Gravel Bike Test: Die besten Gravel Bikes im Vergleich

Das Gravel Bike hat seinen Ursprung in Amerika. Die Idee dahinter: Ein Bike zu entwickeln, dass für Offroad geeignet ist und gleichzeitig hohe Geschwindigkeiten erreichen kann. Das Gravelbike ist sowohl für Rennstrecken als auch für die Fahrt abseits asphaltierter Straßen konzipiert. Lange Strecken legst Du damit in sportlicher oder aufrechter Haltung zurück. Sowohl auf dem Asphalt wie auf Strecken im schwierigen Gelände. Damit erhältst Du ein Fahrrad, das sowohl Rennrad als auch Crossrad ist. Es ist leicht und ideal für Bikepacking (für Gepäck muss allerdings noch ein Gepäckträger nachgerüstet werden). Charakteristisch sind der Rennlenker und die profilierten Reifen.

 

Testsieger: Die besten Gravel Bikes im Vergleich

 

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1. Platz
SAVADECK Phantom3.0
2. Platz
SAVADECK Warwind3.0
3. Platz
SAVADECK ‎SVRB0008_BL-480
4. Platz
Da Vinci sis7
5. Platz
Da Vinci ‎xewhite47
6. Platz
FabricBike Light
7. Platz
Da Vinci ‎xenero59
SAVADECK Phantom3.0 im TestSAVADECK Warwind3.0 im TestSAVADECK ‎SVRB0008_BL-480 im TestDa Vinci sis7 Da Vinci ‎xewhite47FabricBike Light im TestDa Vinci ‎xenero59 im Test
Gemessene Rahmengröße
48 cm
48 cm
48 cm
47 cm
47 cm
50 cm
47 cm
Rahmenmaterial
Carbon
Carbon
Carbon
Aluminium
Aluminium
Aluminium
Aluminium
Bremsenart
V-Bremse
Felgen
Kipphebel, Felgen
Aluminium Saccon
Rennrad
V-Bremse
Linear Pull
Vormontiert
Vorteile:
  • robuste Verarbeitung
  • leichtes Gewicht
  • modernes Black-Design
  • robuster Rahmen
  • ideal für Anfänger
  • einfache Montage
  • leichtes Gewicht
  • robuste Reifen
  • interne Kabelführung
  • sichere Pedalen
  • ideal für Anfänger
  • robuster Rahmen
  • gutes Fahrverhalten
  • einfache Schaltung
  • lange Lebensdauer
  • einfache Leckung
  • gute Bremsen
  • praktisches Design
  • hochwertige Felgen
  • lange Lebensdauer
  • gute Qualität
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Was ist ein Gravel Bike?

 

Was ist ein Gravel Bike im Test und Vergleich?Ein Gravel Bike ist die moderne Variante des Fahrrads, das sowohl für Gelände als auch für Lang- und Rennstrecken geeignet ist, selbst wenn diese Offroad führen. Das Modell besitzt einen Rennlenker, profilierte Reifen und einen stabilen Stahlrahmen (häufig aus Carbon). Es eignet sich für die unterschiedlichsten Untergründe und erlaubt Dir gleichzeitig das entspannte Fahren mit aufrechter Haltung. Damit hat es hervorragende Allround-Eigenschaften und ersetzt einzelne Fahrradmodelle.

Die Idee für die Konzeption entstand in Amerika durch neuere Radmarathons, die den Wechsel zwischen einer asphaltierten Straße und Schotterpisten beinhalteten. Dafür musste das Bike im Rahmen gestärkt werden und profilierte Reifen erhalten. „Gravel“ bedeutet nichts anders als Kies oder Schotter. Das aus der Idee für den Radsport entstandene Fahrrad ist für feste und unbefestigte Pisten gedacht, ohne dass beim Fahren jeder Stein spürbar ist. Gerade im Gelände zeigen sich die Vorteile eines Gravelbikes, wenn eine gute Federung die Unebenheiten ausgleicht. Das Gravel Bike ist der perfekte Begleiter auf langen Touren (Bikepacking), ohne auf den Genuss im Gelände verzichten zu müssen. Es erlaubt mehr Unbeschwertheit beim Fahren und sieht dazu auch im Design modern und sportlich aus.

