Die besten Sehenswürdigkeiten in Peru | Inka-Ruinen, Wanderungen & authentische Städte | Tipps für Deine Reise

Marco Schätzel: Autor bei reisefroh Autor/in: Marco Schaetzel

Alle lohnenswerten Peru Sehenswürdigkeiten in einem Beitrag unterzubekommen ist unmöglich – denn in Peru ist jede Straße durch die Anden bereits eine Sehenswürdigkeit für sich. Das Land ist eines der spektakulärsten Südamerikas!

In diesem Beitrag stelle ich Dir die persönlichen Highlights meiner Peru Reise, sowie einige andere sehr beliebte Sehenswürdigkeiten vor. Zudem gibt es noch ein paar Tipps für Ziele abseits der Touristenroute.

 

Viel Spaß beim Lesen! Viel Spaß auf Deiner Reise durch Peru! 🙂

 

 


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Peru Sehenswürdigkeiten | Das Wichtigste auf einen Blick

 

Was sind die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Peru?

Die berühmteste Sehenswürdigkeit in Peru ist ohne Frage die Inka-Stätte Machu Picchu. Sehr beliebt sind aber auch der Colca Canyon, die vielen Lagunen, z.B. Huacachina, die mysteriösen Nazca-Linien, sowie ein Besuch der Islas Ballestas. Im Osten lockt der Amazonas, im Süden der Titicacasee, auf einer Höhe von über 3.000 Meter.

Was sind die schönsten Städte in Peru?

Eine der beliebtesten Städte ist Cusco, dank seiner Nähe zu Machu Picchu und anderen historischen Sehenswürdigkeiten, u.a. weiteren Ruinen der Inka. Die Hauptstadt Lima steht für Surfing und exzellentes peruanisches Essen. Ein Besuch von Arequipa kann mit Aufstiegen auf die angrenzenden Vulkane kombiniert werden. Iquitos ist Anlaufpunkt Nummer 1 für Bootsfahrten auf dem Amazonas und Touren in den Regenwald. Die Islas Ballestas entdeckt man am besten vom kleineren Ort Paracas.

Was ist die beste Reisezeit für Peru?

Die Trockenzeit ist von Juni bis September. Diese Monate eignen sich am besten für Trekking-Touren in den Anden. Auch für Reisen in den Regenwald empfiehlt sich eher die Trockenzeit. Von Dezember bis März ist Regenzeit. Viele Sehenswürdigkeiten kannst Du aber auch in der Regenzeit besuchen. Zudem triffst Du während der Regenzeit dann auf deutlich weniger andere Touristen.

 

 

Top-Sehenswürdigkeiten Perus für jeden Reisetyp

 

Peru ist nicht nur gesegnet mit historischen Sehenswürdigkeiten aus der Inka-Zeit. Dank Amazonas, kilometerlangen Küsten, sowie den Gebirgszügen der Anden bietet das Land auch unzählige landwirtschaftliche Highlights.

Zur Übersicht habe ich Dir meine persönlichen Highlights daher in 4 Kategorien unterteilt:

 

  1. Ruinen & historische Sehenswürdigkeiten  >>> Direkt zum Abschnitt
  2. Die besten landschaftlichen Sehenswürdigkeiten  >>> Direkt zum Abschnitt
  3. Die schönsten peruanischen Städte >>> Direkt zum Abschnitt
  4. Extra: Peru Sehenswürdigkeiten abseits der Touri-Route >>> Direkt zum Abschnitt

 

Tipp: Der Reise Know-How Reiseführer* ist aus meiner Sicht die beste Vorbereitung für die Planung, da er nicht nur gute Reise-Tipps und Routenvorschläge beinhaltet, sondern Dich auch besser auf die besondere Kultur des Landes vorbereitet.

 

 

 

Im Inka-Reich | Ruinen & Historische Sehenswürdigkeiten

 

Bereits 13 Orte in Peru wurden zum UNESCO Weltkulturerbe erkannt. Kein Wunder, dass es viele Touristen vor allem aufgrund dieser Jahrhunderte alten historischen Sehenswürdigkeiten und den Ruinen der Inka-Zeit ins Land zieht.

 

 

Machu Picchu | Top-Sehenswürdigkeit Südamerikas?

