniabrunnen

 

Die Würzburger Residenz hat als Gesamtanlage eine gewaltige Ausstrahlung. Allerdings ist die Anlage ohne den davor befindlichen Platz nur ein Teilgebilde. Zum Platz vor der Residenz zählt der Frankoniabrunnen, der wie die Residenz und der Residenzplatz ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen.

 

Der Frankoniabrunnen wurde im Jahr 1894 erbaut und hatte den Zweck, den Prinzregenten Luitpold von Bayern zu huldigen. Prinzregent Luitpold ließ es sich übrigens nicht nehmen, bei der Einweihung des Brunnens selbst mit dabei zu sein.

 

Mittelpunkt des Brunnens bildet die Frankonia. Bei der Frankonia handelt es sich um die Stilisierung einer Symbolfigur für Franken. Sie wird auf dem Brunnen als Bronzestatue dargestellt. Zu ihren Füßen befinden sich die steinernen Abbilder des Bildhauers Tilman Riemenschneider, des Dichters Walther von der Vogelweide sowie der Maler Matthias Gründwald.

 

Prinzregent Luitpold war von dem Frankoniabrunnen sichtlich beeindruckt, weshalb er später als Dank einen weiteren Brunnen, den Kiliansbrunnen stiftete. Dieser befindet sich heute vor dem Würzburger Hauptbahnhof.

 

 

Frankoniabrunnen in Würzburg

 

 

Martin von Wagner Museum

 

Wenn Du von der Residenz und ihrer Umgebung immer noch nicht genug hast, dann kannst Du, bevor Du Deine Erkundung von Würzburg fortsetzt, noch einen Blick in die Ausstellung des Martin von Wagner Museums werfen. Martin von Wagner war als Kunstagent in Rom eingesetzt, wo er für König Ludwig den I. tätig war.

 

Im Neunzehnten Jahrhundert schaffte er es, neben seiner Tätigkeit als Kunstagent noch eine eigene Sammlung aufzubauen, die nach und nach weiter vervollständigt und somit immer wertvoller wurde. Wenige Monate vor seinem Tod überließ Martin von Wagner diese Sammlung der Universität von Würzburg, die das gleichnamige Museum begründete. Die Ausstellungen des Museums wurde nach und nach durch weitere Schenkungen ergänzt, weshalb das Martin von Wagner Museum heute eine sehr bekannte Kunstausstellung enthält.

 

 

Alte Mainbrücke und die Wächter

 

Was wäre eine Stadtansicht von Würzburg ohne die Alte Mainbrücke? Diese Brücke bildet eine Verbindung zwischen der Altstadt, die sich auf der rechten Seite des Mains befindet und der gegenüber befindlichen Festung Marienberg. Die Mainbrücke ist nur für Fußgänger und Fahrradfahrer geöffnet und bildet einen schönen Treffpunkt an lauen Abenden oder warmen Sommernächten. Hier besteht keine Gefahr, dem Straßenverkehr ausgesetzt zu sein, den die Mainbrücke wird nur von Fußgängern und Radfahrern genutzt.

 

Ursprünglich befand sich an dieser Stelle schon im Zwölften Jahrhundert eine Steinbrücke, welche damals die erste Steinbrücke Deutschlands war. Diese war jedoch zwischenzeitlich stark beschädigt, weshalb der Entschluss gefasst wurde, im Fünfzehnten Jahrhundert eine neue Brücke zu errichten. Die aus Stein bestehenden Brückenpfeiler wurde mit Holzbögen verbunden, bis im Jahr 1512 ein Wechsel zu Bögen aus Stein folgte. Hintergrund war, die Unterhaltungskosten für die Holzkonstruktion einzusparen.

 

Auf der Mainbrücke befinden sich ihre Wächter, nämlich barocke Steinfiguren, die zudem der Brücke einen einmaligen Charakter verleihen. Sie wurden 1730 erstmals aufgestellt und stehen für die Geschichte und Vergangenheit Würzburgs. Die 4,5 m großen Figuren der Mainbrücke entsprachen dem damaligen Archtektur-Trend von Engelsbrücken und zeigen 12 barokke Heilige. 1912 wurden die Wächter jedoch zerschlagen, um sie für den Straßenbau zu verwenden.

 

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges standen die Heiligenfiguren auf der Mainbrück wieder, wurden in der Bombennacht allerdings erneut stark in Mitleidenschaft gezogen. Heute sind sie jedoch vollständig restauriert und bilden mit der Alten Mainbrücke selbst ein Gesamtkunstwerk und verleihen ihr eine ganz besondere Atmosphäre.