 

 

Welche Vorteile bietet ein Gravel Bike gegenüber anderen Fahrrädern?

 

Vorteile von dem Gravel Bike im Test und Vergleich?Die Idee hinter dem Gravel Bike ist simpel. Das Fahrrad soll sowohl auf Asphalt als auch auf unbefestigten Wegen gleiche Fahreigenschaften aufweisen. Dafür besitzt das Gravelbike sowohl Bauteile des Crossrades als auch der Endurance-Bikes. Das bedeutet, Du musst nicht mehr nur auf normalen Straßen fahren, sondern kannst unbedenklich vom Weg abweichen und das Abenteuer von Wald- und Feldwegen genießen.

Mit dem Gravel Bike musst Du die Strecken nicht mehr auf reine Gelände- oder Asphaltstraßen ausrichten. Es fährt Offroad genauso leichtgängig wie auf festem Boden.

Vorteilhaft gegenüber anderen Fahrrädern ist das Gravel Bike durch seinen sehr stabilen Rahmen und die bessere Dämpfung. Dazu ist die Körperhaltung bequemer möglich und nicht vorgebeugt wie beim Rennrad, obwohl ein Rennlenker vorhanden ist. Du kannst das Rad entsprechend vielseitig nutzen und die Haltung auf den Untergrund oder die Fahrtechnik abstimmen.

Winter Gravel Bike im Test und VergleichDas Gravel Bike im Test besitzt eine ausgewogene Rahmengeometrie, weist jedoch auch ein höheres Gewicht auf. Das gestattet zwar schnelle Fahrten, jedoch nicht in der Geschwindigkeit, wie es das Rennrad ermöglicht. Trotzdem ist das Gewicht im Vergleich leichter als bei einem Trekkingrad. Als Hybridmodell zwischen Cross- und Endurance-Bike besitzt das Gravel Bike solide Reifen, die an den Seiten ein stärkeres Profil aufweisen, während die Mitte glatter verläuft. Das erlaubt die Nutzung auf ganz verschiedenen Untergründen. Gegenüber Crossbikes ist der Reifen jedoch nicht so breit, sodass das Gravel Bike auch als Stadtfahrrad taugt. Das Fahren macht sowohl im Sommer als auch im Winter Spaß.

 

 

Die Vorteile auf einen Blick sind:

 

 

 

Welche Arten des Gravel Bikes gibt es?

 

Arten des Gravel Bikes im Test und VergleichDie Modelle sind relativ ähnlich aufgebaut und erlauben die entspannte Sitzhaltung und den hohen Fahrkomfort. Oftmals sind die Unterschiede im Vergleich zu Crossrädern nicht allzu groß, zeigen sich jedoch durch einige Merkmale, die sich auf die Fahreigenschaften und den Fahranspruch beziehen. Das Gravel Bike ist für befestigte Strecken und Offroad geeignet, besitzt einen Rennradlenker und die damit verbundenen Schaltgruppen und einen Unterlenker für mehr Kontrolle im Gelände. Der Rahmen ist leichter, jedoch gleichzeitig sehr stabil, besteht aus Carbon oder Aluminium. Gravelbikes besitzen keinen Gepäckträger.

Es gibt Gravelbikes sowohl als Komplett-Bike oder zum Custom-Aufbau. In diesem Fall kannst Du Dir alle Komponenten wie Rahmen, Räder, Lenker, Scheibenbremsen, Gabel, Kettenblatt etc. selbst zusammenstellen.

 

Gravel Bike für Bikepacker und Mountainbiker

 

Mountain Gravel Bike im TestDer Kauf eines Gravel Bikes lohnt sich gerade für Bikepacker, die gerne einmal vom Weg abweichen und auch Feld- und Waldwege erkunden möchten. Dafür besitzt das Gravel Bike einen stabilen Rahmen aus Carbon oder Aluminium und die Ausstattung eines guten MTBs, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Für Bikepacker steht das Naturerlebnis im Vordergrund, da hier abseits von Verkehr, Stau und Stadtleben die Sinne ganz anders gefordert werden. Selbst auf unebenen Wegen ist etwas mehr Tempo möglich.