 

Kaum eine Sehenswürdigkeit auf der Welt weckt so viel Neugierde, Faszination und Phantasien wie Machu Picchu. Es ist das Sinnbild für das verlorene und für lange Zeit vergessen Reich der einst so mächtigen Inka.

Eine Peru Reise muss als zwangsläufig auch nach Machu Picchu führen. 🙂

 

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Ein magischer Ort in Peru: um kaum eine Sehenswürdigkeit kreisen so viele Legenden und Gerüchte.

 

 

Schon der Weg selbst ist wunderschön und lohnt allein den Besuch. Egal ob mit dem Zug durch das Tal oder zu Fuß auf einer mehrtägigen Expedition – an diesem magischen Ort anzukommen ist tatsächlich ein Erlebnis für sich und weckt die Vorstellungskraft.

 

Machu Picchu ist für mich persönlich daher noch mal deutlich spannender als z.B. ein Besuch der Pyramiden von Gizeh in Ägypten oder der Chichen Itza Pyramide der Maya in Mexiko.

Die spektakuläre Lage dieser lange verborgenen Inka-Stätte, umgeben von Dschungel, Bergen und tiefen Tälern, macht diesen Ort bereits wunderschön – ganz unabhängig von der Historie und all den Mythen, die sich um die Ruine ranken.

 

 

 

Kuelap, Ollantaytambo, Pisac & Co | Weitere Spuren der Inka

 

Auch wenn Machu Picchu natürlich das touristische Aushängeschild Perus ist, findest Du darüber hinaus noch sehr viele andere beeindruckende Zeugen des mächtigen Inka-Reiches.

Rund um Cusco, der einstigen Hauptstadt, findest Du zahlreiche gut erhaltene Ruinen, die wahrscheinlich das Potential hätten, in jedem anderen Land das touristische Aushängeschild Nummer 1 zu sein.

 

Wer ein mal in Cusco ist, kann für ein umfassendes Kultur-Programm absolvieren und auch die Ruinen in Ollantaytambo oder die Jahrhunderte alten Salzterrassen von Maras besuchen.

Beide Sehenswürdigkeiten können gut als Tagesausflug organisiert werden. Die jeweiligen Busse starten direkt aus dem Zentrum von Cusco.

 

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Von Cusco kannst Du viele Sehenswürdigkeiten verbinden, neben Machu Picchu z.B. die Ruinen von Ollantaytambo oder die alten Terrassen von Maras.

 

Auch die Festung Kuelap im Nordwesten ist ein Juwel und ein beeindruckendes Zeugnis der indigenen Kultur.

Die Ruinen von Kuelap kannst Du sowohl zu Fuß als auch entspannt per Seilbahn erreichen. Der Vorteil: im Vergleich zu Machu Picchu wird die Kuelap-Festung längst nicht so von Touristen überrannt.

 

Eine ähnlich spektakuläre Lage wie Machu Picchu haben zudem die Ruinen von Choquequirao in der Nähe der Stadt Abancay. Auch hierher verirren sich deutlich weniger Touristen als nach Machu Picchu.

 

 

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Mythos Nazca-Linien | Überschätzte Sehenswürdigkeit?

 

Um die Nazca-Linien ranken sich die diversen Gerüchte. Was für ein Ort war Nazca einst? Welchen Zweck erfüllten die überdimensional großen Linien, die sogar aus dem Weltraum zu erkennen sind?

Wer dem Rätsel ein wenig näher kommen möchte, für den ist ein Ausflug sicherlich eine spannende Sache.

 

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Die Nazca-Linien werfen bis heute Rätsel auf. Aus meiner Sicht gibt es dennoch lohnenswertere Sehenswürdigkeiten in Peru.

 

 

Wenn Dein Zeitbudget begrenzt ist, würde ich Dir aus meiner Sicht jedoch nicht zwangsläufig zu einem Besuch von Nazca raten. Das spektakuläre an den Nazca-Linien ist sicherlich der Anblick von oben.

Dafür musst Du allerdings eine entsprechend kostspielige Tour mit dem Flugzeug buchen. Andernfalls lohnt sich der Weg nach Nazca nämlich aus meiner Sicht weniger.

 

 

 

 

Landschaftliche Attraktionen in Peru

 

Als großer Fan von Wanderungen, Bergen und Natur liegen die schönsten Sehenswürdigkeiten Perus aus meiner Sicht vor allem in seiner Natur verborgen.