 

 

Alte Mainbrücke - Würzburg

 

 

Festung Marienberg

 

Gegenüber der Altstadt befindet sich idyllisch gelegen zwischen Weinreben eine der wichtigsten Würzburg Sehenswürdigkeiten, nämlich die Festung Marienberg. Du wirst es kaum glauben, aber die Festung Marienberg, die hoch über den Bergen thront, hat schon mehr als 3.000 Jahre Geschichte hinter sich. Schon um 1.000 vor Christus befand sich hier schon eine keltische Fliehburg. Diese diente dann im Mittelalter als Grundlage für den Bau der ersten Burg, deren Errichtung um die im Jahr 706 geweihte Marienkirche erfolgte.

 

Ab etwa dem 13. Jahrhundert hatte die Festung die Funktion des Sitzes der Würzburger Fürstbischöfe. Die Fürstbischöfe waren es auch, die die Hauptburg in ein Renaissanceschloss umbauten, welches dann wiederum zu einer Barockfestung erweitert wurde.

 

In der Festung Marienberg befindet sich heute das Mainfränkische Museum. Dieses stellt neben typischen fränkischen Kunstwerken Erzeugnisse der fränkischen Weinkultur aus und verfügt zudem über eine volkskundliche Abteilung.

 

Im Ostflügel der Festung kannst Du im Fürstenbaumuseum die Schatzkammer der Festung sowie Wohnräume besichtigen. Weiterhin befindet sich hier eine Ausstellung über die Stadtgeschichte von Würzburg. Unbezahlbar ist jedoch der Panoramablick auf die Altstadt Würzburgs mit ihren zahlreichen Türmen, Brücken und Kuppeln.

 

 

Festung Marienberg in Würzburg

 

 

Fürstengarten

 

Hast Du die Festung Marienberg ausgiebig genossen und bis von dem eindrucksvollen Panoramablick auf die Stadt Würzburg erschlagen, dann sehnst Du Dich vielleicht nach Ruhe und Erholung. Natürlich wirst Du auch hier nicht nur ein prächtiges Gebäude, sondern auch einen dazugehörenden Garten finden. So kannst Du Dich nach Bauwerken, deren Anblick Du erst einmal verarbeiten musst, gut erholen und Dich im Grünen entspannen.

 

Hier bietet sich der unterhalb der Festung Marienberg gelegene Fürstengarten an. Die Würzburg Sehenswürdigkeiten müssen nicht immer gigantisch sein. Dennoch bietet Dir der nicht übermäßig große Fürstengarten eine ruhige Stätte der Erholung. Seine bunte Blütenpracht wechselt jedes Jahr, schafft es aber dennoch zu beeindrucken, Gelegenheit zum Abschalten zu bieten und einfach mal loszulassen.

 

Verbinde doch einfach die Schönheit dieses Gartens mit einem Blick auf die Stadt und den Main. So kannst Du Würzburg Sehenswürdigkeiten auf Dich einwirken lassen, sie mit all ihrer Pracht genießen und Dich dennoch erholen.

 

 

Der Fürstengarten in Würzburg

 

 

Würzburger Dom St. Kilian

 

Steigst Du nun wieder den Weg von der Residenz hinab, kannst Du Dich zur nächsten historischen Sehenswürdigkeit der Stadt begeben. Der Würzburger Dom besticht durch seine einmalige Doppelturmfassade und verfügt über eine Gesamtlänge von 105 Metern, weshalb er die viertgrößte romanische Kirche Deutschlands ist. Der Dom ist dem Heiligen Kilian geweiht und trägt auch seinen Namen.

 

Die Erbauung des Domes erfolgte in den Jahren 1045 bis 1075. Er wurde im Laufe der Jahrhundert ständig umgebaut. Jedoch wurde er im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff auf Würzburg im Jahr 1945 stark zerstört. Bei diesem Angriff kam es zum Einsturz der Nordmauer und des Langhauses. Lediglich der Stuck des Querschiffs und des Chorraumes blieben erhalten.

 

Beim anschließenden Wiederaufbau des Domes entstand eine interessante Mischung aus verschiedenen architektonischen Stilen. Der Dom verfügt heute über ein großes Geläut aus 20 Glocken, die mit einem Gewicht von 26 Tonnen zu den größten Geläuten Deutschlands gehören. 