Auch Mountainbiker können mit dem Gravel Bike ihre Geländefahrten angehen. Feld- und Waldwege sind damit etwas leichter zu meistern, da es weniger Stoßübertragung gibt und der Untergrund im Gesäß und Rücken nicht zu stark gespürt wird. Flache Lenkwinkel, ein langer Radstand und ein kurzer Vorbau gestatten mehr Agilität und Kontrolle. Breite Reifen weisen den nötigen Grip für das Gelände auf.

 

 

Gravel Bike für Genussfahrer

 

Langstreckenfahrer und Tourebiker kommen bei der Nutzung eines Gravel Bikes ebenfalls auf ihre Kosten. Kein anderes Fahrrad, das auch für Gelände geeignet ist, bietet so viel Fahrkomfort. Die Haltung ist größtenteils aufrecht, während der Unterlenker für bestimmte Manöver verwendet werden kann. Die Fahrt zum Baggersee wird damit genauso angenehm wie die entlang von Flüssen oder Bergmassiven. Das Gravel Bike bietet immer eine optimale Kraftübertragung und (bei Bedarf) etwas höhere Geschwindigkeit.

 

 

Gravel Bike Highend für Racer

 

Gravel Bike für Racer im Test und VergleichDas Gravel Bike für Racer besitzt einen längeren Radstand und einen hervorragenden Geradeauslauf. Durch einen ausgewogen langen Hinterbau ist der Anstieg bei Steilpassagen leichter, während zwischendurch eine aufrechte Sitzposition den Körper entlastet. Die Modelle für Racer bieten auf Geschwindigkeit getrimmte, schmalere Pneus. Hochwertige Rahmengeometrien, aerodynamische Optimierungen, Komfortwerte und Antriebs- und Bremssysteme ergänzen sich hervorragend, um trotz etwas mehr Gewicht hohe Geschwindigkeiten zu erreichen, ohne auf Asphalt beschränkt zu sein.

 

 

Gravel Bike MARKEN IM VERGLEICHENDEN ÜBERBLICK

 

Canyon

Ein altbewährter und beliebter Hersteller von Fahrrädern ist “Canyon”. Das Unternehmen aus Deutschland vermarktet Mountainbikes, Rennräder, Gravel Bikes, Trekking-, Triathlon- und Citybikes. Mit Sitz in Koblenz wurde es 2002 gegründet. „Canyon“ bietet Gravel Bikes für Damen und Herren an, die in Fahrkomfort und Bequemlichkeit, in Sicherheit und Ausstattung überzeugen. Ein beliebtes Modell ist das „Grail CF SLX“.

Cannondale

Das Unternehmen “Cannondale” bringt jedes Jahr eine neue Serie an Qualitätsrädern heraus, wozu auch das Gravel Bike gehört. Die Auswahl kann zwischen On-Road- und Off-Road-Modellen getroffen werden. Alle Bikes sind für Gelände und nicht geteerte Strecken geeignet. Zu den beliebten Modellen gehören das „Topstone Carbon Lefty“ und das „Topstone 3“.

BMC

Der Fahrradhersteller „BMC” stammt aus der Schweiz und hat moderne und stabile Gravel Bikes im Angebot. Die wichtigsten Modelle sind das „URS One“, das „URS 01 Two“ und das „URS 01 Three“. „BMC“ verspricht super leichte und renntaugliche Rahmen und leistungsstarke Antriebssysteme in hoher Präzision. Das Motto ist „Gravel und Geometrie“ für bärenstarke Abenteuer.

3T Bike

Das Gravel Bike von dem Hersteller „3T“ ermöglicht Kraft, Style und Speed. Die Modelle „Exploro PRO GRX“, „Exploro TEAM“ und „Exploro RACE MAX“ gehören zu den Gravel Bikes im Sortiment, die durch ihre Fahrgeometrie bereits Preise gewonnen haben. Der Hersteller stammt aus Italien. Das Unternehmen wurde 1961 in Turin gegründet und hat heute den Sitz in Bergamo. Hergestellt werden neben Fahrrädern auch die wichtigen Fahrradkomponenten wie Vorbauten und Lenker.

