Reisekamera: Meine Kamera-Empfehlung für jedes Budget

Nellie Winter: Autorin bei reisefroh.de Autor/in: Nellie Winter

Die Auswahl an Reisekameras ist groß, aber worauf kommt es beim Kauf wirklich an?

Im Folgenden bringe ich Licht in den Kamera-Dschungel und erkläre Dir, welche Arten von Kameras es gibt, welche Vor- und Nachteile die Modelle mit sich bringen und welche Voraussetzungen eine ideale Reisekamera erfüllen sollte.

Außerdem empfehle ich Dir auch konkrete Kameras in verschiedenen Preis-Kategorien. Finde jetzt die perfekte Reisekamera, die zu Dir und Deinem Budget passt. 🙂

 

Reisekamera: Das Wichtigste auf einen Blick

 

 

 

Meine Reisekamera-Empfehlungen für jedes Budget

 

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Mein Spar-Tipp
unter 500€
Reisekamera + Objektiv
ca. 500€
Reisekamera
bis 1.000€
Reisekamera
über 1.000€
Reisekamera: Canon EOD 6D Mark II
Mit dem Huawei P20 Pro* erwirbst Du nicht nur ein hochwertiges Smartphone, sondern auch eine erstklassige Kamera mit toller Bildqualität und vielen Einstellungsmöglichkeiten.
Im Preis-Qualitäts-Verhältnis unschlagbar ist die spiegellose Systemkamera Sony Alpha 6000* mit hervorragender Bildqualität, kompakter Größe, sowie Kompatibilität mit allen Sony-Objektiven.
Eine perfekte Kamera für Vlogger ist die einfach bedienbare spiegellose Systemkamera Canon EOS M50* mit super Preis-Leistungs-Verhältnis.
Für fortgeschrittene Fotografen empfehle ich die Spiegelreflexkamera Canon EOS 6D Mark II* mit hervorragender Bildqualität.

 

Mein Sonder-Tipp fürs Reisen – Wasserfeste Reisekamera: Für Wasserratten ist die Kompaktkamera Olympus Tough TG-5* aufgrund ihrer Robustheit und Outdoor-Tauglichkeit eine tolle Wahl! Preis: EUR 299,00

 

 

Reisekamera: Welche Kamera ist die richtige für mich?

 

Spiegelreflexkamera, Systemkamera, Kompaktkamera oder doch das Smartphone?

 

Welche Reisekamera den perfekten Begleiter für Dein nächstes Abenteuer darstellt, hängt von mehreren Faktoren ab. Gewicht, Bildqualität, Lichtstärke, Zoom, Robustheit sowie individuelle Vorlieben und Ansprüche können und sollten die Wahl Deiner Reisekamera beeinflussen.

Auch die Kompatibilität mit eventuell schon vorhandenen Objektiven vergangener Kameras kann eine entscheidende Rolle spielen.

Damit Dir die Entscheidung zwischen all den großartigen Kameras etwas leichter fällt, schauen wir uns die besten Arten von Reisekameras im Detail mit ihren Vorteilen und Nachteilen an.

 

Hier empfehle ich Dir konkrete Kameras zum Reisen in Abhängigkeit Deines Budgets. Auf diese 5 Reisekamera-Typen gehe ich näher ein:

 

  1. Smartphone  » direkt zum Abschnitt
  2. Spiegelreflexkamera (DSLR)  » direkt zum Abschnitt
  3. Spiegellose Systemkamera (DSLM)  » direkt zum Abschnitt
  4. Kompaktkamera  » direkt zum Abschnitt
  5. Bridgekamera  » direkt zum Abschnitt

 

 

Das Smartphone als Reisekamera nutzen

 

Kann mein Smartphone eine Reisekamera ersetzten? Die ehrliche Antwort auf diese Frage lautet: JA!

Egal, ob Du dich aus finanziellen oder platztechnischen Gründen gegen eine zusätzliche Kamera entscheidest, das eigene Handy für Schnappschüsse im Urlaub einzusetzen, ist völlig legitim und oft ausreichend.

