Parque Tayrona | Die schönsten Strände, Buchten & Wanderungen | Tipps & Infos für Deinen Besuch im Park

Marco Schätzel: Autor bei reisefroh Autor/in: Marco Schaetzel

Der Parque Tayrona ist einer der ersten Orte die mir in den Sinn kommen, wenn Du mich nach meinen persönlichen Highlights in Kolumbien fragst. Warum das so ist und wann bzw. wie Du den Nationalpark am besten besuchen solltest, erfährst Du hier.

Ich sage Dir was die schönsten Strände sind, welche einsamen Buchten einen Abstecher lohnen und was Du organisatorisch für den Besuch des Parkes im Hinterkopf haben solltest.

 

Viel Spaß beim Lesen! 🙂

 

Parque Tayrona | Das Wichtigste auf einen Blick

 

Wo liegt der Parque Tayrona?

Der Parque Tayrona liegt an der kolumbianischen Karibikküste, im Norden des Landes. Die nächstgrößere Stadt ist Santa Marta, etwa eine knappe Stunde Fahrtzeit vom Nationalpark entfernt.

Was sind die Highlights im Nationalpark Tayrona?

Der Nationalpark Tayrona liegt unmittelbar am Meer. Der größte Reiz von Tayrona sind also sicherlich seine wunderschönen Strände bzw. Buchten und das türkisblaue Wasser der Karibikküste. Abgesehen davon lohnt sich der Park aber auch aufgrund seiner Flora & Fauna. Im Parque Tayrona leben so unter anderem Kaimane und Brüllaffen – Deine Chancen diese oder andere Tiere tatsächlich in freier Wildbahn zu sehen bzw. zu hören, stehen nicht schlecht. Auch die Vegetation ist wunderschön und die Wanderungen und Pfade im Park führen Dich durch dichten Küsten-Dschungel.

Wie sind die Öffnungszeiten vom Nationalpark?

Der Park wird zwei bis drei Mal im Jahr für Touristen geschlossen, in der Regel z.B. im Anschluss an die beiden Hauptsaisons (1.12.-31.1. sowie 1.6.-31.7.) im Park. Der Zutritt ist dann jeweils für ca. einen Monat sowohl einheimischen als auch ausländischen Touristen versagt. Aktuelle Informationen wann der Nationalpark konkret geschlossen wird, findest Du auf der offiziellen Seite von Parques Nacionales Colombia. Für den Zutritt zum Tayrona Nationalpark gibt es zudem mehrere Eingänge, wobei für jeden Parkeingang unterschiedliche Eintrittszeiten gelten. Die aktuell gültigen Öffnungszeiten für Neben- und Haupteingang findest Du hier.

Was ist die beste Reisezeit für den Parque Tayrona?

Prinzipiell lohnt sich Parque Tayrona zu jeder Jahreszeit. In den kolumbianischen Sommermonaten scheint die Sonne in der Regel öfter, dafür sind die Vegetation und die Flüsse die sich durch den Park ziehen durch die Niederschläge in den Wintermonaten beeindruckender. Die Wassertemperaturen sind in der Karibikküste durchgängig über 20° Celsius – auch Baden ist also ganzjährig möglich. Die offizielle Hauptsaison des Parkes ist vom 1.12.-31.1. sowie 1.6.-31.7. – in diesem Zeitraum, aber auch an Wochenenden und kolumbianischen Feiertagen musst Du generell mit mehr Besuchern und einem etwas höheren Eintrittspreis rechnen.

Kann ich im Nationalpark übernachten?

Ja, im Nationalpark Tayrona gibt es mehrere Unterkünfte – einfache Hütten, sowie luxuriösere Hotels. Auch Zelten ist im Park auf den offiziellen Campingplätzen möglich und sehr empfehlenswert. Theoretisch kannst Du also mehrere Wochen im Park verbringen und all seine Buchten in Ruhe kennenlernen. Der Vorteil im Park zu übernachten ist, dass Du die Strände am Abend bzw. Morgen fast für Dich allein hast.