Von tiefen Schluchten, über Oasen mit Bilderbuch-Sanddünen bis hin zu den schneebedeckten Gipfeln der peruanischen Anden oder dem Dschungel bietet das Land eine der vielfältigsten Landschaftsformen Südamerikas.

 

 

Paracas & Islas Ballestas | Wüste meets Küste

 

Zu den schönsten Landschafts-Zielen zählt für uns die Reserva Nacional in Paracas. Warum? Das Nationalreservat Paracas bietet eine sehr spannende Kombination aus Wüste und Meer.

Die kilometerlange Küste mit traumhaften Stränden und wunderschönen Klippen grenzt hier an eine beeindruckende Weite und in gewisser Weise auch Leere aus Steinen und Sand.

 

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Wüste und Sanddünen links, menschenleere Küste rechts: das Nationalreservat Paracas war einer meiner liebsten Orte. 🙂

 

 

Der Ort Paracas ist zudem auch Ausgangspunkt für einen Besuch der Islas Ballestas. Die Inseln sind gesegnet mit einer artenreichen Fauna die Du auf einer Bootstour hautnah erleben kannst.

Bei unserem Ausflug auf die Islas Ballestas haben wir u.a. Seelöwen, Pinguine, unzählige Seevögel und auf der Rückfahrt sogar auf Delphine gesehen.

Die Bootsfahrt zu den Islas Ballestas führt zudem direkt an einer Art Miniatur-Variante der Nazca-Linien vorbei.

 

 

 

Chillen an Lagune in der Wüsten-Oase | Huacachina

 

Die Lagune Huacachina ist einer der beliebtesten Backpacker-Hotspots. Hier kannst Du 2,3 Tage chillen oder auch den ganzen Tag die Dünen im Wüstensand hoch und runterlaufen bzw. rutschen.

Ein Klassiker ist es nämlich sich ein Sandboard zu schnappen und damit auf dem Sand hinabzugleiten.

 

Huacachina ist eine buchstäbliche Oase. Palmen und Wasser umgeben von endlosen Dünen zieren das Bild an diesem sehr besonderen Ort. So ganz natürlich ist die Oase jedoch nicht mehr.

Regelmäßig wird inzwischen nämlich Wasser in die Lagune gepumpt, um Huacachina vor dem Austrocknen und dementsprechend auch von einem Wegbleiben der Touristen zu bewahren.

 

Tipp: Fern des Touri-Radars liegt die Laguna de Moron, eine wunderschöne Oase, die Du so wir wir wahrscheinlich ganz für Dich allein haben wirst.

 

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Ein schöner Tagesausflug von Paracas und eine Alternative zu Huacachina: die Laguna Moron, ein Oase, eingebettet in wunderschöne Sanddünen.

 

 

Perus grüne Sehenswürdigkeit | Amazonas

 

Der größte Fluss der Welt gehört selbstverständlich auch in die Liste der besten Ausflugsziele. Im Amazonas lernst Du eine ganz andere Seite des Landes kennen. Eine andere Kultur, ein anderes Klima, andere Menschen.

Einer der Ausgangspunkte um den Regenwald zu entdecken ist Iquitos. Von hier aus kannst Du auch das Abenteuer einer mehrtägigen Bootsfahrt auf dem Amazonas angehen und so direkt nach Kolumbien schippern.

 

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Der tiefe Regenwald im Amazonas zeigt Dir fantastische Flora & Fauna.

 

 

Die Amazonas-Region ist prädestiniert, um einige der seltensten und kuriosesten Tiere in freier und spektakulärer Wildbahn zu beobachten, seien es die rosafarbenen Fluss-Delphine, seltene Affenarten oder bunte Aras.

Über den Landweg ist der Amazonas in Peru nur sehr schwer und mit viel Zeit im Gepäck zu erreichen. Die meisten Touristen fliegen daher entweder nach Iquitos und buchen dann von dort aus Touren in den Dschungel.

 

 

Titicacasee | Spannende Kultur am zweitgrößten See Südamerikas

 

Auch wenn ich den Titicacasee nur von bolivianischer Seite kenne, würde ich jedem auch einen Abstecher an die peruanischen Ufer des Sees empfehlen.

Der Titicacasee liegt auf einer wunderschönen Hochebene, auf einer Höhe von knapp 4.000 Metern. Er ist damit übrigens der höchste, schiffbare See der Welt.