Trek

Die „Trek”-Bikes zeichnen sich durch eine zuverlässige Laufruhe und stylische Rahmengeoemetrien aus. Zu den beliebtesten Gravel Bikes des Herstellers gehören das „Trek Checkpoint ALR 4“ und das „Trek Checkpoint ALR 5“. Eine erweiterte Variante ist das „Trek Checkpoint SL 7“, das als perfekter Allrounder gilt und vielseitige Fahrmanöver ermöglicht.

Rose

Gravel Bikes von „ROSE” sind beliebt und im Vergleich zu anderen Herstellern günstig erhältlich. Mit dem „ROSE Backroad“ oder dem „ROSE Backroad AL“ punktet das Unternehmen mit Powershift-Technologie und Qualitätsschaltsystem. Eine weitere Reihe ist das „ROSE Limited“ mit Shimano Schaltwerk.

Shimano

Shimano” aus Japan ist weltweit Marktführer für viele Fahrradkomponenten und vertreibt auch eigene Komplett-Bikes. Shimano setzt bei seinen Gravel Bikes auf Ergonomie, einen stabilen und geräuschlosen Antrieb, auf optimierte Schaltoptionen und ein stylisches Design. Hier sind Modelle wie das „Shimano GRX“ mit 1-fach und 2-fach Schaltung erhältlich. Sie bieten nicht nur mehr Sicherheit im Gelände, sondern auch eine hohe Geschwindigkeit.

 

 

Kaufberater Gravel Bike – das Wichtigste im Detail

 

Die besten Gravel Bikes im Test und VergleichViele Sportler lieben ihr Rennrad oder MTB. Schwächen zeigen diese Modelle jedoch, sobald ein Wechsel des Untergrunds anliegt. Das Mountainbike ist für Geländefahrten perfekt, schwächelt aber im Fahrkomfort, wenn lange Strecken geplant sind. Mit dem Rennrad erreicht man hohe Geschwindigkeiten. Sobald jedoch der Asphalt endet, ist es mit dem Fahrgenuss zu Ende. Daher ist das Gravel Bike für Dich die optimale Lösung, wenn Du gerne beide Formen des Fahrens genießt, sowohl den Wochenendtrip als auch Trainingstouren.

Das Gravel Bike verfügt über eine Rahmenform, bei der viele flexible Einstellungen möglich sind, so die Sattelhöhe oder der Pedalstand. Auch der Lenker ist breiter und gestattet verschiedene Griffpositionen. Für den Kauf sind die Anforderungen hoch, da Gravel Bikes zu den teureren Modellen gehören. Entscheidend sind Stabilität, eine gute Aerodynamik, bequeme Sitzpositionen und vielseitige Funktionen.

 

 

Darauf solltest Du beim Kauf eines Gravel Bikes achten

 

Für ein komfortables Gesamtsystem benötigt ein Gravel Bike die richtigen Voraussetzungen und Einstellungen. Das bringt den Vorteil, dass Du länger und bequemer fahren kannst, nicht mehr auf Wegstrecken achten musst und Deine Muskulatur nicht allzu schnell ermüdet, selbst wenn die Rennkilometer zunehmen.

 

 

Ausstattung und Design

 

Design beim Gravel Bike im Test und VergleichEs gibt natürlich wahre Fahrradbastler, die sich ihr Rad eigenständig zusammenstellen. Alle anderen setzen auf die Komplettausstattung. Mit dieser kannst Du nach dem Kauf einfach aufsteigen und losradeln. Die meisten Gravel Räder sind modern und stylisch, mehrfarbig und verfügen auch über die verkehrstauglichen Elemente wie Schutzbleche, Bremsen, Beleuchtung, Klingel und Reflektoren. Hinzu kommen ein breiter und bequemer Sattel, ein Rennradlenker, ein Fahrradständer, hochwertige Pedalen und Schaltsysteme.

