Angkor Wat: Online-Reiseführer zur größten Tempelanlage der Welt

Anne Duchstein | reisefroh.de Autor/in: Anne Duchstein

Eines der absoluten Highlights in Kambodscha und einer Reise durch Südostasien sind die Tempel von Angkor Wat. Sie sind ein absolutes Muss für jeden Reisenden und eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der ganzen Welt! Sie werden auch oft als das ‚achte Weltwunder‘ bezeichnet.

Hier erfährst Du, wie Du die Besucherströme umgehen kannst, wie viel der Eintritt kostet, wo die besten Übernachtungsmöglichkeiten sind, wie die Verpflegung vor Ort ist und vieles mehr um mit der Planung Deiner Reise noch heute beginnen zu können.

Viel Spaß beim Lesen! 🙂

 

Angkor Wat: Willkommen im Reich der Khmer

 

Als Angkor wird eigentlich eine Region bezeichnet, die zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert das Zentrum des Khmer-Königreiches bildete. Der Begriff Angkor Wat bezeichnet dabei lediglich eine ganz besondere (und die berühmteste!) Tempelanlage innerhalb des riesigen Tempel-Komplexes namens Angkor.

Ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem machte es möglich, dass mehrmals im Jahr Reis geerntet werden konnte. Dieses komplexe Kanal-System führte zu Nahrungsüberschüssen und zu einem sehr großen Reichtum in der Region.

Die Gegend entwickelte sich zu einem Machtzentrum in Südostasien und Schätzungen zufolge lebten hier rund eine Million Menschen zu einer Zeit, als London noch keine 50.000 Einwohner zählte!

 

Offiziell ‚entdeckt‘ für die westliche Welt wurden die Tempel von Angkor erst Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Franzosen Henri Mouhot.

Weltberühmt ist Angkor heute aufgrund der architektonischen Meisterwerke der Khmer. Auf einer Gesamtfläche von 200 Quadratkilometern haben die Khmer tausende von Tempeln gebaut von denen rund 1.000 Tempel-Ruinen bis heute entdeckt wurden und besichtigt werden können.

 

Angkor Wat in Kambodscha bei traumhaftem Wetter

Die Tempelanlage ist definitiv die schönste Sehenswürdigkeit in Kambodscha, wenngleich nicht die einzige. Was es noch alles zu entdecken gibt, erfährst du hier: Kambodscha Sehenswürdigkeiten.

 

Übernachtungsmöglichkeiten & Hostels

 

Die nächstgelegene Stadt und der beste Ausgangspunkt für Touren ist Siem Reap. Siem Reap liegt nur 7km südlich von Angkor und ist eine pulsierende touristische Hochburg mit einer riesigen Auswahl an Unterkünften für jeden Geldbeutel und zahlreichen Restaurants.

Diese Stadt ist zwar der Touristenmagnet Kambodschas schlechthin, trotzdem ist das Preisniveau relativ gering und vergleichbar mit dem Rest des Landes.

 

Angkor Wat: Einer der vielen Tempeln von Angkor

Die bekannteste Straße in Siem Reap ist die Pub-Street. Sie ist die Ausgehmeile schlechthin! Ganz in der Nähe der Pub-Street befindet sich auch der Nachtmarkt der Stadt.

++ Tipp: Bei Deiner Auswahl für Unterkunft und Restaurants solltest Du darauf achten nicht direkt in der Pub-Street oder der unmittelbaren Umgebung zu suchen. Schon wenige Straßen weiter sind die Preise fair und deutlich günstiger.

 

Unsere Unterkünfte in Siem Reap haben wir über AirBnB* und Booking.com* gebucht. AirBnB bietet in 191 Ländern tolle Unterkünfte bei Einheimischen zu echt fairen Preisen. Wenn Du dort noch nicht angemeldet bist dann wird es höchste Zeit! 🙂

 

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Angkor Wat Eintritt: Wie viel kosten die Tickets?

 

Bevor Du ein Ticket kaufst, solltest Du Dir überlegen wie viele Tage Du in der Tempelanlage verbringen möchtest. Du hast die Auswahl zwischen einem Pass für einen Tag (20 USD) (37 USD) drei Tage (40 USD) (62 USD) oder eine Woche (60 USD) (72 USD).