Aber nicht nur mit dem Boot zu fahren, auch hier zu baden ist definitiv ein Erlebnis – wenn auch recht kalt. 🙂

 

Reizvoll an einer Reise zum Titicacasee ist aber natürlich auch die Kultur der Urus kennenzulernen.

Nach wie vor lebt das Volk der Urus auf schwimmenden Inseln, die sie mit ihren eigenen Händen aus getrocknetem Totora-Schilf zusammenschustern und mit dem gleichen Schilf vor dem „Zerfall“ instand halten.

 

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Die Urus leben traditionell auf aus Schilf gebauten, schwimmenden Inseln – Eine ganz besondere Kultur, die es übrigens auch nur in Peru gibt, nicht jedoch auf bolivianischer Seite des Sees.

 

 

In Peru ist es daher auch möglich AUF dem Titicacasee zu übernachten, nämlich auf einer dieser schwimmenden Inseln. Könnte sicherlich ein außergewöhnliches Highlight auf Deiner Reise durch das Land sein! 😉

Ausgangspunkt Nummer 1 für einen Besuch des Titicacasees ist übrigens die Stadt Puno.

 

 

Colca Canyon | Zu Besuch beim Kondor

 

Nicht den „spirit of the hawk“, sondern „the spirit of the condor“ kannst Du im Colca Canyon vor Dich hinsummen, wenn Du die majestätischen Vögel durch die Luft gleiten siehst.

Der Kondor ist der größte Greifvogel in Südamerika und war bereits für die Inka ein heiliges Tier. Wenn Du ihn durch die Schlucht fliegen siehst, wirst Du sicherlich verstehen warum. 🙂

 

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Majestätisch fliegen die Kondore durch die Schlucht – ein bewegender Moment auf einer Reise durch Peru!

 

 

Die Colca Schlucht ist aber nicht nur aufgrund der Kondore, sondern insbesondere auch aufgrund der wunderschönen Wanderung durch das Tal so beliebt.

Ein Highlight ist u.a. der Blick auf spektakulär angelegten, landwirtschaftlichen Terrassen der Einheimischen, wie Du sie vielleicht aus Südostasien im Kopf hast.

Am einfachsten zu erreichen ist die Colca Schlucht von Arequipa.

 

 

Wanderungen in den Anden | Top-Peru Attrkatio für Outdoor-Fans

 

Wenn Du mich fragst: die schönste Peru Sehenswürdigkeit sind die Gebirgszüge der Anden!

Wanderungen in Peru sind unfassbar spektakulär! In den peruanischen Bergen unterwegs zu sein war für mich oftmals ein totales Freiheitsgefühl und eine Erfahrung die ich Dir unbedingt ans Herz legen möchte!

 

 

Das Hervorragende an Peru ist, dass Du im Inland fast überall spektakuläre Wanderungen unternehmen kannst.

Ein ausgezeichnetes Gebiet für Wanderungen ist z.B. die Region um die Stadt Huaraz, u.a. mit dem Trek zur Lagune 69 oder die Besteigung des Huascarán, dem höchsten Gipfel von Peru.

 

Salkantay-Trek:

Zu den beliebtesten Touren zählen zudem auch der Inka-Trek sowie der Salkantay-Trek, welche Dich jeweils beide auf unterschiedlichem Weg direkt zu den Ruinen von Machu Picchu führen.

Ich persönlich bin einen Teil des Salkantay Trek auf eigene Faust gewandert und war sehr begeistert! 🙂

 

 

Asongate Trek:

 

Mein persönliches Highlight auf der ganzen Peru Reise war aber mit Abstand die Wanderung am Asongate!

 

Dieser Trek führt Dich vorbei an wunderschönen Gletschern, über einsame Hochgebirgspässe mit spektakulären Aussichten bis zum berühmten Rainbow Mountain in Peru mit dem angrenzenden Red Valley.

Übernachten kannst Du unterwegs in Deinem Zelt oder in kleineren Berghütten. Die Wanderung solltest Du jedoch nur mit Trekking-Erfahrung und der entsprechenden Fitness angehen.

 

Auf 4.000 Meter Höhe wird die Luft dünn und jeder Schritt zu Herausforderung. Zudem sind wenig Menschen auf dem Trail unterwegs, sodass Du im Zweifel eine Weile auf Hilfe warten kannst, sollte Dir etwas zustoßen.