Was kostet der Eintritt für einen Besuch im Parque Tayrona?

Der Eintritt zum Nationalpark kostet für ausländischer Besucher aktuell 54.500 COP (Nebensaison) bzw. 65.500 COP (Hauptsaison), umgerechnet ca. 12€ bzw. 15€. Zur Hauptsaison zählt die Zeiträume 1.12.-31.1. bzw. 1.6.-31.7., sowie Ostern und einige kolumbianische Feiertage mit Brückentag. Die aktuell gültigen Eintrittspreise findest Du hier. Zusätzlich zum Eintrittspreis musst Du für den Park eine Unfallversicherung, für ca. 5.000 COP abschließen.

 

Deine möglichen Highlights im Parque Tayrona

 

Der Tayrona Nationalpark ist für viele ein Höhepunkt der Kolumbien Reise. Der Park lohnt sich vor allem aufgrund seiner vielen schönen Strände und Buchten. Diese sind nämlich zum einen wie aus einem karibischen Bilderbuch, also mit türkisblauem Wasser, weißem Sand und Palmen über Palmen, zum anderen teilweise aber auch sehr wild.

Abgesehen davon machen den Park aber auch seine verwachsenen Pfade durch den Dschungel, die antiken Hütten und Ruinen des Tayrona-Volkes oder aber seine lautstarke Flora & Fauna aus.

 

Was sind die schönsten Wanderungen und einsamsten Strände in Tayrona? Mehr dazu jetzt! 😉

 

 


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Die schönsten Strände in Tayrona | vom Eingang Zaino aus

 

Hinweis: Der Parque Tayrona hat mehrere Eingänge, wobei die meisten Touristen über den Haupteingang Zaino in den Park gelangen.

 

Von dort aus ist der berühmteste bzw. beliebteste Strand sicherlich Cabo San Juan, welcher auf einer Wanderung (2-3 Stunden) erreicht werden kann. Der Pfad führt dabei an vielen weiteren Stränden und Buchten vorbei.

Am Cabo San Juan gibt es ein entsprechend großes Angebot an Restaurants und Unterkünften. Der Strand eignet sich im Gegensatz zu einigen anderen Stränden im Park auch zum Baden.

 

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Playa Cañaveral – der erste Strand auf der Wanderung zum Cabo San Juan – aufgrund der starken Strömung im Wasser ist Baden hier allerdings nicht möglich.

 

 

An anderen Stränden hat das Meer eine deutlich stärkere Strömung. Diese Buchten sind daher nicht zum Baden geeignet, werden aus diesem Grund aber tendenziell auch weniger besucht – Du hast sie also mehr für Dich allein. Cabo San Juan kann dagegen insbesondere an Wochenenden oder kolumbianischen Feiertagen ziemlich überlaufen sein.

 

Ein schöner und etwas ruhigerer Strand zum Baden ist Playa Piscina – die starke Strömung wird hier durch einen Steinwall gebremst. Das Meer ist entsprechend ruhig und warm wie das Wasser in einem Swimming-Pool – so, wie man es sich für die Karibik eigentlich vorstellt.

Der Playa Arrecife hat dagegen seinen ganz eigenen Reiz – die hier ins Meer laufenden Flüsse bilden eine Mangroven-Landschaft in der immer mal wieder auch Kaimane zu sehen sind, tendenzielle eher in den regnerischen Monaten.

 

 

Mein Tipp für einsame Strände & Buchten:

Auf deutlich weniger Besucher triffst Du an der Playa Nudista oder Playa Brava. Viele einheimische Touristen sind nämlich einfach zu faul, die Wanderung von mehreren Stunden bis zu diesen Stränden zu machen. Diese abgelegenen Buchten und Strände werden zwar auch von Booten angefahren, sehen aber täglich trotzdem deutlich weniger Menschen als Cabo San Juan oder andere Strände in der Nähe des Haupteingangs Zaino.