 

 

Rahmen und Aufbau

 

Der Rahmen eines Gravel Bikes ist äußerst stabil und gewährleistet viel Reifenfreiheit. Der Sitz- und Lenkwinkel ist ähnlich denen des Cyclocross Bikes etwas niedriger und gestatten mehr Spurstabilität. Das Gravel Bike sollte ein längeres Steuerrohr und einen höheren Stack aufweisen. Das gestattet mehr Sitz- und Fahrkomfort. Der Vorbau dagegen sollte kürzer sein und das Oberrohr mehr Überstandhöhe aufweisen. Dadurch gewinnst Du mehr Fahrsicherheit.

 

 

Gewicht und Größe

 

Gewicht beim Gravel Bike im Test und VergleichDas Gewicht ist auch bei den besten Gravel Bikes etwas höher als bei einem normalen Rennrad. Das bedingt schon die Konzeption selbst. Trotzdem kannst Du dich für Modelle entscheiden, die etwas leichter sind. Das Gewicht hängt mit dem Material des Rahmens zusammen. Sehr leicht sind Titan- und Aluminiumräder oder Modelle mit kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff. Die etwas günstigeren Carbonräder sind noch leichter, jedoch weniger stabil und langlebig. Eine gute Wahl sind Modelle mit dem Gewicht zwischen 8 und 10 Kilogramm.

 

 

Schaltung und Bremssystem

 

Wie bei anderen Fahrrädern ist auch beim Gravel Bike auf eine hochwertige Schaltung und ein ausgewogenes und modernes Bremssystem zu achten. Je mehr Geländefahrten Du einplanst, desto mehr Gänge sind empfehlenswert. Du hast die Auswahl zwischen Naben- und Kettenschaltungen. Hydraulische Scheibenbremsen wiederum sichern Dir dazu die optimale Kontrolle über die Geschwindigkeit und die Ausrichtung.

 

 

Reifenbreite

 

Die meisten Gravel Bikes besitzen im Vergleich etwas breitere Reifen mit sinnvoll ausgerichtetem Profil, um sowohl auf Straßen als auch im Gelände leichtgängig zu sein und die optimale Kontrolle über die Lenkung und Kraftübertragung zu gewinnen. Gängig sind Reifen in der Größe von 28 bis 29 Zoll.

 

 

So werden Gravel Bikes getestet – die wichtigsten Kriterien

 

Wichtige Kriterien im Gravel Bike Test und VergleichEin Vergleich ermöglicht einen besseren Überblick über das Angebot der Hersteller und Marken und eine Auswahl der besten Modelle. Dabei geht es um den Test hochwertiger und aktuell erhältlicher Gravel Bikes, die in ihren Merkmalen und Eigenschaften unter die Lupe genommen werden.
Testkriterien beziehen sich dabei auf das Design, die Verarbeitung, die Ausstattung, den Fahrkomfort, die Qualität der Schaltung und Bremsen, die Einstellungsmöglichkeiten und das Lenkverhalten. Im Test wird geprüft, welche Modelle sich durch ihre Konzeption hervorheben und wo die Grenzen der Nutzung liegen. Dafür geht es auch ins Gelände und auf Teststecken mit Kies und Schotter. Durch eine direkte Gegenüberstellung verschiedener Herstellermodelle lässt sich eine Liste der besten Cravel Bikes erstellen. Diese vermittelt eine Kaufempfehlung für interessierte Verbraucher, ohne auf bestimmte Marken beschränkt zu sein.

 

 

Optik und Style

 

Neben einem hohen Maß an Sicherheit und Komfort bleibt bei einem Fahrrad auch im Test das Design ein wichtiges Vergleichskriterium. Gravel Bikes sind modern und sportlich, sollten daher auch im Style und in der Verarbeitung überzeugen, damit der Fahrspaß hoch ist.

 

 

Handling

 

Im Vergleich spielt das Handling eine wichtige Rolle. Jedes getestete Gravel Bike sollte eine leichte und kontrollierte Lenkung, schnelle Richtungswechsel, kraftvolle Bremsvorgänge und eine hervorragende Balance und Laufruhe aufweisen. Im Test zählen das Kurven- und Fahrverhalten im Offroad Gelände, die Gewichtsverteilung, Verwindungssteifigkeit des Rahmens und die Sitzposition. Alle Eigenschaften sollten gut aufeinander abgestimmt sein.

