Winter in Kanada – Wo sind die schönsten Plätze?

Der kanadische Winter dauert etwa von November bis Mai. Die üblichen Temperaturen sind dabei fast überall weit tiefer, als wir es in Deutschland gewohnt sind und steigen nur selten über den Gefrierpunkt. Der Dauerfrost lässt Landschaft und Natur auf eine ganz eigene Art erstrahlen und es entstehen wunderschöne Aussichten. Schnee und Eis sorgen für viel Licht und Glitzereffekte in allen Regenbogenfarben. Wer keine Angst vor Kälte hat und die entsprechende Bekleidung einpackt, den erwartet in Kanada ein Winterwunderland, das er so schnell nicht wieder vergessen wird.

 

Vorbereitungen für eine Winterreise

 

 

 

Kanada ist riesig und vielfältig

 

Anders als in Deutschland ist das Wetter im kanadischen Winter recht zuverlässig. Dabei ist es keineswegs überall immer -10 bis -40°C. Kanada ist das zweitgrößte Land der Welt. Es umfasst sechs Zeitzonen und hat natürlich auch ganz verschiedene regionale Klimazonen. Falls Sie Lust auf eher warme Winter haben, dann gibt es das in Kanada auch und zwar im Westen an der Pazifikküste. Das Klima östlich der Rocky Mountains wird dagegen eher von der Arktis bestimmt. Dort wird das Knirschen des Schnees unter Ihren Füßen Ihr ständiger Begleiter sein.

 

 

 

 

Die 7 schönsten Plätze in Kanada im Winter

 

Sie werden sich schon gedacht haben, dass Kanada im Winter für Wintersportfans fast überall ein wahres Paradies ist. Aber auch für andere Interessen gibt es genug zu entdecken. Hier ist unsere Hitliste:

  1. Der Rideau-Kanal in Ottawa: Haben Sie Lust auf der größten Eisbahn der Welt Schlittschuh zu laufen? Der Rideau-Kanal ist ein über 200 km langes Kanalsystem, dessen in Ottawa gelegener Teil jeden Winter zu einer großen Schlittschuhparty mit vielen Festivals und Veranstaltungen wird. Schlittschuhlaufen auf einem zugefrorenen Gewässer in der Stadt oder in der Natur. Wintermagie pur!
  2. Der Banff Nationalpark an der Ostseite der kanadischen Rocky Mountains in Alberta. Hier finden Sie einige der besten Skigebiete Kanadas mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Rockys und Sie werden verstehen was mit dem Begriff „Winterwunderland“ gemeint ist. Mehrere Meter tiefer Schnee ist garantiert und zur Bereicherung des touristischen Programms gibt es auch noch Höhlen, Thermalquellen und eine historische Stätte zu besichtigen. Natürlich ist für Après Ski, Einkaufsbummel oder schicke Restaurants auch gesorgt.
  3. Die berühmten Niagarafälle, die größten Wasserfälle auf dem nordamerikanischen Kontinent, befinden sich an der Grenze von New York und Ontario und frieren im Winter regelmäßig zu. Dort zeigt die Natur ihre ganze überwältigende, bizarre Schönheit. Das Winterfest der Lichter ist eine große Veranstaltung, bei der Sie eine fünf Kilometer lange mit Lichtern geschmückte Route entlang dieses Naturschauspiels wandern können.
  4. Montréal ist gerade im Winter wunderschön. In den Monaten vor Weihnachten glitzert alles: herrliche Weihnachtsdekoration und Lichterketten vor Hintergründen von weißem Schnee und Eis. Die kanadische Regierung hat schon vor Jahren Programme ins Leben gerufen, um Kanada im Winter für Touristen aus aller Welt attraktiver zu machen. Der alte Hafen verwandelt sich in eine Eisbahn, die täglich geöffnet ist und im Dezember findet dort jeden Samstag das „Fire on Ice“ Feuerwerk mit Musik statt. Eine beeindruckende Show! Events, Konzerte, kulinarische Genüsse, Shopping und freundliche, offene Menschen… Es wird alles getan, damit Sie sich im winterlichen Montréal wohlfühlen.
  5. Das Okanagan Weintal in British Columbia gilt als eine der wärmsten Regionen Kanadas und wird auch als das Tessin Kanadas bezeichnet. Die Weinernte findet hier erst Anfang September bis Anfang Oktober statt, aber der Obstliebhaber findet auch viele andere lokale Produkte wie Kirschen, Aprikosen, Pfirsiche, Birnen, Äpfel oder Pflaumen. Das 175 km lange Tal war ursprünglich Heimat der Okanagan Indianer und wird heute wegen des milden Klimas und der schönen Natur gerne als Ruhesitz für Rentner gewählt.
  6. Kanadas Norden: Wenn Sie einmal richtig arktisches Klima erleben möchten, dann sind Yukon oder Nunavut für Sie das Richtige: Hundeschlitten mit Huskies oder Schneemobil bei extremer Kälte in einem dünn besiedelten Gebiet. Es gibt auch mehrtägige geführte Touren, die Sie gezielt mit der rauen Schönheit des Nordens vertraut machen. Wenn Sie Glück haben, können Sie dort oben auch einmal Nordlichter bewundern.
  7. Whisler Blackcomb in Britisch-Kolumbien ist ein Fußgängerdorf, aber Skifahren ist nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht. Es liegt in einem der größten Skigebiete Nordamerikas. Nachts wird der winterliche Wald beleuchtet und bietet einen bezaubernden Anblick.

Kanada im Winter hat Wintersportarten aller Arten zu bieten, aber auch weit mehr. Kein Mangel an wunderschönen Orten, für die sich eine Reise lohnt.

 

 

Haben Dir meine Sehenswürdigkeiten und Insidertipps für eine Winterreise in Kanada geholfen? Welche weiteren Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps für eine Winterreise möchtest Du mit uns teilen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

 

 

Hier findest Du weitere Infos & Artikel über Deutschland:

KANADA

 

 

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