Sind Barfußschuhe gesund? Ratgeber zu den Vorteilen und Risiken vom Barfußlaufen

Marco Schätzel: Autor bei reisefroh Autor/in: Marco Schaetzel

Du möchtest Dir und Deinen Füßen etwas Gutes tun und überlegst mit dem Barfußlaufen zu beginnen? Vielleicht bist Du Dir aber nicht sicher, wie gesund das Laufen in Barfußschuhen tatsächlich ist oder ob es sogar gesundheitliche Risiken mit sich bringt?

In diesem Artikel erfährst Du, welchen Einfluss das Barfußlaufen auf Deine Füße, Gelenke und Muskeln nehmen kann und welche wesentlichen Vorteile Barfußschuhe im Vergleich zu “normalen Schuhen” eigentlich haben.

Viel Spaß beim Lesen! 🙂

 

Hinweis: Alle Informationen in diesem Beitrag habe ich nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen, unser Blog hat jedoch keinen wissenschaftlichen Anspruch. Zu den Vorteilen und Risiken vom Barfußlaufen gibt es geteilte Meinungen bzw. Standpunkte. Nutze also gerne auch ergänzende Informationsquellen um Dir Deine eigene Meinung zu bilden!

 

Wie gesund sind Barfußschuhe wirklich? Fragen & Antworten

 

Was sind gesundheitliche Vorteile von Barfußschuhen im Vergleich zu normalen Schuhen?

Die Sohle bei Barfußschuhen ist zum einen deutlich dünner und flexibler als in normalen Schuhen, zum anderen haben die Füße und Zehen deutlich mehr Bewegungsfreiheit, was ein natürlicheres Abrollverhalten möglich macht. Die Muskulatur an Füßen und Beinen wird in minimalistischen Barfußschuhen dadurch deutlich mehr beansprucht und langfristig gestärkt. Das kann sich wiederum positiv auf Fehlstellungen am Fuß (z.B. Plattfüße) sowie auf die gesamte Körperhaltung auswirken und somit bei manchen Menschen gegen Schmerzen an Knie, Hüfte oder Rücken helfen. Der bei Bewegung direkte Kontakt von Ferse und Sohle zu Untergrund und die damit verbundene Massage der Fußreflexzonen wirkt sich zudem positiv auf das allgemeine Wohlbefinden aus. Zudem unterstützt das Barfußgehen in Minimalschuhen einen bewussten, achtsamen Lebensstil.

Ist die Gefahr sich in Barfußschuhen zu verletzen größer als in normalen Schuhen?

Nein, grundsätzlich ist die Verletzungsgefahr beim Laufen in Barfußschuhen gering. Die Sohle von Barfußschuhen bzw. minimalistischen Schuhen ist schnittfest, sodass keine Verletzungen an Ferse oder Sohle durch spitze Steine oder Scherben am Boden zu befürchten sind. Durch die Stärkung der Fußmuskulatur und dem geringen Abstand von Sohle zu Boden ist auch die Gefahr des Umknickens beim Barfußlaufen gering.

Sind Barfußschuhe bestimmter Hersteller mehr oder weniger gesund?

Nein, nicht wirklich – die Vorzüge des Barfußlaufens hast Du für Deine Fußmuskulatur prinzipiell bei allen Barfußschuhen, sei es in Schuhen von Leguano, Vivobarefoot, Zaqq oder Sole Runner. Dennoch können wir manche Marken aus anderen Gründen empfehlen. Der Barfuß-Effekt, also wie intensiv Du das Barfuß-Gefühl in Bewegung erlebst, ist so z.B. bei den Sohlen der verschiedenen Herstellern unterschiedlich. Besonders intensiv spürst Du den Untergrund an Ferse, Sohle und Zehe aus unserer Erfahrung in Schuhen von Leguano oder den Zehenschuhen von Vibram FiveFingers.

Sind Barfußschuhe bzw. Minimalschuhe auch für Kinder gesund?

Ja, auch Kinder können und sollten ergänzend zu “normalen” Schuhen auch regelmäßig Barfußschuhe tragen. Gerade im jungen Alter kann das Barfußlaufen in Minimalschuhen positive Effekte haben. Wenn sich Muskulatur, Sehnen, Gelenke und Bänder nämlich nicht bereits ab Kindestagen auf das Laufen in einengenden Schuhen anpassen, können Fehlstellungen am Füßen und Zehen sowie eine langfristig schadhafte Körperhaltung effektiver verhindert werden als bei Erwachsenen. Spezielle Schuhe für Kinder gibt es zum Barfußlaufen z.B. von Leguano oder Fillii.