 

 

Rahmengröße

 

Im Test werden Gravel Bikes in den gängigen Größen untersucht, wobei Hersteller oftmals Angaben in S, M und L machen. Im Vergleich zeigt sich, dass für lange Touren ein großer Rahmen besser geeignet ist und für Geländefahrten ein kleiner. Gleichzeitig kommt es auch auf die Größe des Fahrers an, beispielsweise auf Bein- und Armlänge.

 

 

Sicherheit und Belastbarkeit

 

Zu mehr Komfort und Sicherheit tragen gute Schaltsysteme, Bremssysteme, Rahmenkonzeptionen und Laufradeigenschaften bei. Der Test bezieht sich daher auf die einzelnen Anforderungen und prüft das Material, die Stabilität und die Gewichtsverteilung in optimaler Balance.

 

 

Preis-Leistungsverhältnis

 

Gravel Bikes sind im Vergleich etwas teurer und benötigen daher auch den Blick auf die Ausstattung und die Prüfung eines guten Preis-Leistungsverhältnisses. Die Erwartung betrifft vor allen Dingen eine komfortable Grundausstattung, eine hohe Belastbarkeit und die zuverlässigen Fahreigenschaften in Verbindung mit der Ausstattung.

 

 

Fahrkomfort bei langen Strecken

 

Komfort beim Gravel Bike im Test und VergleichDa ein Gravel Bike für Langstrecken und Touren genauso geeignet ist wie für kurze und rasante Sprints über Feldwege, beinhaltet der Vergleich, wie komfortabel längere Fahrten sind und welche Merkmale des Gravel Bikes dafür verantwortlich sind. Entscheidend sind bei solchen Tests auch die Laufruhe und das Lenkverhalten. Alle Modelle lassen sich in einem Komfortlevel bewerten. Das betrifft die Ergonomie und die Qualität des Sattels ebenso wie das Dämpfungsverhalten.

 

 

Fahrkomfort im Gelände

Dämpfung, Federung, ein stabiler Rahmen und ein gutes Pedalverhalten bestimmen die Qualität des Rads. Verantwortlich dafür sind eine gute Nachgiebigkeit und Federung, eine Eigendämpfung der Reifen, ein steifes Rahmenset, die Größe der Räder und das Profil. Sind nachgebende Bauteile zusätzlich gedämpft, erhöht sich der Fahrkomfort. Geprüft wird im Vergleich, wie stark der Untergrund spürbar ist und wann er günstig ausgeglichen wird. Gleichzeitig erhöht eine gute Konzeption auch die Kontrolle und Sicherheit beim Fahren.

 

 

Das beste Gravel Bike für Sportbegeisterte und Off-Road-Fahrer

 

Gravel Bike für Off-Road-Fahrer im Test und VergleichDie Wahl eines Gravel Bikes hängt stark von den eigenen Bedürfnissen ab. Dabei lässt sich für Einsteiger ein anderes Rad empfehlen als für Profis. Für alle gilt, dass ein neues Fahrrad optimal zu den Unternehmungen passt, die geplant sind. Geht es auf Reisen oder sporadisch ins Gelände? Bist Du ein Gelegenheitsradler oder ständig mit dem Rad unterwegs? Legst Du Wert auf Optik und Technik oder genügt eine sichere Konzeption mit guter Dämpfung? Du kannst das Gravel Bike komplett auf Dein Fahrverhalten abstimmen und über die Ausstattungsmerkmale für mehr Komfort sorgen.

 

 

Gravel Bike für Einsteiger

 

Das Gravel Bike ist gleichzeitig sportlich und komfortabel. Das macht es für alle empfehlenswert, die auf und abseits asphaltierter Straßen fahren möchten. Selbst wenn Du nur selten ins Gelände gehst, wirst Du als Einsteiger merken, wie praktisch ein Gravel Bike ist. Du kannst die bestens aufeinander abgestimmten Eigenschaften von Rennrad und Crossbike genießen. Dazu ist das Gravel Bike für alle Wetterbedingungen geeignet. Du kannst es sogar im Winter fahren.