Neuere Modelle verschiedenster Smartphoneanbieter verfügen heute über sehr gute Kameras und oft hast Du in den Einstellungen sogar die Option, Aufnahmen im RAW-Format abzuspeichern. Letzteres erlaubt Dir das nachträgliche Bearbeiten der Fotos in einem Bearbeitungsprogramm wie Adobe Photoshop oder Lightroom.

 

Wenn der Platz in Deinem Rucksack also ohnehin schon knapp bemessen ist, kann das Smartphone als multifunktionale Ausrüstung für Anrufe, Nachrichten, Fotos und Videos durchaus die rettende Lösung sein.

 

 

Vorteile und Nachteile des Smartphones

Vorteile vom Mobiltelefon
  • geringes Gewicht
  • platzsparend
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis (da Handy und Kamera in einem)
  • Bildqualität für Hobby-Fotografen ausreichend

 

Nachteile vom Mobiltelefon
  • Bildqualität für hohe Ansprüche nicht ausreichend
  • keine austauschbaren Objektive
  • kein Entwicklungsspielraum

 

3 empfehlenswerte Smartphones für Deine nächste Reise

 

Samsung Galaxy S10

 

Ich war nie ein großer Fan vom Fotografieren mit dem Smartphone – bis ich mir ein Samsung Galaxy S10 anschaffte.

Die Aufnahmen des Smartphone Galaxy S10* werden dank des 12 Megapixel Sensors und einem eingebautem Bildstabilisator gestochen scharf und die Kamera funktioniert auch bei schwachem Licht ausgezeichnet.

Außerdem verfügt die Kamera des Smartphones über einen Pro-Modus, in dem ich Belichtung, Verschlusszeit und andere Parameter manuell einstellen kann, sowie über eine RAW-Funktion, die mir die nachträgliche Bearbeitung meiner Bilder erlaubt.

 

Den einzigen Nachteil, den ich bisher gegenüber eines iPhones entdecken konnte, ist der relativ schwache Akku des Samsung Smartphones. Besonders, wenn ich das Handy viel zum Fotografieren und Filmen einsetze, hält dieser kaum 10 Stunden und muss jeden Tag geladen werden.

 

 

 

Huawei P20 Pro | Preis-Tipp!

 

Auch das Smartphone Huawei P20 Pro* glänzt durch eine ausgezeichnete Kamera und ein unvergleichbares Preis-Leistungsverhältnis!

Verbaut wurde die weltweit erste Leica Triple Kamera mit 40 Megapixel, ein KI Kamera-Assistent zur automatischen Szenen- und Objekterkennung und brillante Einstellungen (wie Blende, Nachtmodi, ISO, Zoom, Porträt-Modi etc.), die es Dir auch als Fotografie-Anfänger ermöglichen exzellente Bilder zu machen.

Bemerkenswert und großer Vorteil ist auch der leistungsstarke Akku mit einer für ein Smartphone ausgesprochen langen Akku-Laufzeit.

 

Anne und Sebastian (die Gründer dieses Blogs) sind absolut zufriedene Besitzer eines Huawei P20 Pro, lassen seitdem sie das Smartphone besitzen gerne mal die Kamera Zuhause und können das Smartphone als Reisekamera definitiv empfehlen! 🙂

 

 

 

iPhone X

 

Preis: EUR 1.022,65
statt: EUR 1.189,00

Als treuer Apple-Fan freut es Dich wahrscheinlich zu hören, dass auch das neue iPhone X* es auf meine Liste der Top Reisekameras geschafft hat.

Die Kamera des iPhones ist mit einer ähnlichen Technik ausgerüstet wie das Samsung Galaxy S10, verfügt über einen 12 Megapixel Sensor und diverse optionale Fotomodi wie Essen, Portrait, Panorama und Pro.

 

Kleiner Tipp: Wenn Du planst, mit dem iPhone sehr viel zu fotografieren, kann es sich für Dich lohnen, das iPhone Modell mit 256 GB zu kaufen – denn dann brauchst Du Dir auch um ausreichend Speicherplatz für Deine zahllosen Bilder keine Gedanken zu machen.