Update: Seit dem 01.02.2017 gelten neue Eintrittspreise. Die alten Preise haben wir durchgestrichen und die in Klammern angegebenen höheren Preise sind die aktuellen.

 

Angkor Wat: Preise und Gültigkeit der Angkor Eintrittstickets

Mal ehrlich: Ein einziger Tag für Angkor ist eigentlich viel zu kurz und kommt nur dann in Frage, wenn Du es wirklich suuuper eilig hast.

Unsere ganz klare Empfehlung ist ein Pass für drei Tage! Der Drei-Tages-Pass  ist eine Woche lang gültig, was bedeutet dass Du also an drei beliebigen Tagen innerhalb einer Woche in Ruhe die Tempel besichtigen kannst und auch mal den einen oder anderen Tag zwischendurch pausieren kannst.

Der Ticketschalter ist in der Straße Charles de Gaulle und liegt auf dem Weg von Siem Reap nach Angkor. Der Ticketschalter ist gut ausgeschildert und auch dann leicht zu finden falls Du die Tempel auf eigene Faust – z.B. mit dem Fahrrad – erkundest.

 

Hinweis: Die Geldautomaten in Kambodscha verlangen eine Gebühr in Höhe von 4-6 USD pro Transaktion!

 

Mit der Santander 1Plus Kreditkarte* werden Dir diese Gebühren erstattet. Mit ihr kannst Du weltweit kostenlos Geld abheben! 🙂

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Angkor Wat erkunden: Tuk Tuk, Fahrrad oder Moped?

 

Die meisten Besucher entscheiden sich für ein Tuk-Tuk. Tuk-Tuks kosten zwischen 15 und 18 USD pro Tag je nachdem wie groß Deine Runde sein soll (sog. ‚mini-tour‘ oder ‚big-tour‘) und sind definitiv der entspannteste Weg um die Tempelanlage zu entdecken.

 

Angkor Wat: Tuck-Tuck Fahrer in Siem Reap

Eine andere Möglichkeit ist sich Fahrräder auszuleihen und auf eigene Faust loszuziehen. Fahrräder kosten in Siem Reap zwischen 1 und 3 USD pro Tag.

Auch wenn es bei der Hitze auf dem Fahrrad sehr anstrengend und schweißtreibend sein kann, so macht es einfach richtig viel Spaß durch die Tempel zu radeln und sich auf dem Hin-und Rückweg durch das asiatische Straßenchaos zu kämpfen…

 

Angkor Wat: Mit dem Fahrrad durch Angkor

Mit dem Fahrrad hast Du außerdem auch die Möglichkeit durch die umliegenden Dörfer zu fahren und auf schmalen Dschungelpfaden abseits der asphaltierten Straßen die Angkor-Atmosphäre zu genießen. Allerdings ist Angkor wirklich sehr groß und um alle Tempel mit dem Fahrrad zu erkunden bräuchte man locker eine Woche.

Daher würden wir Dir empfehlen, an mindestens einem Tag ein Tuck-Tuck zu nehmen oder Moped auszuleihen und den Rest mit dem Fahrrad zu erkunden.

Mopeds kosten zwischen 5 und 8 USD pro Tag und sind eine prima Alternative zum Fahrrad oder Tuck-Tuck.

 

 

Angkor Wat: Essen & Trinken

 

Angkor Wat: Elefanten-Statue bei Angkor WatDie Verpflegung ist gar kein Problem. Es gibt eine große Anzahl an Essensständen, Getränke-Verkäufern und Souvenir-Shops. Ganz besonders die frischen und gekühlten Kokosnüsse für 1 USD sind echte Lebensretter und Energiespender.

Ein Liter gekühltes Wasser, eine Dose Bier oder Cola kosten ebenfalls ca. 1 USD und die Preise für Essen liegen zwischen 1,5 und 6 USD pro Mahlzeit.

Unser Tipp: Verhandeln!! Die Konkurrenz der Essensstände ist so groß, dass man hier ein Essen von 6 USD ohne Probleme auf 3 USD runterhandeln kann. 😉

 

 

Dresscode: die richtige Kleidung

 

Angkor ist die bedeutendste Tempelanlage Südostasiens und auch wenn es sehr heiß ist, solltest Du Dich angemessen anziehen und auf eine (ganz) kurze Short oder ein ärmelloses Top oder T-Shirt verzichten. Es wird allgemein darum gebeten, dass Hosen mindestens bis zu den Knien gehen und die Schultern bedeckt sein sollten.