Beim Anblick all der Gletscher, Lagunen, Bergflüsse und friedlich grasenden Alpaca-Herden konnte ich auf dieser Wanderung aber auf jeden Fall mehrmals mein Glück nicht fassen. 🙂

 

 

 

Vinicunca | Rainbow Mountain

 

Ein Foto vor den Rainbow Mountains (Vinicunca) gehört mittlerweile zu den Instagram-Klassikern auf einer Peru Reise.

Dass die Regenbogen Berge täglich von lokalen und ausländischen Touristenscharen heimgesucht werden, sollte Dich aber nicht davon abhalten, Dich auch auf den Weg dorthin zu machen, da die Landschaft dort wirklich auch einzigartig ist.

 

Vinicunca ist als Tagesausflug von Cusco aus machbar. Wenn Du die Berge für Dich allein haben möchtest, empfehle ich Dir aber in der Nähe zu übernachten und Dich am nächsten Morgen vor Sonnenaufgang Richtung Vinicunca zu begeben.

 

Tipp: Noch schöner als die Rainbow Mountains war für mich die Sicht in das Red Valley. Für den Ausblick musst Du einen zusätzlichen Anstieg in Kauf nehmen, der sich aber mehr als lohnt!

 

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In Peru erwarten Dich Landschaften, wie aus einem anderen Planeten. Z.B. die Sicht in das Red Valley.

 

 

 

Die schönsten Städte in Peru

 

Aus meiner Sicht zählen eher die Inka-Ruinen und die Berglandschaft der Anden zu den Top-Ausflugszielen des Landes. Wie in vielen Ländern Südamerikas sind große Citys auch in Peru oftmals hektisch, laut und etwas chaotisch.

Natürlich hat dieser Trubel aber auch einen gewissen Reiz und natürlich gibt es auch Ausnahmen, sprich Orte, die zum Chillen und Entspannen einladen. 🙂

 

 

Cusco | Hauptstadt der Inka

 

Cusco ist für immer und ewig mit der faszinierenden Kultur der Inka verbunden. Sie war die einstige Hauptstadt, der Verwaltungssitz und der Dreh- und Angelpunkt in der Hochphase des Inka-Reiches.

Entsprechend groß ist der historische Wert und entsprechend groß die Anzahl an Sightseeing-Angeboten, die in und rund um Cusco auf Touristen und Backpacker warten.

 

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Koloniale Gebäude, verwinkelte Straßen, lebendige Märkte, viele Restaurants: Cusco bietet alles was das Herz begehrt.

 

 

Machu Picchu, Ollantaytambo, Pisac – viele bedeutende Ausgrabungsstellen befinden sich so im nahen Umkreis von Cusco.

Die Stadt selbst hat auch seinen Charme und ist mit einer Höhe von 3.400 Meter zudem eine optimale Basis, um sich für Wanderungen in den Anden zu akklimatisieren.

 

In Cusco kannst Du Dich von Deiner teilweise sicher auch anstrengenden Peru Reise erholen und einige touristische Annehmlichkeiten genießen.

Du findest aber auch genauso gut in das einfache peruanische Leben eintauchen, z.B. mit traditionellem Essen oder einen Spaziergang über die bunten Märkte.

 

 

Lima | Kultur & peruanisches Essen in der Hauptstadt

 

Lima ist modern, südamerikanisch chaotisch und in einigen Bereichen aber auch überraschend entspannt. Bei einem Besuch von Lima sticht aber besonders die kulinarische Szene der Stadt hervor.

In Lima gibt es nämlich nicht nur das traditionelle peruanische Essen, sondern auch viele spannenden Fusionen der peruanischen Küche, insbesondere mit der asiatischen, aber auch mit der europäischen Küche.

 

Andere lateinamerikanische Küchen, z.B. kolumbianisches Essen sind nicht so vielfälig und kreativ. Peru wurde in der Vergangenheit nicht umsonst mehrmals zum besten gastronomischen Reiseziel gekürt

 

Lesetipp: Mehr Infos über peruanisches Essen findest Du hier. 🙂

 

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Als wir in Lima zu Besuch waren, zeigte sich das Wetter eher diesig – Lima wird nicht umsonst auch die Stadt im Nebel genannt.