 

 

Würzburger Dom St. Kilian

 

 

Die Schönbornkapelle

 

An den Dom St. Kilian ist die Schönbornkapelle angeschlossen, welche sich am nördlichen Querhaus befindet. Sie wurde im 18. Jahrhundert von Balthasar Naumann errichtet und diente ursprünglich als Grablege der Fürstbischöfe des Hauses Schönborn. Heute erfüllt die Kapelle keinen tieferen Zweck, ist jedoch dank ihrer reichen Verzierung durch Fresken ein Hingucker.

 

 

Das Würzburger Rathaus

 

Wenn Du vom Main in die Altstadt gehst, kommst Du am Würzburger Rathaus vorbei. Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass es aus einem Komplex aus zahlreichen verschiedenen Bauwerken besteht, welche in verschiedenen Epochen erbaut wurden und ursprünglich unterschiedlichen Zwecken dienten.

 

Den ältesten und gleichzeitig gewaltigsten Teil des Rathauses bildet der Grafeneckart, welcher seit dem Jahr 1316 zum Rathaus gehört. Der Grafeneckart ist der älteste Teil des Würzburger Rathauses. Mit seinem 55 Meter hohen aus romanischer Zeit stammenden Turm bildet er das bedeutendste Baudenkmal des Rathauses.

 

An seiner Südseite befindet sich eine Sonnenuhr. An der gleichen Seite, dem Grünbaum, wurde eine Linde aufgemalt, die an die Gerichtslinde erinnern soll, unter der einst in früheren Zeiten in der Stadt Recht gesprochen wurde.

 

Im Westen des Rathaushauses liegt der der Rote Bau, welcher im 17. Jahrhundert errichtet wurde. Der Rote Bau verkörpert den Stil der Spätrenaissance und enthält an der Eingangstür Marken mit Jahreszahlen, die verschiedene besonders hohe Hochwasser in Würzburg markieren.

 

Nördlich des Grafeneckarts befindet sich das einstige „Kloster der Beschulten Karmeliten“. Dieses wurde im 19. Jahrhundert vom Stadtrat gekauft und bildet heute einen Teil des Rathauses. Im Laufe der Jahre wurde das Rathaus um weitere Bauten ergänzt.

 

Der gesamte Gebäudekomplex wurde bei den Bombenangriffen des Zweiten Weltkrieges, abgesehen vom Grafeneckhard und Teilen des Roten Baus, völlig zerstört. Nach dem Wiederaufbau befindet sich im Südflügel des Rathauses der Ratssaal, dessen Wände Fresken mit Ereignissen der Würzburger Geschichte enthalten. Lass Dir das Rathaus nicht entgehen, denn es zählt zu den beeindruckendsten Würzburg Sehenswürdigkeiten.

 

 

Die Marienkapelle

 

Die am Unteren Marktplatz befindliche Marienkapelle besticht durch eine auffällige rote Farbe und fällt Dir sofort ins Auge. Die Hallenkirche wurde im 14. und 15. Jahrhundert in der Zeit der Spätgotik errichtet. Jedoch hat sie heute keine pfarrkirchlichen Rechte, weshalb sie lediglich die Bezeichnung „Kapelle“ trägt. Um diese Kapelle herum befinden sich heute verschiedene alte Kramläden.

 

Allerdings hat es die Marienkapelle durchaus in sich, weil viele Stuckateure, Skulpteure und Freskenmaler dort ihre Spuren hinterließen. Achte besonders auf die an den Portalen befindlichen Verzierungen und hier besonders auf die Figuren von Adam und Eva. Es handelt sich zwar nur um Kopien, deren Originale sich im Mainfränkischen Museum befinden.

 

Beeindruckend sind auch die Gemälde über den Altären und die Grabmäler vieler fränkischer Ritter und Bürger, welche sich in den Seitenschiffen der Kapelle befinden.

 

 

Die Marienkapelle in Würzburg besuchen

 

 

Das Falkenhaus

 

Das am Marktplatz stehende Falkenhaus ist ein absoluten Hingucker. Es besticht durch seine besonders gestaltete Rokoko-Fassade mit kunstvoll geschweiften Giebeln, was das Gebäude zu einem der schönsten von ganz Süddeutschland macht.

 

Während des Mittelalters war das Haus die Wohnung der Dompfarrer, bis es 1735 vom Gastwirt Franz Thomas Meißner erworben wurde. Dessen Witwe Barbare ließ im Jahr 1751 die heute bestehende prächtige Fassade von Stuckateuren erschaffen.

 

Nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude originalgetrau wiederaufgebaut. Heute befinden sich in dem Gebäude die Touristeninformation sowie die Stadtbücherei der Stadt Würzburg.