Falls Du die Kleiderordnung nicht beachtest, könnte es sein, dass Dir der Zutritt zu manchen Tempel verwehrt wird. Da viele der Tempel in der prallen Sonne liegen, solltest Du auf jeden Fall eine Kopfbedeckung mitnehmen.

 

Angkor Wat: Wunderschöne Reliefs auf Tempel

 

Reisetipp Angkor Wat: Touristenmassen umgehen

 

Angkor wird durchschnittlich von 6.000 Besuchern pro Tag besichtigt! Und auch wenn die Tempelanlage riesig ist, so ist es doch sehr schwierig dieser großen Anzahl an Besucherströmen zu entgehen. Das sah auf unseren Bildern gar nicht so aus, oder?

Keine Angst, wir verraten Dir wie wir es geschafft haben die meisten Tempel ganz für uns alleine zu haben. 🙂

Wir waren während der Regenzeit im August dort. Und auch wenn zu diesem Zeitpunkt Schulferien in Deutschland sind, ist in Kambodscha und Angkor absolute Nebensaison. Es sind also schon mal von vornerein viel weniger Besucher da als während der Hauptsaison zwischen Oktober und März.

 

Angkor Wat: Sprungbild vor dem Angkor Wat Tempel

Aber auch die Uhrzeit am Tag selbst spielt eine große Rolle! Der Sonnenaufgang vor Angkor Wat ist zwar beeindruckend und schön, allerdings sehen das ziemlich viele so und um 5h morgens oder noch früher tummeln sich schon zahlreiche Gruppen vor dem Tempel. Diese Gruppen sind aber spätestens um 14 Uhr so müde, dass sie zurück ins Hotel gehen.

Außerdem wird es mittags richtig heiß, sodass viele Touris eine Pause machen. Die Folge sind leere Tempel, die unter der Mittagssonne strahlen. An allen drei Tagen sind wir gemütlich um 11 Uhr losgefahren und kurz nach Sonnenuntergang wieder zurückgefahren. Und gerade war es wie leergefegt – eine perfekte Zeit also um die Tempel wirklich zu genießen.

 

Auch wenn es zu dieser Tageszeit sehr heiß ist findest Du in den Tempelanlagen oft Schatten und davor erfrischend kühle Kokosnüsse. 🙂

 

 

Angkor Wat: Die bekanntesten & schönsten Tempel

 

Angkor ist riesig! Und auch wenn unsere Auswahl der sehenswertesten Tempel sehr groß wirkt, ist es tatsächlich nur ein winziger Teil den wir Dir vorstellen. Denn zu Angkor zählen mehr als 1.000 Tempel!

 

Angkor Wat

Das Herzstück von Angkor ist Angkor Wat, der größte Tempelkomplex der Welt! Er ist daher auch der bekannteste und meistbesuchte Tempel. Viele kommen schon zum Sonnenaufgang hier her. Wir sind für den Sonnenuntergang gekommen – und da läuft uns doch tatsächlich ein Mönch vor die Linse unseres Fotoapparates… Gutes Karma! 🙂

Gebaut wurde der wohl wichtigste Tempel des gesamten Komplexes von Suryavarman II, dem größten Herrscher des Angkorreiches.

 

Angkor Wat: Sebastian zusammen mit einem jungen Moench

 

Ta Prohm

Ta Prohm ist besonders sehenswert wegen der riesigen Würgefeigen und Lianen, die die Tempelmauern umschlingen. Hier hat man das Gefühl, dass sich der Dschungel und die Natur das zurücknehmen was einst ihnen gehörte…

Ta Prohm ist dem einen oder der anderen vielleicht auch durch den Hollywood-Blockbuster ‚Tomb Raider‘ aus dem Kino bekannt! 😉

 

Angkor Wat: Würgefeige bei Ta Phrom

 

Bayon

Bayon zählt zu den beeindruckendsten Tempeln und ist besonders bekannt wegen seiner meterhohen Türme, in deren Steine unzählige Gesichter und filigrane Muster gemeißelt wurden.