 

 

Hier gibt es die besten Museen, die größte Musikszene und imposante Regierungsgebäude im Stadtzentrum, z.B. rund um den Plaza de las Armas.

Der moderne, „westliche“ Stadtteil von Lima ist Miraflores. Miraflores liegt zudem in Fußweite zum Strand, wo Du übrigens auch hervorragend surfen kannst.

 

Wir haben in Lima allerdings im Stadtteil „La Punta“ übernachtet und können diese Ecke der Stadt sehr empfehlen.

La Punta ist ideal zum Durchatmen, hier ist es extrem ruhig und Du kannst ganz entspannt am Wasser oder entlang der alten Kolonialhäuser schlendern.

 

 

Arequipa | Vulkane & Salzwüsten

 

Arequipa hat nicht die historischen Sehenswürdigkeiten von Cusco und nicht das Metropol-Feeling von Lima, dafür jedoch mehrere Vulkane, die beinahe zum Greifen sind.

 

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Die Hausberge von Arequipa ragen heraus. Hier geht es entspannt zu und es gibt ein angenehmes Klima.

 

 

Mir persönlich hat Arequipa von allen peruanischen Städten fast mit am besten gefallen. Für seine Größe – immerhin 1 Million Einwohner – geht es in Arequipa nämlich irgendwie angenehm ruhig und beschaulich zu.

Man hat hier nicht das Gefühl vom Verkehr oder Lärm erdrückt zu werden. Das Klima ist super angenehm und der Blick auf die Vulkane im Hintergrund der Stadt einfach auch richtig schön.

 

Von Arequipa aus sind zudem einige coole Touren als Tagesausflug möglich, u.a. zur Colca Schlucht oder in die Salzwüste zur Laguna de Salinas, wo Du auch Flamingos beobachten kannst.

 

 

 

Iquitos | Tor zum Amazonas

 

Die Stadt Iquitos ist quasi die Hauptstadt des peruanischen Amazonas. Eine Stadt, von knapp 150.000 Einwohnern, mitten im Dschungel. Das Klima hier ist entsprechend heiß und schwül und die Mücken blutdürstig.

Die meisten Backpacker fliegen nach Iquitos. Rechtzeitig gebucht, sind die Inlandsflüge in Peru auch ziemlich erschwinglich.

 

Ein mal in Iquitos angekommen, kannst Du dann über Dein Hostel oder eine Agentur Tagesausflüge bzw. besser noch mehrtägige Touren in den Amazonas buchen.

Das solltest Du auf jeden Fall auch machen, denn nur so lässt sich die artenreiche Flora und Fauna im Regenwald so richtig intensiv erleben.

 

Für die Abenteurer spannend: von Iquitos kannst Du mit dem Boot mit nach Leticia fahren und Dich somit über den Land, bzw. ja eigentlich über den Wasserweg auf eine Kolumbien Reise begeben!

 

 

Huaraz | Hotspot für Wanderungen in den Anden

 

Wie Du bereits gemerkt hast: Peru ist ein absoluter Traum für Trekking-Urlauber und die Stadt Huaraz einer der besten Ausgangspunkte, um auf Wanderungen in die Anden zu ziehen.

Schon von der Stadt aus fasziniert der Blick auf den Huascarán, dem höchsten Berg Perus. Aber keine Sorge, Du musst nicht den Huascarán besteigen, um landschaftliche Schönheit zu genießen.

 

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Von Huaraz starten Wanderungen der Extra-Klasse, die Dich in die Nähe (oder auf) die größten Berge von Peru führen.

 

Beliebte Wanderungen von Huaraz sind z.B. der Santa Cruz Trek oder die Wanderung zur Laguna 69.

Die Stadt Huaraz liegt auf einer Höhe von ca. 3.050 Metern und ist somit auch ein guter Ausgangspunkt zur Akklimatisierung vor mehrtägigen Wanderungen durch die peruanischen Berge.

 

Tipp: Die beste Reisezeit für Trekking-Touren in den Anden sind übrigens die Monate Juni bis August.

 

 

Puno | Kulturelle Sehenswürdigkeiten am Herz des Titicacasees

 

Der Weg zum Titicacasee führt für 95% aller Touristen über Puno. Die Stadt liegt unmittelbar am See.