 

 

 


 

 

Spiegelreflexkamera – die DSLR

 

Die Spiegelreflexkamera, auch DSLR (Digital Single Lens Reflex) abgekürzt, stellte als Erstwahl für Profi- und Hobbyfotografen lange Zeit jede andere Kamerakategorie in den Schatten.

Die Größe des Sensors digitaler Spiegelreflexkameras sorgt für Tiefenschärfe und eine unübertroffen hohe Auflösung (Bildqualität) Deiner Aufnahmen – zumindest dann, wenn das Verhältnis von der Verschlusszeit Deiner DSLR und den Lichtverhältnissen Deiner Umgebung stimmt.

 

Als Besitzer einer digitalen Spiegelreflexkamera kommst Du generell in den Genuss eines starken Akkus und musst Dich so nur selten um das Aufladen der Batterien sorgen.

Außerdem gibt es für Systemkameras mit Spiegelreflex eine endlose Auswahl an Objektiven mit Weitwinkel, Teleobjektiven und Zoomobjektiven, die Deine Reisekamera in eine multifunktionale und äußerst professionelle Fotoausrüstung verwandeln können.

 

 

Vorteile und Nachteile der Spiegelreflexkamera

Vorteile von Spiegelreflex-Kameras
  • große Auswahl an Objektiven
  • unübertroffene Bildqualität
  • große Anzahl manueller Einstellungen
  • lange Akkulaufzeit

 

Nachteile von Spiegelreflex-Kameras
  • hohes Gewicht
  • große Größe
  • für Einsteiger nicht intuitiv bedienbar

 

2 empfehlenswerte Spiegelreflexkameras für unterwegs

 

Canon EOS 6D Mark II

 

Reisekamera: Canon EOD 6D Mark II DigitalkameraWer an Qualität, Preis und Gewicht seiner neuen Reisekamera nicht knausern will, dem empfehle ich eindeutig die Canon EOS 6D Mark II*.

Die Vollfomatkamera glänzt mit einem 26.2 Megapixel Sensor und schlägt sich ausgesprochen gut in dürftigen Lichtverhältnissen.

Wie von einem Hersteller wie Canon nicht anders zu erwarten, ist diese DSLR Kamera solide und kompakt gebaut, verfügt über einen einwandfrei funktionierenden Touch-Bildschirm und schießt – zumindest in den Händen eines Könners – fantastische Aufnahmen!

 

Der einzige Haken an dieser Spiegelreflexkamera ist, dass sie nicht mit herkömmlichen Objektiven von Canon kompatibel ist.

Auch falls Du bereits eine Canon Spiegelreflexkamera mit diversen austauschbaren Objektiven besitzt, verschafft Dir der Kauf der Spiegelreflexkamera 6D Mark II also keinen preislichen Vorteil gegenüber anderen Herstellern…

 

 

 

Nikon D3500

 

Preis: EUR 369,00
statt: EUR 499,00

Preislich bedeutend attraktiver, aber eben nicht von Canon ist die Spiegelreflex-Kamera Nikon D3500*.

Abgesehen von der Markenloyalität gibt es allerdings kaum einen Grund, dieser hochwertigen DSLR Kamera weniger Sterne zu vergeben, als der Canon EOS 6D Mark II.

Kompakt und zuverlässig erzielt auch diese Reisekamera mit ihrem 24.2 Megapixel Sensor erstklassige Bild-Resultate und lässt Dich mit einem Stativ ausgestattet fast schon automatisch wie einen professionellen Fotografen oder professionelle Fotografin aussehen. 😉

 

 

 


 

 

Spiegellose Systemkamera – die DSLM

 

Qualitativ hochwertige spiegellose Systemkameras, auch DSLM (Digital Single Lens Mirrorless) abgekürzt, sind Kameras die erst seit einigen Jahren auf dem Markt sind und könnten in naher Zukunft immer mehr DSLR-Fans bekehren.