Wir haben oft gestaunt mit welcher Präzision und Ausdauer die Menschen damals jeden einzelnen Stein bearbeitet haben.

 

Angkor Wat: Der Bayon Tempel in Angkor Thom

 

Angkor Thom

Die alte Königshauptstadt ist eines der beeindruckendsten Meisterwerke Angkors! Der etwa 3 km lange Tempelkomplex von Angkor Thom beinhaltet nämlich eine beeindruckende Anzahl weiterer Tempel, Türme und Terrassen, so auch die bekannte Elefantenterrasse und der schon oben beschriebene Tempel Bayon.

Die frühere Königshauptstadt ist riesig und hat viele sehr schöne Ecken. So verbrachten wir allein in diesem Teil Angkors einen halben Tag. Ganz besonders schön ist auch der ehemalige Königspalast mit der Tempelpyramide Phimeanakas, die unter der Herrschaft von Suryavarman I. erbaut wurde.

Klein, aber ebenfalls sehr schön ist der Baksei Chamkrong. Er liegt zischen Angkor Wat und Angkor Thom und bietet sich prima als kurzen Zwischnstop an.

 

Angkor Wat: Anne vor einem Tempel von Angkor Thom

 

Banteay Samre & Kbal Spean

Banteay Samre liegt etwas östlich mitten im Nationalpark Kulen und daher nicht so ganz auf der üblichen Tour-Strecke. Er ist daher etwas weniger besucht und recht leer. Banteay bedeutet soviel wie Festung der Samré, ein alter Volksstamm der Khmer. In seiner Nähe befindet sich auch das bekannte Felsrelief Kbal Spean.

Das Besondere am Banteay Samre ist, dass es in Felsen des Baches Stung Kbal Spean gemeiselt wurden, sodass über die kunstvollen Schitzereien Wasser läuft und an manchen Stellen auch kleine Wasserfälle entstanden sind.

 

Banteay Srei

Der Tempel Banteay Srei gilt als einer der schönsten von Allen und wird oft auch als der „Juwel der Khmerkunst“ bezeichnet. Seine Bauwerke sind die einzigen, die vollständig  mit Steingravuren überzogen sind.

Er befindet sich 23 km nordöstlich von Angkor Wat. Beantey Srei bedeutet so viel wie die Festung der Frauen.

 

Angkor Wat: Banteay Srei

Der wunderschöne Bantaey Srei.

 

★ Banteay Kdei

Banteay Kdei ist ein Klosterkomplex. Er gehört ebenfalls zu den Tempelanlagen, die langsam von der Natur wieder eingenommen werden. Banteay Kdei ist aber nicht ganz so pompös wie Ta Phrom und hat eine schlechtere Bausubstanz, weshalb eher in einem nicht ganz so guten Zustand ist.

Dafür ist der Banteay Kdei aber auch etwas weniger oft besucht. 😉

 

Angkor Wat: Banteay Kdei Tempel

 

★ Neak Pean

Die künstlich angelegte Insel Neak Pean liegt im nördlchen Baray. Um die Insel zu erreichen muss man über einen endlos langen Steg über den künstlich angelegten Stausee laufen – ein fantastscher Anblick!

 

Angkor Wat: Neak Pean

 

★ Srah Srang

Srah Srang ist ein riesiges Wasserreservoir, das früher einmal Angkor und heute Siem Reap mit Grundwasser versorgt. Erbaut wurde Srtrah Srang unter dem Herrscher Jayavarman VII, einem Nachfolger von Jayavarman II. und Gründer von Angkor Wat.

 

★ Roluos Gruppe

Zu der Roluos-Gruppe gehören die drei bedeutenden Tempel Lolei, Preah Ko und Bakong. Die Roluos-Denkmäler sind sogar noch älter als Angkor selbst.

Heute heißt das Dorf selbst Roluos, früher aber war an dieser Stelle Hariharalaya, die erste bedeutende Khmer-Hauptstadt, die von Jayavaraman II. gegründet wurde.

 

Preah Khan

Preah Khan zählt genau wie Ta Phrom zu den Dschungeltempeln. Die Tempelmauern werden nach und nach von Baumwurzeln umschlungen. Zwar gibt es nicht ganz so viele wie bei Ta Phrom, dafür ist das Bauwerk Preah Khan aber etwas größer.