Von hier aus kannst Du über Dein Hostel oder einer der zahlreichen Agencys z.B. Touren zu den schwimmenden Inseln der Urus oder aber auf die Insel Taquile buchen.

 

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Das Leben in Puno am Titicacasee in Peru hat seinen ganz eigenen Puls.

 

Die Stadt selbst ist kein architektonischer Leckerbissen. Nichtsdestotrotz ist die Kultur der Einwohner am Titicacasee noch mal eine ganz andere als in anderen Regionen Perus und Puno schon aus diesem Grund ein spannendes Reiseziel.

Aber Achtung: Puno liegt auf knapp 4.000 Meter. Wenn Dir die Höhe in Cusco bereits zu schaffen gemacht hat, solltest Du Dir gut überlegen, ob Du es wirklich auch zum Titicacasee wagen möchtest. 😉

 

 

Peru Reise abseits der Touristen

 

Die unfassbar vielen Peru Sehenswürdigkeiten sind das eine, das peruanische Hinterland das andere. Abseits der Touristenströme unterwegs zu sein ist zum einen verdammt leicht und zum anderen auch ziemlich spannend.

Suche Dir dafür z.B. einfach irgendeine Kleinstadt in den Bergen raus, mach Dich auf dem Weg dorthin und lass Dich auf Deiner Reise überraschen. 🙂

 

 

Trampen ist eine der besten Möglichkeiten das Inland von Peru auf eigene Faust zu entdecken. Peru ist aus meiner Erfahrung zwar nicht das einfachste Land zum Hitchhiken, wenn Du das Abenteuer trotzdem wagst, wirst Du definitiv belohnt!

Die Busfahrten sind sonst aber auch ein Erlebnis und beinahe jede Straße, die sich kurvenreich durch die Anden schlängelt ist reich an tollen Ausblicken. 🙂

 

Hier einige Orte, die nicht zu den klassischen Tourismus-Attraktionen gehören, aber ein Highlight auf unserer Reise waren:

 

  1. Laguna de Moron: eine einsame Oase, ohne Touristenscharen
  2. Ayacucho: eine sehr authentische peruanische Stadt mit tollen Märkten
  3. Abancay: Es warten heiße Quellen an einem kaltem Fluss & eine Übernachtung im Baumhaus (Couchsurfing: Casa del Árbol)
  4. Quillabamba: eine grüne, quirlige Kleinstadt mit tollen Wasserfällen und Natur in der Nähe

 

 

 

Mein persönliches Fazit

 

Karge Wüsten und mit Palmen gesäumte Oasen hier, Jahrhunderte alte Inka Ruinen im Dschungel da – Peru ist eines der vielfältigsten und spannendsten Länder Südamerikas.

 

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Ach übrigens: in Peru gibt auch wunderschöne Wasserfälle – das Land hat einfach zu viele Highlights für einen einzigen Beitrag. 😉

Die UNESCO Weltkulturerbe-Stätte Machu Picchu ist bei Weitem nicht die einzige Sehenswürdigkeit, die Du auf einer Reise durch dieses Land entdecken kannst.

 

Peru hat wirklich alles was das Herz begehrt: Canyons, Küsten, Berge, Sanddünen und einige schöne, koloniale Städte.

 

Mir persönlich haben es insbesondere die Wanderungen in den Anden angetan. Die Landschaft ist abwechslungsreich und atemberaubend.

 

Sehr spannend in Peru ist aber auch die Kultur der Einheimischen. Das Land hat einen sehr großen Anteil indigener Bevölkerung.

 

Entsprechend verwurzelt ist bei den Peruanern die Verbindung zur Pacha Mama (Mutter Erde) und zu allem, was diese zu bieten hat.

 

 

 

Alles in allem ist Peru für mich auf jeden Fall eines jener Länder, bei denen ich mir sicher bin, dass ich nicht das letzte Mal dort gewesen bin. 😉

Für spannende Aktivitäten in Peru empfehle ich Dir unseren Partner GetYourGuide* und für Übernachtungen ist unser Partner Booking.com* die beste Wahl.

Ich hoffe, ich konnte auch Dir eine Reise nach Peru schmackhaft machen und wünsche Dir viel Spaß auf Deiner Tour!

 

 

Bist Du auch bereits in Peru gereist? Welche Orte kannst Du empfehlen? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

 

Hier findest Du weitere Infos & Beiträge zu Peru:

PERU

 

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