Der überzeugendste Vorteil einer spiegellosen Systemkamera gegenüber der Spiegelreflexkamera ist mit Sicherheit das vergleichbar federleichte Gewicht des Gehäuses.

Außerdem wird bei einer spiegellosen Systemkamera (DSLM) der optische Sucher durch einen elektronischen Sucher ersetzt, was zum einen das Gewicht der Kamera weiter reduziert und zum anderen schnellere Serienaufnahmen von bewegten Motiven bei gleichzeitig hoher Bildqualität (z.B. im Fall von Tier- oder Sportaufnahmen) ermöglicht.

 

Prinzipiell liegt zwischen der Bildqualität einer Spiegelreflexkamer (DSLR) und einer spiegellosen Systemkamera (DSLM) kein Unterschied.

 

Vielmehr solltest Du beim Kauf Deiner Reisekamera auf die Größe des Sensors achten, denn generell gilt:

Je größer der Bildsensor Deiner Kamera, desto schärfer werden Deine Bilder. Preislich sind den Vollformatkameras zumindest nach oben hin fast keine Grenzen gesetzt, denn bereits das Gehäuse der Systemkameras (ohne Objektiv) liegt in der Regel zwischen 500€ und 8.000€ (!).

 

 

Vorteile und Nachteile der spiegellosen Systemkamera

Vorteile von Systemkameras
  • exzellente Bildqualität
  • geringes Gewicht
  • kompakte Größe
  • elektronischer Sucher (ideal für Tier- und Sportaufnahmen)
  • viele austauschbare Objektive
  • hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis
  • Bedienung auch für Einsteiger leicht

 

Nachteile von Systemkameras
  • Keine! 🙂

 

2 empfehlenswerte spiegellose Systemkameras

 

Canon EOS M50 | Mein Tipp für Vlogger

 

Obwohl ich diese kleine Systemkamera (DSLM) hauptsächlich zum Filmen benutze, kann sich auch die Qualität der Fotos durchaus sehen lassen.

Im direkten Vergleich mit einer Spiegelreflexkamera oder preistechnisch höheren Systemkameras ist die Tiefenschärfe der Aufnahmen zwar nicht erstklassig, dafür eignet sich die Canon EOS M50* aber äußerst gut für Serienbilder.

Auch der einwandfrei funktionierende Autofokus der Systemkamera, der über den 3.0 Zoll Touchscreen Bildschirm oder per Auslöser aktiviert werden kann, ist äußerst praktisch und funktioniert sowohl im Videomodus als auch beim Fotografieren.

 

Aufgrund des geringen Gewichts, der einfachen Bedienung und des herausklappbaren Bildschirmes eignet sich diese Canon Systemkamera auch für Selfies und spontane Schnappschüsse.

 

 

In diesem Video erkläre ich Dir warum ich mich für die Canon EOS M50 entschieden habe und mache den Praxistest:

 

 

Sony Alpha 6000 | Preis-Tipp

 

Diese Sony Alpha Systemkamera (DSLM) ist nicht die neuste unter den Reisekamera-Bestsellern, erzielt aber beständig positive Bewertungen.

Die Kamera zeichnet sich vor allem durch ihren schnellen Autofokus, Wifi-Übertragung sowie eine große Auswahl an zugehörigen Wechselobjektiven von Sony aus.

Auch wenn es mittlerweile ein überholtes Modell der Sony  Alpha 6000* gibt, ist und bleibt die Systemkamera eine erstklassige Budget-Option für Hobbyfotografen auf Reisen.

 

Diese Kamera ist auch die Wahl von Anne und Sebastian (den Gründern dieses Blogs), die die Kamera aufgrund ihrer sehr guten Bildqualität, geringen Größe und intuitiven Bedienbarkeit als erstklassige Reisekamera wärmstens empfehlen können. 🙂

 

 

 


 

 

Die Kompaktkamera

 

Obwohl die hohe Qualität moderner Smartphones in den letzten Jahren für relative Verluste in den Verkaufszahlen von Kompaktkameras gesorgt hat, haben High-End Kameras dieser Kategorie im direkten Vergleich mit iPhone & Co. trotzdem noch die Nase vorn.

