Aktivurlaub auf Korfu - Trekking auf dem Korfu-Trail

Die Insel Korfu ist eines der beliebtesten Urlaubsziele im Ionischen Meer in Griechenland.  Bekannt durch seine weltoffene Altstadt, spektakuläre Sandstrände und atemberaubende Landschaften sowie den Korfu-Trail und das berühmte griechische Essen, zieht es Aktivurlauber von Überall an. Besucher, welche die Natur Korfus entdecken möchten, haben zudem die Möglichkeit von allen größeren deutschen Flughäfen mehrmals wöchentlich Direktflüge auf die Insel zu nehmen.

Der Korfu-Trail

Seit der Eröffnung des Korfu-Trails im Jahr 2001 zieht es Tausende von Wanderern an. Durch den Trail wurde für Besuchern die Möglichkeit geschaffen die gesamte Insel Korfu, von der Südküste bis an die Nordspitze, auf einer einzigen Route zu erwandern. 220 Kilometer lang führt Korfus Fernwanderweg durch eine Landschaft, welche von Küste zu Küste neu gekennzeichnet ist. Besonders beliebt sind die Wacholderdünen im Süden der Insel, die sanften Olivenhaine im zentralen Teil, der Karstplateau und die Schluchten im Norden. 

Trekking auf dem Korfu-Trail

Trotz der sich nicht kreuzenden Route kommen auch erfahrene Wanderer mit der leistungsstärksten Ausrüstung auf den Trail an ihre Grenzen. Genau deshalb empfiehlt es sich bereits vor der Anreise ein Paar Informationen über den Trail zu erhalten. Der Korfu-Trail ist an kniffligeren Stellen mit gelben Schildern markiert, welche mit den Buchstaben CT und Richtungspfeilen markiert sind. Zwischen den Schildern bestätigen gelbe Farbmarkierungen die Route. Da sich die dramatischste Landschaft und die größte Konzentration an Highlights im Norden der Insel befinden, führt der Trail Wanderer in Süd-Nord-Richtung.

Bei der Wanderung sollten die Schilder des Trails nicht mit denen des jährlich stattfindenden Bergmarathons verwechselt werden. Die Wegmarkierungen für den jährlichen Bergmarathon haben eine ähnliche Farbe wie die Schilder des Trails und sorgen deshalb oft für Verwirrung. Die Schilder folgen an wenigen Stellen dem Trail, wie etwa bei der Besteigung des Pantokrators, nehmen aber ansonsten eine ganz andere Route. Sie verlaufen hauptsächlich von Norden nach Süden, während der Korfu-Trail im Allgemeinen von Süden nach Norden verläuft. Die Marathon-Schilder sind hell gelbartig, aus Plastik und klein. Die Schilder des Korfu-Trail sind größere Metallplatten in Gelb oder gelbe Farbmarkierungen und Flammen.

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Weitere beliebte Aktivitäten in Korfu

  • Trekkingbike fahren
  • Mountainbike fahren
  • wandern

Lesetipp: Das Meteora Kloster war für uns auch ein ganz besonderes Highlight! 

Die Route des Korfu-Trail

  • Der Korfu-Trail beginnt südlich von Kavos und führt durch Olivenhaine und Wälder. Am Startpunkt nahe dem zerstörten Kloster von Arkoudillas vorbei geht es hinunter zur Küste.
  • An Klippen ansteigend führt diese durch gepflegte Felder nach Spartera, dann entlang schattiger Olivenhainpfade und durch offenes Land nach Lefkimmi.
  • Die Route schlängelt sich durch Seitenstraßen und führt querfeldein, um das üppige Tal von Gardeno zu erreichen. Der Weg steigt zu diesem Punkt auf einen Kamm an und führt allmählich zu den dramatischen Klippen der Westküste und hinunter zum schönen Golden Strand.
  • Danach folgt man den Strand und überquert Sanddünen, welche mit einem Wald aus Wacholderbäumen bedeckt sind. Anschließend erreicht man den Korission-See. Nördlich des Sees folgt der Weg auf Pfaden und einem Straßenabschnitt, um dann Paramonas zu erreichen.
  • Mit einem scharfen Anstieg über den Küstenkamm biegt die Route ins Landesinnere, um durch die Dörfer Ano und Kato Pavliana und Vouniatades zu führen, man überquert dann das Tal des Messongi-Flusses durch Olivenhaine und Heideland. Durch Strongili führt der Weg wieder bergauf nach Komianata und Stavros.
  • Als nächstes führt ein Fußweg am Berg Agii Deka vorbei nach Ano Garouna, von woaus ein sehr steiler Anstieg zum zweithöchsten Gipfel der Insel namens Agii Deka. Der Weg führt weiter über einen gepflasterten Maultierpfad zum Dorf Agii Deka, dann über Nebenstraßen und Pfade nach Sinarades, von woaus hügelige Pfade über die Westküste nach Pelekas führen.
  • Nach dem Besuch des Myrtiotissa-Strandes führt ein steiler Anstieg nach Vatos, wo das Gelände in einem pastoralen Tal abflacht. Durch Giannades steigt der Weg in olivenbedeckte Hügel hinauf und führt nach Liapades. Dann geht es über einen sehr schwierigen Fußweg und über eine Landzunge nach Paleokastritsa.
  • Der Weg führt nun über ein Netz schöner gepflasterter Fußwege nach Lakones und weiter nach Makrades. Vorbei an diesem hübschen Dorf führt ein Zick-Zack-Pfad die Wanderer eine steile Klippe hinab. Weitere Olivenhainpfade führen hinunter zum Ferienort Agios Georgios, dann geht die Wanderung mit einem steilen Anstieg nach Prinilas weiter. Durch Pagi überquert man den Fluss Megapotamos, ein Kamm führt nun nach Agros.
  • Ruhige Landstraßen führen nach Rekini, danach schlängelt sich der Weg durch ein tiefes, üppiges Tal nach Sokraki. Die Route folgt dann Pfaden durch einen Wald und kultiviertes Land nach Spartillas.
  • Jetzt trifft der Weg auf echtes Berggelände – einen steilen Fußweg eine Schlucht hinauf zur Taxiarchis-Kapelle und über das „Karstplateau“, Korfus wildeste Landschaft, unter dem Gipfel des Pantokrators. Bis zum hohen Sattel des Hauptkamms teilt sich der Weg, mit der Option einer zusätzlichen Tagesschleife an der Nordostküste.
  • Weiter über den Sattel führt der Weg hinunter nach Old Perithia, dann die Parigori-Schlucht auf einem rauen Maultierpfad hinunter, welcher durch einen dichten Wald führt. Pfade und Wege führen hinunter zum Meer bei Almiros. Der letzte Abschnitt folgt der Küste entlang über eine wilde, kahle Landzunge bis zum Ende des Weges am Strand von Saint Spiridon.

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Griechenland

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