Der Preis für ein Einsteiger Gravelbike beginnt etwa bei 1.000 Euro (z. B. Scott Contessa Speedster Gravel)

 

 

Gravel Bike für Fortgeschrittene

 

Anspruchsvollere Fahrradfahrer legen Wert auf breite und gut profilierte Reifen, die pannensicher sind und einen geringen Rollwiderstand zeigen. Die Laufruhe bietet ein Gravel Bike fast immer. Die Reifen sind nicht 25 Millimeter breit, sondern 40 Millimeter. Dadurch sind mehr Fahrkomfort und eine bessere Kontrolle möglich, was sich wiederum für Fahrradfahrer lohnt, die das Rad häufiger nutzen und auch gerne Touren planen.

Der Preis für ein Gravelbike für Fortgeschrittene beginnt bei etwa 2.500 Euro (z. B. Scott Addict Gravel)

 

Gravel Bike für Profis

 

Die hohe Fahrsicherheit, die auch im Gelände stark zu spüren ist, macht das Gravel Bike für Profis besonders interessant. Hier ist das Zusammenspiel aus Rennrad und MTB besonders praktisch und erlaubt den Start von Rennen auf Schotter, Kies und im Gelände. Da Profis in Sachen Koordination, Fahrtechnik und Radbeherrschung geübt sind, ist das Gravel Bike die beste Wahl für anspruchsvolle Strecken.

Der Preis für ein Profi Gravelbike kann schnell an die 10.000 Euro-Grenze stoßen (z. B. Scott Addict Gravel Tuned Bike)

 

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Gravel Bike

 

Wie sieht der Lenker bei einem Gravel Bike aus?

Der Lenker ermöglicht viel Stabilität und die Kontrolle. Er ist wie ein Rennradlenker aufgebaut, entsprechend mit dem Schaltsystem versehen und in der Griffposition breiter. Die gerade Ausrichtung ermöglicht eine bessere Verteilung der Schläge und Vibrationen im Gelände. Dazu ist im Vergleich eine aufrechte Sitzhaltung möglich, wie sie ein einfaches Rennrad nicht bietet. Das Gravel Bike hat dazu einen Unterlenker, der nach außen gewinkelt ist. Das gestattet das einfachere Erreichen der Bremsgriffe.

Welche Schaltsysteme gibt es für das Gravel Bike?

Die Komponenten sind flexibel und so auch die Schaltung. Für Gravel Bikes gibt es sowohl die mechanische als auch die elektronische Schaltung. Beide bieten Vorteile, wobei die elektronische Variante etwas komfortabler und verbreiteter ist und ein Höchstmaß an Präzision ermöglicht.

Welches Bremssystem empfiehlt sich für ein Gravel Bike?

Scheibenbremsen sind die beste Wahl für ein Gravel Bike. Wie der Vergleich zeigt, reagieren Scheibenbremsen schnell und kontrolliert – auch auf wechselnden Böden und bei Nässe.

Wann muss ein Gravel Bike gewartet werden?

Wie jedes Fahrrad oder Fahrzeug ist auch bei einem Gravel Bike die regelmäßige Wartung und Inspektion sinnvoll. Verschleißteile können ausgetauscht werden und das Rad lässt sich leicht auf Schäden oder Abnutzung kontrollieren. Beeinflussen lässt sich der Verschleiß durch hochwertige Reifen mit harter Gummimischung und stabilen Bremsbelägen.

Welche Pedale eignen sich für das Gravel Bike?

Die richtigen Pedale für ein Gravel Bike bestimmen die Fahrt und die Kraftübertragung mit. Die Auswahl kann zwischen Klicksystem-Pedalen, Plattform- und Rennradpedalen getroffen werden. Abhängig ist die Wahl, wo das Rad zum Einsatz kommt, ob mehr im Gelände oder für Langstrecken. Klickpedale ermöglichen eine hervorragende Kraftübertragung und den runden Tritt und sicheren Stand im Gelände. SPD-Systeme, wie sie für das MTB konzipiert sind, eignen sich ebenfalls und sind im Test etwas praktischer als Rennradpedalen.