Gute Kompaktkameras (ab einer Preisklasse von ca. 400€ und aufwärts) haben vor allem den Vorteil eines größeren Sensors und stufenlosem Zoom und sind perfekt für Einsteiger und Reisende mit wenig Raum für eine sperrige Kameraausrüstung geeignet.

 

 

Vorteile und Nachteile der Kompaktkamera

Vorteile von High-End Kompaktkameras
  • stufenloser Zoom
  • großer Sensor
  • gute Bildqualität
  • geringes Gewicht
  • kleines Kamera-Volumen (platzsparend)

 

Nachteile von Kompaktkameras
  • nur bei teuren Kompaktkameras Vorteile gegenüber Smartphone erkennbar
  • Kauf von günstigen Kompaktkameras lohnt sich nicht mehr

 

3 empfehlenswerte Kompaktkameras für unterwegs

 

Panasonic Lumix ZS200

 

Panasonic machte es sich zur Aufgabe, den Wunsch all jener Foto-Enthusiasten zu erfüllen, die sich für ihre Reisen lange Zeit nach einer preiswerten, in der Hosentasche verstaubaren Kompaktkamera mit exzellentem Zoom sehnten.

Die Panasonic Lumix ZS200* ist keine Systemkamera, benötigt aber im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Kameras auch keine zusätzlichen Objektive, da sie mit einem großzügigen Zoombereich von 25-360 Millimeter ausgestattet ist.

 

Der elektronische Sucher mit verlässlichem Autofokus und ein einwandfrei funktionierender 3.0 Zoll Touchscreen Display runden die erstklassige Bewertung der Panasonic Lumix mit Reisezoom ab.

 

 

 

Canon PowerShot G1 X Mark III

 

Ambitionierte Hobbyfotografen entscheiden sich aufgrund des kleineren Sensors meist gegen eine Kompaktkamera und für eine Digitalkamera mit Spiegelreflex.

Dieses Modell von Canon* muss sich aber mit seinem APS-C (Advanced Photo System) Sensor nicht vor preistechnisch vergleichbaren Systemkameras verstecken!

 

Stolze 24.4 Megapixel, bis zu 2.8 F-Stop und einen 24-72 Millimeter Zoombereich lassen lebendige Reisebilder mit beeindruckender Tiefenschärfe und Bildqualität entstehen.

Praktisch sind auch der elektronische Sucher, ein ausklappbarer 3.0 Zoll Bildschirm und natürlich die Handlichkeit der Kompaktkamera.

 

 

 

Olympus Tough TG-5 (Wasserfest!)

 

Das schlagende Argument dieser Kompaktkamera Olympus Tough TG-5* ist zweifellos ihre Robustheit.

Wenn Du auf der Suche nach einer Reisekamera bist, die mit Dir durch Höhen und Tiefen geht, Stürze überlebt und wortwörtlich mit Dir Baden geht, dann hast Du in der Olympus TG-5 wohl Deinen idealen Reisepartner gefunden. 🙂

 

Der 4-fache Zoom lässt Dich Über- und Unterwasserwelt aus nächster Nähe festhalten und falls Du das Gefühl hast, ein Bild allein würde der Situation nicht gerecht werden, kannst Du außerdem auf erstklassige 4K-Videoaufnahmen zurückgreifen.

 

 

 


 

 

Bridgekamera – ein guter Kompromiss

 

Wie der Name Bridgekamera (deutsch „Brückenkamera“) schon verrät, handelt es sich bei den Bridgekameras um gute Alternativen für alle, die sich nicht zwischen einer digitalen Systemkamera (DSLR oder DSLM) und einer Kompaktkamera entscheiden können.

 

Bridgekameras sind in der Regel preiswert, sehr lichtstark und verfügen über einen starken Zoombereich. Dafür sind entsprechende Kameras aber sperriger als eine Kompaktkamera und gleichzeitig qualitativ schwächer als eine DSLM oder eine DSLR mit Spiegelreflex.