 

Sprungbild mit den luftig-leichten Barfußschuhen “leguano aktiv”:

 

 

 

Gefangen in engen Schuhen: Harter Alltag für unsere Füße!

 

Modernes Schuhwerk sorgt quasi für ein Downgrade unserer Füße. Eingesperrt in einem engen Schuh mit steifer Sohle und steifem Fußbett können Fuß und Zehen nämlich nicht so gut ihrer natürlichen, dämpfenden Funktion in der Abrollbewegung nachkommen.

Aufgrund der dicken, gedämpften Sohlen in unseren Schuhen setzen wir zudem sehr stark mit der Ferse auf dem Untergrund auf. Dadurch werden Sehnen, Knochen und Gelenke unnötig stark belastet – die Folge sind eine schlechte Körperhaltung und langfristig Schmerzen an Knie, Hüfte oder Rücken.

 

 

Barfußschuhe: Ein Plus für Deine Gesundheit

 

Barfuß Socken, Barfuß Wanderschuhe, Barfuß Sandalendas Thema Barfuß liegt im Trend – und das nicht nur aus Lifestyle-Gründen! Barfußschuhe bzw. minimalistischen Schuhen sind der Weg zurück zum Ursprung des Menschen: zu einem natürlichen, gesunden Vorbild.

Aber was ist das Positive an der Barfüßigkeit und warum sollte man verhältnismäßig genauso viel oder sogar mehr Geld für einen minimalistischen Barfußschuh ausgeben, an dem auf dem ersten Blick “weniger dran” ist als an einem gedämpften Straßenschuh mit dicker Sohle.

 

Eines der Argumente für Barfußschuhe ist der gesundheitsfördernde Aspekt. Hier zunächst eine kurzer Überblick der Vorteile von Barfußschuhen, die ich Dir im Anschluss jeweils noch detaillierter erkläre.

 

 

barfuss-socken-vergleich-schuhe

In der Mitte die ultraflexiblen Barfußsocken der Marke leguano, im Hintergrund typische Barfuß-Zehensocken und weitere Barfußschuhe zum optischen Vergleich.

 

 

Die Vorteile von Barfußschuhen / Minimalschuhen im Überblick

 

Bei einer angemessenen Belastungsintensität- und Steigerung kann das Laufen in Barfußschuhen diese 6 gesundheitliche Vorteile bieten:

  1. Das natürliche Abrollverhalten fördern
  2. Die Fußmuskulatur und das Fußgewölbe stärken
  3. Einen positiven Einfluss auf die Körperhaltung und damit auf Schmerzen in Knie, Hüfte oder Rücken nehmen
  4. Bei einem achtsamen, bewussten Lebensstil helfen
  5. Bei Fußfehlstellungen helfen bzw. diese vorbeugen
  6. Das Immunsystem stärken

 

 

Zurück zum natürlichen Abrollverhalten | Vorteil Nr. 1

 

Einer der wesentlichen Unterschiede zwischen Barfußlaufen und dem Laufen in normalen Straßenschuhen liegt in der Abrollbewegung. Die Sohle von herkömmlichen Schuhen ist deutlich dicker (insbesondere im Bereich der Ferse) und steifer als die von minimalistischen Barfußschuhen.

Aufgrund der flexibleren Sohle können die Zehen in Barfußschuhen ihrer natürlichen Funktion in der Laufbewegung deutlich besser nachkommen und sowohl im Moment des Auftretens die Bewegung dämpfen als auch den Fuß am Ende des Schrittes vom Boden abstoßen.

Die Abrollbewegung wird also nicht durch die Form des Schuhs und der Sohle vorgegeben, sondern nimmt ihren natürlichen Verlauf. Bei einem trainierten Barfußlauf wird Dein Schritt daher genauso gut abgedämpft wie mit der Dämpfung einer dicken Sohle eines Straßenschuhs, die Belastung für die Gelenke ist jedoch langfristig geringer.

 

 

Barfußschuhe: gesund dank natürlichem Abrollverhalten

Dank einer dünneren, flexibleren Sohle können Füße und Zehen in Barfußschuhen bzw. Minimalschuhen ihrer natürlichen Funktion in der Abrollbewegung besser nachkommen als in “normalen” Schuhen.