 

Ankor Wat: Kambodscha Tempelanlage

 

★ Phnom Bakheng

Phnom Bakheng ist ein Shiva geweihter Pyramidentempel. Nach oben hin werden die zahlreichen Treppen und die Skulturen immer kleiner; man wollte den Tempel damals durch eine optische Täuschung höher aussehen lassen. 🙂

Zu Phnom Bakheng gehören neben dem zentralen Bauwerk (Prasat) noch 108 weitere Türme.

 

★ Prasat Kravan

Der Tempel Prasat Kravan wurde zwischen 921 und 944 erbaut und dem Hindu-Gott Vishnu gewidmet. Übersetzt bedeutet Prasat Kravan so viel wie „Heiligtum des Kardamom“. Heute glaubt man, dass er an einer Stelle erbaut wurde, an dem früher einmal ein Kardamom-Baum stand.

 

Östlicher Mebon

Eigentlich wurde Mebon mal als Insel-Tempel auf dem östlichen Baray erbaut. Da dieser aber ausgetrocknet ist, ragt er heute inmitten sattgrüner Reisfelder hervor!

 

Angkor Wat: Ost Mebon Tempel

 

Angkor Wat – Gut zu wissen

 

▶ Gegründet wurde Angkor von Jayavarman II. Das geht zumindest aus den Inschriften der Tempel Preah Ko und Bakong hervor. Da Jayavarman selbst keine Schriftstücke hinterließ sind viele Daten nicht genau belegt und so wird auch der Zeitraum seiner Herrschaft und damit der Beginn des Angkorreiches auf 802-850 geschätzt.

Sein Nachfolger Indravarman I. regierte zwischen 877 und 889. Er vergrößterte Angkor Wat, verteidigte es gegenüber Kriegen und ließ die erste Stadt erbauen. Je nach Quelle wird daher auch Indravarman und nicht Jayavarman als wahrer Gründer bezeichnet…

Hinduismus oder Buddhismus? Welcher Religion gehörten die Khmer eigentlich an? Als die ersten Forscher die Tempel unter die Lupe nahmen konnten sie sowohl Symbole aus dem Hinduismus erkennen als auch aus dem Buddhismus. Sie waren sich lange nicht einige wie sie diese Vermischung deuten sollten.

Heute weiß man, dass die Weltsicht der Khmer sehr stark der von Indien glich. Sie integrierten die neuen, hinduistischen Götter in die eigenen, buddhistischen Vorstellungen und so waren beide Religionen fester Bestandteil ihres Alltags.

▶ Im Zusammenhang der Architektur und der Geschichte Ankors ist immer wieder die Rede von Prasat. Prasat ist Khmer und bedeutet so viel wie mehrstöckiges religiöses Gebäude oder Bauwerk. Prasat wird folglich oft als Synonym für die Tempeltürme bezeichnet.

▶ Einige Tempelanlagen stehen auch im Nationalpark Kulen, unweit von Siem Reap. Kulen eignet sich prima um Wanderungen und die Besichtigung von Kulturdenkmälern. Auch für Motorradcorss-Fans ist Kulen eine ideales Ausflugsziel.

 

 

Angkor Wat: Unser Fazit

 

Die Tempel von Angkor standen schon sehr lange auf unserer Bucket-List und sie haben alle unsere Erwartungen noch weit übertroffen. Sie zählen definitiv zu den Once-in-a-lifetime-Erlebnissen und zu einem absoluten Reise-Highlight, das wir nicht mehr vergessen werden!

Die Atmosphäre, die atemberaubende Architektur und die unglaublichen Ausmaße sind einfach nur fantastisch und definitiv eine Reise wert. 🙂

 

Angkor Wat: Tausend Jahre alte Felsmuster bei Angkor

 

✏  Warst Du schon mal in Angkor? Haben Dich die Tempel auch so beeindruckt? Und hast Du vielleicht noch weitere gute Tipps für uns? Wir freuen uns auf Deinen Kommentar!