Im Gegensatz zu einer Systemkamera können die Objektive einer Bridgekamera auch nicht ausgetauscht und den Motiven und Situationen Deiner Reise angepasst werden.

 

 

Vorteile und Nachteile der Bridgekamera

Vorteile von Bridgekameras
  • geringer Preis
  • sehr lichtstark
  • starker Zoombereich

 

Nachteile von Bridgekameras
  • mittlere Bildqualität
  • höheres Gewicht und Größe
  • keine austauschbaren Objektive

 

2 empfehlenswerte Bridgekameras für Deine Reise

 

Canon PowerShot SX70 HS

 

Solltest Du Dich partout nicht zwischen den oben aufgelisteten Systemkameras und Kompaktkameras entscheiden können, dann ist die Powershot vielleicht die beste alternative Wahl.

Der 65-fache Zoom bietet Dir gegenüber den kleineren Kompaktkameras einen deutlichen Vorteil beim Fotografieren von Tieren und Details und auch der interne Bildstabilisator dieser Kamera ist sehr gut.

 

Im Nachteil ist die Canon PowerShot SX70 HS* aber bei Aufnahmen in dunklen Gebäuden oder abends, denn als lichtstark kann man das kompakte Canon Modell leider nicht bezeichnen.

 

 

 

Panasonic Lumix ZS70

 

Die Panasonic Lumix ZS70 ist mein Favorit unter den Bridgekameras, denn diese kleine, äußerst handliche Reisekamera verfügt über 30-fachen Zoom und erzielt mit ihrem 6.17 Millimeter x 4.55 Millimeter Sensor mit elektronischem Sucher wunderbare Aufnahmen.

Über die kameraeigene Bluetooth-Funktion kannst Du Deine Fotos sogar innerhalb weniger Sekunden direkt auf Dein Smartphone oder Deinen Computer übertragen und als RAW-Formate bearbeiten.

 

Bei dieser kompakten Lumix Kamera stimmt das Verhältnis von Preis und Leistung wirklich!

 

 

 

 

 

Ratgeber Reisekamera kaufen: Darauf kommt es beim Kauf an

 

DON’T: Lass Dich nicht von Megapixeln verwirren.

 

Oft wird fälschlich angenommen, dass die Qualität der Kamera und dementsprechend der Aufnahmen von der Quantität der Megapixel abhängt. Dabei können zu viele Megapixel der Bildqualität sogar schaden, wenn der Sensor der Kamera nicht die entsprechende Größe hat.

Wichtig ist also nicht die Anzahl der Megapixel der Reisekameras, sondern die Größe des internen Bildsensors: Je größer der Sensor, desto mehr Raum befindet sich im Inneren der Kamera für größere Pixel, die wiederum für eine bessere Tiefenschärfe der Bilder sorgen.

Außerdem hängt die Qualität Deiner Reise-Bilder nicht allein von Megapixeln oder der Größe Deiner Kamera ab, sondern kann mit etwas Übung, den richtigen Objektiven und einem Stativ deutlich aufgewertet werden.

 

 

DO: Entscheide Dich für eine Reisekamera, die zu Dir passt und Deinen eigenen Ansprüchen gerecht wird.

 

Die Unterschätzung der eigenen Fähigkeiten ist tatsächlich eines der Hauptmotive für die meisten Reisenden, sich keine richtige Kamera anzuschaffen. Dabei muss man wirklich kein professioneller Reisefotograf sein, um mit einer guten Kamera tolle Fotos zu knipsen!

Trotzdem solltest Du bei der Wahl Deiner Kamera natürlich berücksichtigen, ob Du bereits fortgeschritten fotografierst, oder gerade erst lernst, was ISO, Blende, Brennweite, Weitwinkel und Stativ sind.

 

 

DO: Kaufe mit System und Entwicklungsspielraum.

 

Es gibt Kameras, die ein fest eingebautes und nicht austauschbares Objektiv besitzen.

Wenn Du Dein Talent als Fotograf oder Fotografin in einem absehbaren Zeitraum ausbauen möchtest, wählst Du im Idealfall eine Reisekamera, die sich flexibel an die Art Deiner Reise (z.B. eine Safari oder eine Städtereise) anpassen lässt.