 

 

Stärkung der Muskulatur an Füßen und Beinen | Vorteil Nr. 2

 

Da die Sohle von minimalistischen Barfußschuhen deutlich dünner und flexibler ist, muss der Fuß in Barfußschuhen deutlich mehr arbeiten – sei es beim normalen Gehen oder beim Ausgleichen von Unebenheiten im Gelände.

Die Fuß- und Beinmuskulatur wird beim Barfußgehen also deutlich mehr beansprucht und trainiert. Menschen mit Plattfüßen können so durch regelmäßiges Barfußlaufen z.B. ihr Fußgewölbe langfristig wieder aufbauen und sind möglicherweise nicht mehr auf orthopädische Einlagen angewiesen.

Eine stärkere und besser reagierende Muskulatur an den Füßen reduziert zudem das Risiko des Umknickens.

 

 

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Bereits für Kinder sinnvoll und geeignet: das regelmäßige Laufen in Barfußschuhen (Bild: die leguanitos*)

 

 

Positiver Einfluss auf die Körperhaltung & Schmerzen im Körper | Vorteil Nr. 3

 

Regelmäßiges Barfußlaufen kann nicht nur die Fuß- und Beinmuskulatur, sondern auch die Rückenmuskulatur stärken.

Eine gesündere, aufrechte Körperhaltung und die natürliche, gelenkschonende Dämpfung beim Barfußlaufen können sich positiv auf andere Bereiche im Körper auswirken und so unter Umständen auch eine Lösung für bestehende Schmerzen, z.B. an Gelenken, Knie, Hüfte oder Rücken sein.

Auch im Büro-Alltag musst Du auf die Vorteile vom Barfußlaufen nicht verzichten – 6 schicke Modelle findest Du im Beitrag Barfußschuhe Business.

 

 

Barfußschuhe Test: Minimalschuhe, Zehenschuhe

Sind Barfußschuhe gesund? Wir haben die minimalistischen Barfußschuhe, Zehenschuhe und Neoprenschuhe getestet und 10 beliebte Modelle miteinander verglichen.

 

 

Lesetipps: Möchtest Du auch bei bewölktem Wetter das volle Barfuß-Gefühl genießen? Dann schau Dir auch gerne meinen Vergleich der besten wasserdichten Barfußschuhe an, inklusive Sondertipp zu wasserdichten Socken!

 

 

Achtsamkeit & Wohlempfinden durch das Barfußgefühl | Vorteil Nr. 4

 

Für mich persönlich ist das ein ganz wesentlicher Vorteil vom Barfußlaufen! Durch die dünne Sohle spürst Du beim Barfußgehen den Untergrund an Ferse, Zehen und Ballen sehr intensiv – Steine, Gras, Wurzeln, aber auch die Temperatur des Bodens.

Dein Bewusstsein für den Boden auf dem Du läufst, aber auch für die Umgebung in der Du gerade läufst, ist dadurch wesentlich höher als in normalen Straßenschuhen – auch, da Du in Barfußschuhen automatisch mehr auf den Untergrund achtest, um das Auftreten auf spitzen Steinen zu vermeiden.

 

In Barfußschuhen fühlst Du Dich mehr mit der Umgebung verbunden. Zudem entschleunigt das Barfußlaufen, da Du in Barfußschuhen automatisch etwas langsamer läufst, weil lange, hastige Schritte sich nicht so angenehm anfühlen und auch nicht der optimalen Lauftechnik in Barfußschuhen entsprechen.

 

Mein Tipp: Ein besonders intensives Barfußgefühl hast Du nach eigener Erfahrung im Leguano Aktiv*.

 

 

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Vom Barfußgehen am Strand kennt man das schöne Gefühl, den weichen Untergrund an der Sohle zu spüren – ein ähnlich tolles Gefühl hast Du tagtäglich in speziellen Schuhen zum Barfußlaufen.

 

 

Prävention von Fehlstellungen an Füßen & Zehen | Vorteil Nr. 5

 

In Barfußschuhen genießen Deine Füße und Zehen im Vergleich zu “normalen” Schuhen maximale Freiheit. Anders als in normalen Straßenschuhen, werden sie nicht eingeengt und “zusammengequetscht”. Fehlstellungen Fuß und Zehen, wie z.B. Hallux Valgus oder Hammerzehen, können teils auf das Tragen von Straßenschuhen zurückzuführen sein.