 

 

Falkenhaus in Würzburg

 

 

Das Käppele

 

Die Wallfahrtskirche des Käppele befindet sich auf dem Nikolausberg oberhalb von Würzburg. Die Pieta löste während des 17. Jahrhunderts Erscheinungen und Wunder aus. Dies führte dazu, dass immer mehr Gläubige aus der Umgebung zu der damals bestehenden Kapelle pilgerten.

 

In den Folgejahren wurde die heutige Wallfahrtskirche nach den Plänen von Balthasar Neumann angebaut. Heute wird die Wallfahrtskirche und die Pieta, welche zum Gnadenaltar gehört, hauptsächlich an Pfingsten von vielen Gläubigen aufgesucht.

 

Am besten erreichst Du das Käppele über einen Stationsweg, der Dich an 14 Kapellen und Figuren vorbeiführt. Auch der Stationsweg stammt von Balthasar Neumann. Der Aufstieg durch den Stationsweg stimmt Dich voll und ganz auf Deinen Besuch des Käppele ein.

 

 

Wallfahrtskirche des Käppele befindet sich auf dem Nikolausberg oberhalb von Würzburg

 

 

Die Neumünster Kirche

 

Ursprünglich war die Neumünster Kirche eine romanische Kirche, die sich schon seit dem 11. Jahrhundert an dieser Stelle befand. Die Basilika wurde um einen Turm und einen Chor erweitert. Erst im 18. Jahrhundert wurden die Kuppel und die Barockfassade erbaut. Ebenfalls erfolgte der Ausbau des Innenraumes im Stil des Barocks.

 

Obwohl die Neumünster Kirche im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, blieben noch viele Werke aus dem Mittelalter und dem Barock erhalten.

 

 

Das Lusamgärtchen

 

Würzburg Sehenswürdigkeiten, das sind nicht nur Bauwerke, sondern auch Gärten und Parks, die Oasen der Ruhe bilden. Eine dieser Oasen ist das kleine Lusamgärtchen, das sich an der Nordseite der Neumünster Kirche befindet. Hier liegt das Grab von Walther von der Vogelweide, der in Würzburg seinen Alterswohnsitz hatte.

 

Besonders schön ist die Ruhe und Stille inmitten dieses kleinen und unerwarteten Rückzugsorts. Hier kannst Du Dich vom Treiben der Stadt erholen und auftanken. Das Gärtchen ist übrigens der ehemalige Kreuzganghof des Stifts Neumünster.

 

 

Der Bismarckturm und Panorama-Rundweg

 

Inmitten des Naturparks Bismarckwäldchen befindet sich nördlich der Würzburger Altstadt der Bismarckturm. Dieser wurde im Jahr 1905 erbaut und war damals der erste Bismarckturm in Franken. Allerdings ist das Bauwerk heute aufgrund seines maroden Zustandes für Besucher gesperrt. Dennoch lohnt es sich, zu ihm hinaufzusteigen. Du wirst von dort aus mit einem wunderschönen Blick über alle Würzburg Sehenswürdigkeiten belohnt.

 

Du kannst nicht nur die zahlreichen Bauwerke der Altstadt sondern auch aus der Ferne die Festung Marienberg betrachten. Außerdem bietet sich der Bismarckturm für Panorama-Fotos an.

 

Hast Du noch mehr Zeit, kannst du auch den Stein-Wein-Pfad begehen. Dieser Panorama-Rundweg mit seinen vier Kilometern Länge führt Dich durch eines der bekanntesten Weinanbaugebiete Deutschlands und schenkt Dir noch zahlreiche Aussichtspunkte über die Stadt Würzburg.

 

 

Der Alte Kranen

 

Mit Würzburg verbindest Du zwangsläufig die Altstadt, die Festung Marienberg, die Alte Brücke und natürlich auch den Main. Der Main bildete einst einen sehr wichtigen Transportweg. Um die Schiffe, die über den Main Waren lieferten, zu entladen, war ein Hafen nötig, der in Würzburg am rechten Mainufer gelegen war. Dort wurde im Jahr 1773 ein Kran errichtet, der mehr als 70 Jahr verwendet wurde und bis heute erhalten blieb.

 

Der Kran bildet somit eines der wenigen Industriedenkmäler Deutschlands, die auf die Barockzeit zurückreichen. Hinzu kommt die Position und Wirkung des Krans. Dank seiner Lage am Ufer des Mains kann er auch für Dich zum Treffpunkt in einer lauen Sommernacht werden.