In diesem Fall empfehle ich Dir, Dich für eine sogenannte Systemkamera zu entscheiden, deren Wechselobjektive (Standard, Weitwinkel, Zoom) nach Belieben ausgetauscht werden können. Eine Systemkamera von Sony (mein Tipp: Sony Alpha 6000* ) ist beispielsweise mit allen System-internen Objektiven von Sony (und zum Teil mit Wechselobjektiven anderer Hersteller) kompatibel.

 

 

DO: Entscheide Dich für die passende Speicherkarte.

 

So, wie die Megapixel mit dem Bildsensor einer Kamera übereinstimmen müssen, muss auch die Speicherkarte zu der Bearbeitungsgeschwindigkeit Deiner Kamera passen (die Schreibgeschwindigkeit der SD-Karte – Angabe in MB/Sekunde – sollte ausreichend hoch sein).

Wenn Du vorhast, Deine Fotos nach der Reise mit einem Programm zu bearbeiten, solltest Du eine Speicherkarte mit mindestens 32 GB kaufen, denn Aufnahmen im RAW-Format nehmen weit mehr Platz ein als normale Bilder.

 

 

 

Reisekamera: Nützliches Zubehör

 

 

 

Reisekamera FAQ | Fragen & Antworten

 

Preis: Wie teuer ist eine gute Reisekamera?


Gute Reisekameras gibt es in allen Preisklassen. Spiegelreflex-Kameras sind grundsätzlich die preisliche Königsklasse der Kameras, während spiegellose Systemkameras häufig einen exzellenten Kompromiss aus Bildqualität, verfügbaren Einstellungen (Brennweite, Zoom. Autofokus…) und Preis darstellen.

Ganz grob solltest Du beim Kauf von Reisekameras mit den folgenden Preisen rechnen:
 
Smartphone mit guter Kamera: 500 € bis 1.200 €
Spiegelreflex-Kamera: ab 500 € bis 1.500 € oder mehr
Spiegellosen Systemkamera: ab 500 €
Kompaktkamera: ab 500 € (günstigere Modelle nicht empfehlenswert)
Bridgekamera: ab 300 €
 
Wichtig zu wissen ist aber, dass sich diese Preise nur auf die Reisekameras an sich beziehen, nicht aber auf die Objektive. Objektive können für alle Arten von Kameras je nach Anspruch (Brennweite, Zoom, Bildqualität) sehr teuer sein. Der Preis der Objektive wird beim Kauf der Kameras häufig unterschätzt, zahlt sich aber aus!

Soll ich Objektiv und Reisekamera zusammen kaufen?


Viele Kameras locken mit Angeboten bei denen das Kamera-Gehäuse zusammen mit einem Kit-Objektiv gekauft werden kann. Diese lukrative Möglichkeit ist insbesondere für Einsteiger (je nach mitgeliefertem Objektiv) eine tolle Option um sich an die Fotografie heranzutasten.

Allerdings kommen viele bei den Einstellungen, der Brennweite und auch der Bildqualität der Objektive an ihre Grenzen. Wenn Du also viel fotografierst würde ich Dir empfehlen nur das Kamera-Gehäuse zu kaufen und ein separates Objektiv zu erwerben.

Gibt es auch wasserfeste Reisekameras?


Ja, auch wasserfeste Reisekameras sind erhältlich. Für Wasserratten ist die Kompaktkamera Olympus Tough TG-5* aufgrund ihrer Robustheit und Outdoor-Tauglichkeit eine tolle Wahl.

Welche Kamera ist auch bei schwachen Lichtverhältnisse empfehlenswert?


Gute Bildqualität bei schwachen Lichtverhältnisse stellen die allermeisten Kameras vor eine große Herausforderung. Natürlich kannst Du durch die Verschlusszeit und ein Stativ auch bei schwachen Lichtverhältnissen Deine Bildqualität positiv beeinflussen und mit den Einstellungen Deiner Kamera spielen. Trotzdem sind vielen Kameras hier Grenzen gesetzt.