 

 

Die besten Strände | vom Park-Eingang Palangana 

 

Vom Nebeneingang Palangana führt eine Straße direkt bis an den ersten Strand, Playa Neguanje. Da mit dem Auto bzw. Motorrad erreichbar, ist dieser Strand besonders beliebt bei Einheimischen bzw. Tagestouristen aus Santa Marta. Ausländische Touristen habe ich hier nicht gesehen.

 

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Der Strand Neguanje ist ein beliebter Anlaufpunkt für die Einwohner von Santa Marta – andere Strände im Parque Tayrona sind daher aber auch etwas ruhiger.

 

Neguanje ist zwar meiner Ansicht nach nicht der allerschönste Strand im Park – die angrenzende Bucht Playa Cristal ist allerdings sehr reizvoll und zu Fuß von Neguanje aus zu erreichen.

 

 

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Playa Cristal: ein kleiner, schöner Strand im Tayrona Nationalpark mit türkisblauem Wasser. Die Bucht kannst Du zu Fuß oder mit dem Boot erreichen.

 

 

Auf dem Weg nach Neguanje lohnt zudem noch der Stopp am Aussichtspunkt der Playa Siete Olas (sieben Wellen). An diesem Strand solltest Du aufgrund der starken Strömung allerdings definitiv nicht baden!

 

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Der Strand Siete Olas (“sieben Wellen”) im Tayrona Nationalpark. Du kannst ja mal nachzählen ob er seinem Namen gerecht wird. 😉

 

 

Auf der westlichen Seite des Nationalparks ist zudem mein persönlicher Lieblingsstrand in Tayrona: Playa Cinto. Hier haben wir fast gar keine anderen Besucher gesehen.

Ich bin mir allerdings auch nicht ganz sicher ob man diesen Strand offiziell überhaut besuchen darf, da wir den Strand auch eher semi-legal über einen inoffiziellen Eingang von der Vereda Nueva Mexico aus erreicht haben. 😉

 

 

Die Karibikküste am Playa Cinto komplett für uns – Zutritt & Zelten an diesem Strand von Tayrona ist offiziell aber evtl. nicht so ganz erlaubt. 😉

 

 

Pueblito | Traditionelle Hütten indigener Völker

 

Eine Attraktion im Park ist neben den Stränden auch das Dorf Pueblito – eine antike Stätte, die vor hunderten von Jahren vom Volk Tayrona bewohnt wurde. Heutzutage wohnt in Pueblito der indigene Stamm der Kogui, die wahrscheinlich Nachfahren der Tayrona sind.

In Pueblito siehst Du zum einen antike Terrassen und zum anderen die traditionellen runden Hütten dieses indigenen Volkes. Die Lage von Pueblito – mitten im Regenwald und nur zu Fuß zu erreichen – macht den besonderen Reiz dieser architektonischen Stätte aus.

Auch die Ciudad Perdida, eine antike Ruine in der Sierra Nevada unweit vom Nationalpark, war übrigens einst die Heimat des Volkes der Tayrona.

 

 

Zu Fuß auf Dschungel-Pfaden | Wanderungen im Parque Tayrona

 

Ein weiteres Highlight im Parque Tayrona sind auf jeden Fall auch die zahlreichen Pfade die sich durch den dichten Dschungel von einer Bucht zur nächsten schlängeln. Vom Haupteingang Zaino aus kannst Du zu Fuß entlang der Karibikküste so z.B. zu insgesamt 8 verschiedenen Stränden wandern.

Auch der Eingang Palangana bietet Gelegenheit zum Wandern. Vom Strand Playa Neguanje führen Pfade zur Playa Cristal sowie Playa zur Playa Cinto, meinem persönlichen Lieblingsstrand im Parque Tayrona.

 

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Dschungel, Mangroven, dichte Vegetation – die Flora im Parque Tayrona ist beeindrucken und hat sowohl in Trocken- als auch Regenzeit seine Reize.