Welche Reifengrößen gibt es für das Gravel Bike?

Für das Gravel Bike gibt es ausgewogene Reifenkonzepte, die zur Geometrie des Rades passen und das Handling vereinfachen. Die Auswahl kann zwischen Grip- und Profilrädern oder Speed- und Komfortreifen getroffen werden, wobei die Reifen etwas dicker als bei anderen Fahrrädern ist und zwischen 35 bis 42 Millimeter aufweisen. Gängig sind 700C- und 650B-Modelle. Spezielle Varianten im Test sind für Off-Road konzipiert.

Welche Rahmenmaterialien gibt es für das Gravel Bike?

Das Material des Rahmens bestimmt das Gewicht des Rades mit. Für das Gravel Bike gibt es Stahlrahmen, sowie Rahmen aus Carbon, Titan und Aluminium. Im hochpreisigen Bereich besteht die Möglichkeit von Maßanfertigungen.

Welche Möglichkeiten gibt es für Federung und Dämpfung bei einem Gravel Bike?

Einerseits sorgen die dickeren Reifen bereits für eine gute Dämpfung. Daneben gibt es aber auch Federgabeln, gefederte Sattelstützen und Rahmen, in denen Federungen integriert sind. Die Dämpfung zeigt sich im Gelände, wenn es über Steine, Schotter, Wurzeln und andere Unebenheiten geht. Große Schläge werden ausgeglichen und der Kontrollverlust reduziert sich.

Die Gabeln und Sattelstützen sind beim Gravelbike als Komplett-Bike bereits integriert, es gibt aber immer die Möglichkeit, Gabel und Sattelstütze auszutauschen.

Welche Ausrüstung gibt es für das Gravel Bike?

Zur Standardausstattung gehören in der Regel die Beleuchtung, ein Fahrradständer, Schutzbleche und Reflektoren. Zusätzlich sind ein Reifen-Reparatur-Set empfohlen, eine Fahrradpumpe und Fahrradtaschen, in denen für längere Fahrten einige Sachen verstaut werden können. Ein Gepäckträger gehört nicht zur Ausstattung. Bikepacker können spezielle Fahrradtaschen für ihr Gepäck nachrüsten.

Wo ist das Gravel Bike erhältlich?

Viele Hersteller und klassische Fahrradmarken bieten in ihrem Sortiment mindestens ein Gravel Bike an, das dem neuesten Standard entspricht. Erhältlich sind diese im Fachhandel und im Internet, direkt vom Händler oder über Verkaufsplattformen. Im Internet fallen oftmals die Zwischenhändler weg, wodurch Kosten eingespart werden. Damit ist der Kauf etwas günstiger als im Fahrradgeschäft vor Ort.

Während der Online-Kauf heute eigentlich für alle Produkte des Radsports eine Selbstverständlichkeit ist, so gibt es manche Firmen, wie z. B. Scott, die ihre Gravelbikes ausschließlich im Fachhandel verkaufen.

 

 

Fazit

 

Ein Gravel Bike muss nicht für alle eine Empfehlung sein, lohnt sich jedoch, wenn die Ansprüche an das Fahrverhalten höher sind und ein Abweichen von normalen Straßen ins Gelände gewünscht ist. Wir finden, dass ein Gravel Bike viele vorteilhafte Eigenschaften aufweist, die den Fahrkomfort deutlich erhöhen. Dazu sind die Modelle stylisch gelungen und ersetzen das Cross- und Mountainbike locker. Eine großartige Performance, das leichte Handling und die hohe Laufruhe im Gelände mit hoher Kontrolle sind deutliche Pluspunkte.

 

 

Wir hoffen unsere Tipps und Infos zu den besten Gravel Bikes haben Dir geholfen! Besitzt Du auch schon ein gutes? Was gefällt Dir daran am Meisten? Wir freuen uns auf Deinen Kommentar!

 

 

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