Das Tragen von Barfußschuhen beugt dieses Risiko vor. Die größte Zehenfreiheit hast Du in den Zehenschuhen von Vibram. Unser Testsieger in der Kategorie der Zehenschuhe ist der Vibram FiveFingers Trek Ascent*.

 

 

Stärkung von Immunsystem & Wohlbefinden | Vorteil Nr. 6

 

Das Laufen in Barfußschuhen auf unebenem, wurzeligem Waldboden gleicht einer Massage für die Fußsohle. Durch den direkten Kontakt zum Untergrund werden die Fußreflexzonen super stimuliert und die Durchblutung angeregt, was sich positiv auf Dein allgemeines Wohlbefinden auswirkt.

Regelmäßiges Barfußlaufen an kühleren Tagen, auf kaltem Boden härtet zudem ab und kann somit das Immunsystem stärken.

Mein Tipp: In speziellen Winter-Barfußschuhen, wie z.B. dem Vivobarefoot Gobi II*, musst Du auch bei Schnee nicht auf das Barfuß-Gefühl minimalistischer Schuhe verzichten.

 

 

Barfußschuhe: gesund wie Kneippen

Der gesundheitsfördernde Effekt vom Barfußlaufen ist auch vom Kneippen bekannt – Barfußlaufen bei Wind und Wetter in minimalistischen Schuhen bringt ebenfalls gesundheitliche Vorteile. 🙂

 

 

Die möglichen Risiken mit Barfußschuhen

 

Neben den vielen Fürsprechern gibt es auch einige Kritiker die beim Barfußlaufen keinen gesundheitsfördernden, sondern eher einen gesundheitsschädlichen Aspekt sehen. Der häufigste und teilweise auch berechtigte Kritikpunkt liegt in der Gefahr von Überlastungsschäden.

Überlastungsschäden durch Laufen in minimalistischen Barfußschuhen können sich in Form von Entzündungen an Muskulatur und Gelenken bzw. langfristige Verschleißerscheinungen zeigen.

 

Aber wann und warum kommt es überhaupt zu Überlastungsschäden? Was die 3 wichtigsten Gründe für Überlastungen sind und wie Du sie umgehen kannst, dazu hier mehr:

 

1. Der Übergang zum Barfußlaufen erfolgt zu schnell

Der gesamte Fußapparat wird beim Barfußlaufen deutlich mehr beansprucht als beim Laufen in “normalen” Schuhen. Muskeln, Bänder und Sehnen müssen sich langsam an die höhere Belastung gewöhnen.

Steigst Du von heute auf morgen zu Barfußschuhen um, überforderst Du den Körper. Statt einem tollen Barfußgefühl sind schmerzhafte Entzündungen die Folge. Gebe Deinen Muskeln, Bändern und Sehnen daher ausreichend Zeit und laufe zunächst nur für kürzere Zeit bzw. auf kürzeren Strecken in Barfußschuhen!

 

2. Die Belastungsintensität beim Barfußlaufen ist zu hoch

Auch bei Menschen, die bereits an das Laufen in Barfußschuhen gewöhnt sind, kann es zu Überlastungsschäden kommen – nämlich dann, wenn die Belastungsintensität zu stark ist. Das kann insbesondere beim Joggen oder längerem Wandern in Barfußschuhen vorkommen. Dann ist die Belastung für Muskeln, Sehnen und Bänder nämlich nochmals deutlich höher als beim normalen Spazierengehen im Alltag.

Daher ist auch hier ratsam die Intensität nur langsam zu steigern und zunächst nur kleinere Strecken mit Barfußschuhen zu rennen bzw. zu wandern.

Generell gilt zudem, dass die Belastungsintensität auf weicheren Böden geringer ist und das Barfußlaufen auf Waldboden oder Wiese insbesondere am Anfang dem Laufen auf Asphalt vorgezogen werden sollte!

 

3. Die Lauftechnik passt nicht

Welche Lauftechnik für das Barfußlaufen optimal ist, wird umstritten. Ein Großteil der Barfuß-Experten befürwortet den sogenannten Ballengang als geeignete Lauftechnik. Die Umstellung bzw. Anwendung vom Ballengang fällt einigen Menschen jedoch schwer. Es gibt zudem auch Gegenstimmen, welche für einen, sich natürlicher anfühlenden Laufstil, plädieren.