 

 

Mein Wander-Tipp:

Die aus meiner Sicht beste Rundwanderung im Park führt vom Eingang Calabazo über die antike Stätte Pueblito zu all den beliebtesten Stränden von Tayrona. Hierfür musst Du aber mindestens eine Übernachtung im Park einplanen.

Die möglichen Stationen zum Baden, Entspannen oder Zelten (u.U.) sind auf dieser Tour sind: Playa Nudista – Cabo San Juan – Playa Caiman – La Piscina – Playa Arenilla – Playa Arrecifes – Playa Cañaveral. Über den Haupteingang Zaino verlässt Du den Park im Anschluss an die Wanderung.

 

 

 

 

Zu Besuch im Nationalpark: Preise, Eingänge, Öffnungszeiten & Co

 

Öffnungszeiten & Eingänge | Wann & Wo darfst Du in den Parque Tayrona? 

 

Damit sich Flora und Fauna im Nationalpark wieder erholen können, wird der Parque Tayrona in der Regel zwei bis drei Mal im Jahr für etwa einen Monat geschlossen. Ein Besuch der Strände und Buchten ist in dieser Zeit also nicht möglich. Wann der Park genau geschlossen wird erfährst Du hier, auf der offiziellen Website.

 

Der Zutritt zum Park ist offiziell über insgesamt fünf verschiedene Eingänge, zu verschiedenen Zeiten möglich. Diese Eingänge sind:

 

Welcher Eingang eignet sich am besten?

Zaino ist der Haupteingang zum Nationalpark und die logische Anlaufstelle für Touristen. Interessant ist aber auch der Eingang Calabazo – von hier aus starten Wanderwege zum Strand Punta Brava und zu El Pueblito – eine spannende antike Stätte inmitten des Nationalparks. Palangana ist bei Einheimischen sehr beliebt, bietet aber weniger Möglichkeiten zum Wandern. Von Santa Marta aus kommend ist es der erste Eingang.

 

 

Eintritt in den Nationalpark | Kosten

 

Der Eintritt in den Park kostet 64.500 kolumbianische Peso zur Hauptsaison, bzw. 54.500 Peso zur Nebensaison. Die Eintrittspreise sind in den vergangenen Jahren allerdings öfters gestiegen. Aktuellen Gebühren findest Du hier.

 

Zur Hauptsaison zählen:

Zusätzlich zum Eintritt musst Du zudem noch eine Unfallversicherung (5.000 kolumbianische Pesos) abschließen, die am Eingang kontrolliert wird.

 

Achtung:

Die Nationalparkgebühr muss bei jedem Eintritt in den Park erneut gezahlt werden. Solltest Du den Park verlassen – z.B. um außerhalb zu übernachten – und am nächsten Tag erneut in den Park gehen, ist die gleiche Gebühr fällig!

Wenn Du den Nationalpark hingegen nicht verlässt, kannst Du solange in Tayrona bleiben wie Du möchtest!

 

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Eine Nacht in Tayrona lohnt sich nicht nur wegen diesen Sonnenuntergängen – solltest Du den Nationalpark über Nacht verlassen, müsstest Du am nächsten Tag nämlich erneut den Eintritt zahlen.

 

 

Anreise | Wie kommst Du am besten zum Nationalpark?

 

Die Anreise zum Tayrona Nationalpark ist relativ unkompliziert. Hier sind Deine zwei besten Optionen:

 

Mit dem Bus von Santa Marta:

Vom Santa Marta Bus Terminal sowie Mercado Público fahren regelmäßig Busse in Richtung Tayrona. Da der Haupteingang Zaino an der Hauptstraße liegt, kannst Du jeden Bus in Richtung Palomino, La Guajira bzw. Rioacha nehmen.

Sag dem Busfahrer, dass er Dich am Haupteingang La Zaino bzw. Calabazo rauslässt – letzteres, wenn Du von dort ins Dorf Pueblito wandern möchtest. Die Fahrt sollte um die 10.000 Pesos kosten und dauert ca. 40-50 Minuten.