Der Preis der Kamera hat nicht unbedingt einen Einfluss auf die Bildqualität Deiner Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen.
 
Bei schwachen Lichtverhältnissen empfehlenswerte Reisekameras sind:

– Spiegellose Systemkamera Sony Alpha 6000*
– Spiegelreflex-Kamera Canon EOS 6D Mark II*
– Smartphone Smartphone Galaxy S10* 

Was ist ein Reisezoom?


Ein Reisezoom ist ein Kamera-Objektiv, das über eine besonders große Brennweite verfügt. Ein Reisezoom-Objektiv deckt eine Brennweite im Bereich von 28–300 mm oder 100–500 mm ab und wird daher auch als Superzoom-Objektiv bezeichnet.

Aufgrund dieses Brennweiten-Bereichs (auch Zoombereich genannt) sind die Reisezoom-Objektive echte Allrounder, wenn auch vergleichsweise schwer und groß. Für viele ersetzen die Reisezoom-Objektive die oft beim Kauf der Reisekameras mitgelieferten Kit-Objektive, allerdings sollten Gewicht und Größe der Objektive nicht unterschätzt werden.

Bei guten Reisekameras hat der Zoombereich keinen Einfluss auf die Bildqualität (eventuell Stativ verwenden!).

Welcher Zoombereich ist für Reisekameras empfehlenswert?


Der Zoombereich der Kameras hängt von dem verwendeten Objektiv ab und kann durch den Wechsel des Objektivs angepasst werden. Im Grunde ist der Zoombereich (bzw. der Zoom) ein Synonym für die individuelle, variabel einstellbare Brennweite des Objektivs.

Wie groß der Zoombereich des Objektivs der Reisekameras sein soll, lässt sich pauschal nicht beantworten, sondern hängt von den individuellen Anforderungen an die Reise-Aufnahmen ab. Generell gilt auch, dass Objektive mit großem Zoom häufig ein hohes Gewicht haben.

Für Reisen bei denen Tierbeobachtung im Vordergrund steht, empfiehlt sich ein Objektiv mit hohem Zoombereich, während für Städtetrips auch ein Objektiv mit fester Brennweite oder kleinem Zoombereich eine spannende Art sein kann die Reise-Momente festzuhalten.

 

 

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2 Kommentare

  1. Hi Nellie,
    gratuliere zu diesem lesenswerten Beitrag über Reisekamera. Als Hobbyfotograf und Stadtblogger selbst, lese ich gerne, was andere Reiseverrückte so schreiben (teilen ist schöner als Neid).

    Ich stimme dir übrigens vollkommen zu, dass die Systemkamera immer mehr und mehr den klassischen Kameratypen wie Kompaktkamera oder reine digitale Spiegelreflex den Rang abläuft. Natürlich, nur insoweit, dass es immer Enthusiasten sowie Nutzen für die eine oder andere Kameratype geben wird.

    Ich finde übrigens auch deinen Artikel über die italienische Küche extrem „lecker“.

    Danke und Gruß von der Waterkant,

    Nic Hammaburg

    • Hallo Nic, danke für Deinen lieben Kommentar und natürlich freue ich mich sehr, dass Dir mein Beitrag gefallen hat. Natürlich sind die Anforderung an eine Reisekamera von Person zu Person unterschiedlich, aber meine Canon M50 Mirrorless empfinde ich derzeit wirklich als das perfekte Modell zum Filmen, Fotografieren und Reisen.

      Toll übrigens auch, dass Du Dich auf Artikel über unsere gemeinsame Heimatstadt spezialisiert hast – da weiß ich ja jetzt, wo ich Lesestoff finde, falls mich auf meinen Reisen mal wieder ein bisschen Heimweh nach dem Norden überkommt…Italienische Biscotti mögen zwar lecker sein, aber als Ersatz für Franzbrötchen gehen sie noch lange nicht durch! 😉

      Liebe Grüße aus der Welt in die Heimat,

      Nellie

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