Übrigens: Eine detaillierte Kostenaufstellung unserer Kambodscha-Reise findest Du hier: Kambodscha – Kosten im Detail. Weitere Highlights die Du nicht verpassen solltest sind außerdem Kampot und Battambang! 🙂

 

 

Hier findest Du unseren kostenlosen Online-Reiseführer zu diesem faszinierenden Land

KAMBODSCHA

 

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6 Kommentare

  1. Ach, Angkor, da komme ich ins Träumen. Ein paar Tage die Tempelanlagen dort erkunden, steht schon ewig auf meiner Bucketliste.

    coole Sache dem Touristenstrom in der Regenzeit auszuweichen. Aber wie ging es euch mit der Regenzeit dort? Seid ihr dadurch sehr eingeschränkt gewesen? Ich bin mir generell noch unsicher, ob ich die Temperaturen dort aushalten würde. Sonnenuntergang anstatt Sonnenaufgang zu sehen, ist bestimmt genauso schön 🙂

    Die Bilder machen definitiv Lust auf mehr!
    Liebe Grüße aus dem Wunderland
    Dori

    • Liebe Dori! 🙂
      Angkor war unglaublich beeindruckend und eines der größten Highlights unserer bisherigen Weltreise! Die Regenzeit war eine prima Zeit um die Tempelanlagen zu besichtigen! Wir hatten viele der Tempel komplett für uns und strahlenden Sonnenschein. Es hat nur einmal auf dem Rückweg geregnet, da hätten wir uns auch einfach eine halbe Stunde unterstellen können. Aber wir empfanden es als tolle Abkühlung durch den Monsunregen zu radeln. 🙂 Die Temperaturen waren heiß, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Im September ist allerdings der regenreichste Monat und wir merken im Moment dass die Regentage und die Regenstunden deutlich zugenommen haben… den August können wir daher wärmstens empfehlen!!
      Viele reisefrohe Grüße aus Kambodscha und schön, dass Du uns geschrieben hast! 🙂
      Anne & Sebastian

  2. Vor ca. 7 Jahren(oder länger) war in Deutschland eine Ausstellung über Ankor .In Miniatur alles super nachgebaut.Staunend standen wir vor diesem Objekt mit dem Wunsch irgendwann einmal mittendrin zu stehen .Damals dachten wir dases ewigein Traum bleiben würde.
    2 Jahre später standen wir vor all den Tempeln und verbrachten auch 3 Tage dort……..etwas was wir nie vergessen werden.Auch wir fuhren mit einem Tuk-Tuk dorthin…haben auch die Tempel fast alleine gehabt.Beeindruck hat mich besonders der Bayon,auch Ta Phrom.Ich hab mich auch in den Ballon gewagt um einmal die ganze Anlage (Stadt ) zu sehen.
    Es ist gigantisch …schön.Und bemerkenswert wie viele Länder am Erhalt beteiligt sind.
    Danke für eure Eindrücke…man ist mal wieder ganz dabei…..Liebe Grüße Margret

    • Liebe Margret,
      ich kann mir gut vorstellen, dass auch schon die Miniatur-Ausstellung von Angkor beeindruckt hat! 😉 Diese Tempel sind einfach der pure Wahnsinn! Und wenn man dann einige Jahre später selbst davor steht (oder sogar mittendrin) und sich diesen riesigen Traum erfüllen könnte, dann ist das ein wahnsinnig tolles Gefühl!! Und all die Eindrücke und die Atmosphäre wird man wohl nicht mehr wieder vergessen! Es freut uns, dass wir durch unseren Beitrag nochmal all die schönen Erinnerungen wachrufen konnten! 🙂
      Viele liebe reisefrohe Grüße!
      Anne

  3. Liebe Anne, lieber Sebastian,
    wenn ihr noch mal Gelegenheit habt Angkor zu besuchen … unbedingt auch die nicht ganz so populären Tempel ansehen. Ich hatte drei Anlagen sogar in der Hochsaison (Silvester) für mich allein. Für mich hat sich die 7 Tage Karte absolut gelohnt.
    Airbnb statt Hotel hat mir tolle Tipps eingebracht und nette Kontakte zu Leuten vor Ort.
    Viel Spaß auf Euren Reisen und beim Solarprojekt
    Katrin

    • Liebe Katrin,
      das ist ein super Hinweis! Vielen Dank dafür! 🙂 Wir haben tatsächlich auch einige nicht so bekannte Tempel besichtigt und werden den Tipp noch im Beitrag ergänzen.
      Liebe reisefrohe Grüße mittlerweile aus Bali! 🙂
      Anne

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