Am Ende des Tages solltest Du eine Lauftechnik finden, die sich für Dich angenehm anfühlt und Dir keine Schmerzen verursacht. Ein wenig Muskelkater ist insbesondere am Anfang jedoch normal und auch vollkommen okay.

 

Mein Fazit zu den Risiken: Das Risiko für Überlastungsschäden und unerwünschte Schmerzen durch “übertriebenes” Barfußlaufen lässt sich also mit der richtigen Herangehensweise wesentlich reduzieren!

Das A&O, um langfristig einen gesundheitsfördernden Effekt vom Barfußlaufen zu haben, sind eine angemessene, langsame Belastungssteigerung, eine gut trainierte und angepasste Fuß- und Beinmuskulatur, sowie eine sich gut für Dich anfühlende Lauftechnik.

 

 

Barfußschuhe wie diese Modelle sind gesund

Der Markt für spezielle Schuhe zum Barfußlaufen wächst und wächst – zu empfehlenswerten, bewährten Herstellern von Minimalschuhen zählen Leguano, Vivobarefoot oder die Zehenschuhe von Vibram FiveFingers.

 

 

Welcher Schuh ist der richtige für mich? Unsere Entscheidungshilfe: In unserem ausführlichen Barfußschuhe Test siehst Du, welche Modelle uns von allen Herstellern am besten gefallen haben und besonders empfehlenswert sind – sowohl aus gesundheitlicher Perspektive, als auch was das Design, den Preis und das Barfuß-Gefühl angeht. 🙂

 

 

Die Frage nach der richtigen Lauftechnik: Pro & Contra

 

Mit Hinblick auf die ideale, gesündeste Barfuß-Lauftechnik streiten sich in der Barfuß-Welt ein wenig die Geister.

Ein Teil der Experten befürwortet und empfiehlt den sogenannten Vorfußlauf bzw. Ballengang, welcher nach deren Auffassung die natürliche, ursprüngliche Gangart des Menschen darstellen und zudem gelenkschonender als der Fersenlauf sein soll.

 

Pro-Argumente zum Vorderfußlauf / Ballengang (inkl. Technikübungen)

 

 

Aber: Es gibt jedoch auch gegenteilige Meinungen, wie z.B. von den Experten der Barefoot Academy, die beim Ballengang eher Nachteile sehen und daher für eine sich “gut anfühlende Gangart” plädieren:

 

Kontra-Argumente zum Ballengang

 

 

Lasst Euch von der Diskussion um die richtige Lauftechnik aber auf keinen Fall verunsichern oder gar vom Barfußlaufen abbringen. Wichtig ist es zunächst überhaupt erstmal die ersten Barfuß-Schritte zu machen. Bei den meisten wird sich das Gefühl für eine passende Gangart dann von alleine schnell entwickeln. 🙂

Wenn Du mehr über das Thema Ballengang vs. Fersengang erfahren möchtest, dann schau Dir meinen Beitrag richtig laufen in Barfußschuhen an.

 

 

 

 

Sind Barfußschuhe gesund? Mein persönliches Fazit: JA!

 

Marco Schätzel: Autor bei reisefrohBarfuß ist im Trend – meiner Meinung nach vollkommen zurecht. Barfuß zu gehen fühlt sich nicht nur prima an, es ist auch gesund. Du stärkst damit Deine Fußmuskulatur und kannst Gangbild sowie Körperhaltung langfristig verbessern. Spezielle Schuhe zum Barfußlaufen reduzieren zudem das Risiko für Fehlstellungen an Fuß und Zehen.

Um Überlastungsschäden am Körper – z.B. an den Gelenken – zu vermeiden, solltest Du jedoch darauf achten, Dich mit der passenden Lauftechnik langsam an das Barfußlaufen heranzutasten, also optimaler Weise zunächst auf weichen Untergründen barfuß unterwegs zu sein und die Intensität sowie Dauer beim Barfußlaufen nur peu à peu zu erhöhen.

Ich hoffe jedenfalls, auch Dich bald schmerzfrei in der Barfuß-Welt begrüßen zu können. 🙂

 

 

Was ist Deine Einstellung zu dem Thema Barfußschuhe? Läufst Du gern Barfuß und welche (gesundheitlichen) Vorteile konntest Du an Fuß oder Körper spüren? Ich danke Dir für Dein Feedback!

Marco Schätzel Unterschrift

 

 

Hier findest Du weitere Ratgeber und Testberichte zum Thema Barfußschuhe:

Barfußschuhe

 

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