 

 

Würzburg Highlight - Der Alte Kranen

 

 

Der Main

 

Wo wir schon am Main sind, kannst Du natürlich einen Spaziergang seines Ufers genießen, den Du mit einem Picknick verbinden kannst. Hier findest Du an der Mainpromenade nach den zahlreichen Würzburg Sehenswürdigkeiten Ruhe und Erholung. Zudem genießt Du einen traumhaften Blick auf die Alte Mainbrücke oder die Festung Marienberg.

 

 

Mainpromenade Würzburg

 

 

Das Schloss Veitshöchheim

 

Die Würzburg Sehenswürdigkeiten: Das sind nicht nur die Attraktionen in Würzburg selbst, sondern auch die in seiner Umgebung. Einige Kilometer vor der Stadt befindet sich das Schloss Veitshöchheim, das ebenfalls von Balthasar Neumann in seiner heutigen Form gegen Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut wurde. Es diente als Sommersitz der Würzburger Fürstbischöfe.

 

Von Neumann stammt insbesondere das geschwungene Dach des sehenswerten Bauwerkes. Ebenfalls lohnt sich ein Blick in sein Inneres, auf die Balustrade mit zahlreichen Putten, die rund um das Gebäude angeordnet sind, sowie den Hofgarten. Beeindruckend sind die Pavillons und Springbrunnen, eine künstlich angelegte Grotte und ein Küchen- und Kräutergarten, in dem viele verschiedene Gemüse, Gewürze und Kräuter angebaut werden.

 

 

Schloss Veitshöchheim in Wurzburg

 

 

Die Weingüter von Würzburg

 

Die Weinstadt Würzburg steht in ganz Deutschland für ihre einmaligen Rebsorten. Bist Du ein Weinliebhaber, dann solltest Du neben den vielen Würzburg Sehenswürdigkeiten auch eines der vielen Weingüter besuchen.

 

Inmitten von Würzburg befindet sich in einem einmaligen Fürstenbau das Juliusspital. Dieses weist eine mehr als 440-jährige Geschichte auf. Es wurde 1576 von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn gegründet. Hintergrund dieser Gründung, war den damals Bedürftigen zu helfen. Julius Echter von Mespelbrunn finanzierte dieses Ansinnen durch die Gewinne aus dem Weinanbau.

 

Das Juliusspital bildet heute mit seinen etwa 180 Hektar Rebfläche das zweitgrößte Weingut Deutschlands. Ebenso ist es das größte Silvaner-Weingut der Welt. Es verfügt über einen 250 Meter langen Keller mit Holzfässern. Hier kannst Du Dich bei einer Weinprobe von der Qualität des dort angebauten Weines überzeugen.

 

Das Weingut Bürgerspital zum Heiligen Geist zählt seit der Gründung im Jahr 1316 zu einer Stiftung für pflegebedürftige Menschen. Auf seinen etwa 120 Hektar Rebfläche werden Riesling, Silvaner und Burgunder angebaut. Im Weingut werden die für den fränkischen Weinanbau typischen Bocksbeutel gefüllt.

 

Im Rahmen einer Führung erhältst Du alle Informationen über das Weingut und kannst selbstverständlich im Rahmen einer Weinprobe einen der hier angebauten Weine ausprobieren. Hast Du viele der Würzburg Sehenswürdigkeiten genossen, kannst Du im Bürgerspital Weinstuben Deinen Besuch in wunderschönem Ambiente ausklingen lassen.

 

Der Staatliche Hofkeller reicht mit seinen Ursprüngen zurück bis in das Jahr 1128. Der einstige Fürstbischöfliche Hofkeller versetzt Dich in eine andere Zeit zurück. Du kannst inmitten verschlungener Keller und in Gewölben, die mit Kerzen beleuchtet werden, Weinfässer bewundern. Highlight Deines Besuches bildet eine Weinprobe im Stückfasskeller, der mit seinen etwa 100 Holzfässern und einem Kronleuchter für eine einmalige Stimmung sorgt.

 

Die vielen Holzfässer des Beamtenweinkellers sind Zeugen ihrer Zeit. Die Hofbediensteten erhielten einstmals hier einen flüssigen Sold, also einen Lohn, der in Form von Wein ausgezahlt wurde.

 

Es lohnt sich also immer, egal ob Du an einer Führung durch die Keller oder einer Weinprobe teilnimmst, ein Besuch eines oder mehrerer der Würzburger Weinkeller werden Dir stets in Erinnerung bleiben.

 

 

Die Weingüter von Würzburg

 

 

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