Kommst Du aus der anderen Richtung, dann nehme entsprechend einfach einen der Busse entlang der Karibikküste Richtung Santa Marta.

 

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Mit dem Boot von Bucht zu Bucht – wir hatten Glück und wurden von einer Touristen-Gruppe auf ein Strand-Hopping im Nationalpark mitgenommen

 

 

Mit dem Boot von Taganga:

Du möchtest Tayrona auch vom Wasser aus sehen? Dann kannst Du theoretisch auch von Taganga, dem beliebten Strandort bei Santa Marta, ein Schnellboot zum Strand Cabo San Juan nehmen.

Für die Fahrt kannst Du pro Person mit ca. 50.000 Pesos und einer Fahrtzeit von 40 Minuten rechnen. Je nach dem was Du ausgehandelt hast können auch Stopps an diversen Buchten, z.B. Playa Cristal, eingelegt werden.

 

 

Im Nationalpark unterwegs | Wie kommst Du an die Strände

 

Um im Parque Tayrona an Dein jeweiliges Ziel (Bucht X, Strand Y) zu kommen, hast Du prinzipiell 3 Möglichkeiten:

 

1 – Zu Fuß auf den Nationalpark-Pfaden

Meiner Meinung nach ist eine Wanderung die beste Art & Weise die vielen schönen Orte im Parque Tayrona zu entdecken. Idyllische Pfade ziehen sich durch den Park und verbinden die diversen Strände und Buchten miteinander.

Vom Haupteingang aus kannst Du zu Fuß so z.B. 8 verschiedene Strände erreichen.

 

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Wanderungen in Tayrona führen zu traumhaften Buchten mit türkisblauem Wasser – aber auch durch den Dschungel. Dieser Traktor hat seine letzte Wanderung im Park scheinbar nicht überlebt. 😉

 

 

2 – Mit dem Boot

Wenn Du nicht so viel Zeit hast und gerne abgelegene Buchten sehen möchtest, kannst Du auch eine private Tour mit einem Boot machen, bzw. versuchen Dich einer Gruppe anzuschließen.

Am Cabo San Juan oder am Playa Arrecife solltest Du z.B. Boote finden, die Dich zum Playa Cristal bringen. Alternativ kannst Du auch versuchen in Santa Marta bzw. in Deiner Unterkunft in der Nähe des Nationalparks einen Boot-Service zu organisieren.

 

3 – Mit dem Pferd

Einige Buchten im Park können auch auf dem Pferd erkundet bzw. erreicht werden. Die Touren kosten um die 50.000 Pesos und können vor Ort, beim Haupteingang Zaino gebucht werden.

 

 

 

 

Tayrona Nationalpark | Übernachtung

 

Grundsätzlich kannst Du Dich entscheiden, ob Du im Nationalpark oder außerhalb seiner Grenzen übernachten möchtest. Wenn Du eine Unterkunft bzw. Zeltplatz im Parque Tayrona wählst, hat das den Vorteil, dass Du die Strände und Buchten am Abend bzw. Morgen in Ruhe besuchen kannst, bevor die Tagestouristen im Park ankommen.

 

 

Übernachtung im Nationalpark

 

Hotels & Cabañas (Hütten)

Ein Mal den Eintritt bezahlt, kannst Du so lange im Park bleiben wie Du möchtest. Es macht also durchaus Sinn eine oder mehrere Übernachtungen in Tayrona einzuplanen. So hast Du mehr Zeit die vielen Buchte und Strände zu genießen.

Zudem sind der Park und seine Strände am Morgen bzw. Abend wie gesagt deutlich ruhiger, da die kolumbianischen Tagestouristen bereits die Rückkehr angetreten haben, bzw. noch nicht an den Stränden angekommen sind.

 

Eine Übersicht der verschiedenen Unterkünfte im Nationalpark findest Du hier.

 

 

Campingplätze

Die Unterkünfte im Nationalpark sind für kolumbianische Verhältnisse allerdings nicht gerade ein Schnäppchen.

Günstiger und meiner Meinung nach ebenso schön ist es im Parque Tayrona zu zelten. Erlaubt ist das offiziell allerdings nur an 6 von 14 Stränden, auf den dafür vorgesehenen Campingplätzen. Auch eine Übernachtung in Hängematten ist an einigen Stränden möglich.

Der Preis variiert von ca. 30.000 Pesos für eine Hängematte bis ca. 40.000 Pesos für ein Zelt für 2 Personen. Dein eigenes Zelt musst Du theoretisch nicht mitbringen, da an den Campingplätzen bereits aufgebaute Zelte zur Verfügung stehen. Ich denke aber, dass Du mit einem eigenem Zelt beim Übernachtungspreis entsprechend verhandeln kannst.

 

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Wer die Nacht im Parque Tayrona verbringt hat die Strände am Abend bzw. Morgen für sich.

 

 

An den folgenden Stränden ist Camping im Parque Tayrona erlaubt:

 

 

Übernachtung in der Nähe vom Nationalpark

 

Außerhalb des Nationalparks sind die Unterkünfte günstiger und die Auswahl größer. Beachte aber, dass wenn Du die Nacht außerhalb des Parkes verbringst, Du für jeden neuen Zutritt in den Park erneut den gleichen Eintrittspreis zahlen musst.

Es macht also eigentlich nur Sinn eine Unterkunft außerhalb des Parkes zu buchen, wenn Du Tayrona nur tagsüber besuchen möchtest, bzw. Deine Anreise erst am Nachmittag, außerhalb der Öffnungszeiten des Nationalparks ist.

 

Hier sind einige der besten Unterkünfte für eine Nacht in der Nähe des Nationalparks:

  1. Eco-Cafe El Mirador* – gute Low-Budget-Option, allerdings 11 km vom Haupteingang des Parkes –
  2. Hostal Cristal* – günstige, beliebte Unterkunft mit Doppelzimmern in der Nähe vom Haupteingang des Parkes –
  3. Hotel Barranquero* – sehr schönes, gehobenes Hotel im Cabaña-Stil mit super Lage (Fluss-Nähe) und klimatisierten Zimmern – €€

 

Mein Tipp aus erster Hand: Villa Maria*

Freunde von mir haben sich in der Villa Maria pudelwohl gefühlt. Eine ideale Unterkunft, wenn Du Dir etwas gönnen möchtest. Große Zimmer mit schöner Terrasse, inkl. Meeresblick und Hängematte – ein kolumbianisches Träumchen. 😉

 

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Sonnenuntergang von der Villa Maria mit Blick auf den Dschungel im Parque Tayrona – so lässt sich ein weiterer Abend in Kolumbien doch aushalten. 🙂

 

 

Verpflegung im Parque Tayrona | Essen & Trinken

 

An vielen Stränden im Parque Tayrona gibt es Restaurants, Imbiss-Buden, Campingplätze oder irgendeine Möglichkeit etwas zum Futtern zu finden. Die Preise sind für kolumbianische Verhältnisse zwar ein bisschen teuer, für deutsche Verhältnisse aber natürlich immer noch sehr erschwinglich.

Entlang der Wanderung zum Cabo San Juan hast Du auch immer wieder die Möglichkeit Getränke und Snacks wie z.B. Eis, Kokosnüsse oder Wasser zu kaufen.

 

Mehrere Stunden Wanderung durch den Dschungel vom Parque Tayrona machen durstig – da kommt eine Kokosnuss mit Blick aufs Meer genau richtig. 🙂

 

 

Die Umgebung von Tayrona | Sehenswürdigkeiten in der Nähe

 

 

Lesetipp: Die möchtest auch alle anderen Highlights des Landes kennnelernen? Dann werf einen Blick in meinen Beitrag zu allen schönen Kolumbien Sehenswürdigkeiten.

 

 

Den Tayrona Nationalpark kannst Du wunderbar mit einem Besuch anderer Highlights in Kolumbien verbinden. Unweit vom Nationalpark Tayrona, ca. 1,5 Stunden entfernt, liegt z.B. Minca – ein ruhiger, wunderschön gelegener Ort am Fuße der Sierra Nevada, dem höchsten Küstengebirge der Welt.

In Minca findest Du Ruhe und Entspannung, kannst in Wasserfällen schwimmen, zu schönen Aussichtspunkten wandern oder Kaffee-.Touren machen. Von Minca starten zudem mehrtägige Wandertouren zur Ciudad Perdida, einer sehr beliebten antiken Stätte, inmitten des kolumbianischen Regenwaldes.

 

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Der Kaffee aus der Sierra Nevada ist einer der besten in Kolumbien – Probieren kannst Du ihn z.B. auf einer Reise nach Minca, in der Nähe von Tayrona.

 

 

Die Stadt Santa Marta, eine knappe Stunde vom Parque Tayrona entfernt, ist insbesondere am Wochenende empfehlenswert, sofern Du das kolumbianische (Nacht-) Leben kennenlernen willst. Weniger als eine halbe Stunde von Santa Marta befindet sich zudem der Küsten- und Fischerort Taganga, der allerdings auch ziemlich touristisch ist.

 

Vom Parque Tayrona aus der Karibikküste folgend liegt ein weiteres, sehr beliebtes Ziel für abenteuerliche Touristen: die Region La Guajira, einer beeindruckende Wüste an der venezuelanisch – kolumbianischen Grenze, mit schönen Stränden, Sand-Dünen und einem grünen Nationalpark, der einer Oase gleicht.

Auch Palomino, einer der beliebtesten Strand-Orte in Kolumbien, sowohl für Einheimische als auch Touristen, liegt nur eine knappe Stunde vom Nationalpark entfernt. Die Region um Palomino ist auch ein bekannter Surf-Spot des Landes.

 

Tipp: Viel Ruhe, einen traumhaften Strand, wenige Menschen und gute Möglichkeiten zum Surfen findest Du auch an der Flussmündung vom Rio Mendiguaca, 5km vor dem Dorf Guacha.

 

 

Parque Tayrona | Mein persönliches Fazit

 

Sofern Du nicht sehr viel Pech hast und der Park ist während Deiner Zeit in Kolumbien geschlossen, solltest Du wirklich versuchen einen Besuch vom Parque Tayrona in Deine Reise mit einzubauen .

Vermeide allerdings einen Besuch am Wochenende oder an kolumbianischen Feiertagen, wenn Du die Strände mit mehr Ruhe genießen willst.

 

Es sind nicht nur die Strände und das türkisblaue Wasser, sondern das ganze Setting des Nationalparks, die den besonderen Reiz von Tayrona ausmachen. Dank der zahlreichen Wanderwege kannst Du hier zudem gut & gerne auch mehrere Tage verbringen.

Im Parque Tayrona erwarten Dich Brüllaffen, ein dichter Küsten-Regenwald, türkisblaues Wasser und natürlich auch ein schön warmes Klima. Zudem hat die Region um Santa Marta auch noch viele weitere Highlights zu bieten, sodass Du auch in der Umgebung des Nationalparks noch einiges mehr zu entdecken hast.

 

Ich hoffe, Du hast auf jeden Fall einen kleinen Eindruck von Tayrona bekommen und wünsch Dir viel Spaß beim Entspannen, Wandern und Schwimmen in diesem kolumbianischen Paradies. 🙂

 

 

Was waren Deine liebsten Orte auf Deiner Reise durch Kolumbien? Teile gern Deine Erfahrungen in den Kommentaren!

 

Hier findest Du weitere Infos & Beiträge zu Kolumbien:

KOLUMBIEN

 

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