Trampen – Meine Erfahrungen & Tipps um per Anhalter die Welt zu entdecken

Marco Schätzel: Autor bei reisefroh Autor/in: Marco Schaetzel

Trampen, Hitchhiking, per Anhalter fahren… Verschiedene Namen, sie alle garantieren das gleiche: eine extra Prise Abenteuer auf Deiner Backpacking Tour! Daumen Hoch und ab auf die Straße – es wartet eine super spannende, manchmal anstrengende, aber definitiv lohnenswerte Art zu Reisen auf Dich.

In diesem Artikel erfährst Du, was den besonderen Reiz am Reisen per Anhalter ausmacht und bekommst eine Menge Tipps und Ratschläge, die Dir auf Deinen ersten Fahrten als Tramper helfen werden!

 

Trampen & per Anhalter die Welt entdecken | On the Road

 

Das Wort „Tramp“ kommt ursprünglich aus der englischen Sprache und bedeutet „Wanderarbeiter“. Heutzutage sind es eher Studenten oder abenteuerlustige Backpacker, die an der Straße, einer Autobahnraststätte oder Tankstelle stehen und auf eine Mitfahrgelegenheit warten.

Aus Gründen des Reisefiebers konzentrieren wir uns mal auf die Gruppe der Backpacker, die im modernen Sinn als Globetrotter um die Welt wandern. Du gehörst zu dieser Gruppe, bist aber noch nie in Deinem Leben getrampt?

Lies weiter und erfahre, warum Du Dich auf dieses Abenteuer unbedingt mal einlassen solltest 🙂

 

Trampen, Mitfahrgelegenheit

Abenteuer Trampen: Per Anhalter die Welt zu entdecken ist ein spannendes Abenteuer. Zu Beginn erfordert es etwas Mut den Daumen rauszuhalten und auf einen netten Menschen zu warten, der Dir eine kostenfreie Mitfahrgelegenheit in seinem Auto in Deine Richtung anbietet. Aber mit meinen Tipps und Erfahrungen wirst Du eine tolle Zeit als Tramper erleben.

 

 

Trampen – Eine Philosophie des Reisens

 

Warum also Trampen? Klar, die finanziellen Gründe liegen auf der Hand – als Tramper zu Reisen ist verdammt günstig. Gerade als Langzeitreisender sparst Du beim Trampen eine Menge Geld, das sonst für Busse, Bahnen oder (kostenpflichtige) Mitfahrgelegenheiten drauf gehen würde.

Dein Sparschwein wird sich freuen, dass Du kostenlos per Anhalter durch die Gegend reist. Wenn Du es dann früher oder später dennoch schlachtest, bleibt mehr Geld für leckeres Essen, nette Unterkünfte oder einen Weiterflug in das nächste Urlaubsland. 😉

 

Der finanzielle Aspekt macht das Trampen lohnenswert, ist aber nicht der einzige Grund den Daumen rauszuhalten. Ich möchte Dir insbesondere all die anderen Vorteile zeigen, die mir das Trampen in bisher knapp 40 Ländern gebracht hat.

Hier meine Top 5 Gründe per Anhalter zu reisen:

 

 

1 – Treffe beim Trampen auf Überraschungen und spannende Leute!

 

Zum einen wartet beim Trampen das prickelnde Abenteuer, die Ungewissheit. Als Tramper weißt Du nie, wer Dein nächster Autofahrer ist. Vom erfolgreichen Geschäftsmann, über Menschen aus extrem einfachen Verhältnissen – Du triffst interessante, neugierige Menschen mit offenen Ohren und oftmals spannenden Geschichten. Lange Autofahrten und große Strecken vergehen so im Flug wenn Du mit den Fahrern in einem Gespräch versinkst.

Sei es ein Stopp zum Mittagessen mit Deinem Fahrer, ein Besuch seiner Familie oder ein spontaner Sight Seeing Ausflug entlang der Strecke. Sei neugierig, was Dich bei der nächsten Fahrt erwartet! Vielleicht landest Du am Ende des Tages sogar ganz woanders, als Du ursprünglich am Morgen gedacht hast.

 

Wenn Du flexibel und offen bist, kann Dir beim Trampen viel Spannendes passieren. Lass es also einfach auf Dich zukommen und sei bei dieser Art zu reisen bereit für Überraschungen – sie sind fast immer gut. 🙂

 

Trampen: Motorrad mitfahren, Taiwan

Trampen in fremden Ländern: Auf Taiwan lerne ich dank Hitchhiking diesen Motorrad-Liebhaber kennen, der mich prompt samt Backpack auf seinen geplanten Motorrad-Ausflug mitnimmt. Beim Trampen halten eben nicht nur Autos. 😉

 

 

2 – Lerne das Land und seine Kultur intensiver kennen!

 

Durch die Gespräche mit Deinem Fahrer entlang der Strecke oder die Tatsache, dass Du beim Hitchhiken mehr Zeit mit Einheimischen verbringst, erfährst Du viel mehr über die Menschen im Land und deren Kultur, als Du es auf einer Fahrt im Touristen-Bus jemals könntest.

Du triffst Leute aus allen Gesellschaftsteilen und erfährst deren Interessen, Meinungen und Probleme. So lernst Du auf Deinen Reisen als Anhalter Dinge dazu, die Du in keinem Reiseführer nachlesen kannst.

 

Je neugieriger und offener Du bist, desto besser.

Kenntnisse über die Sprache in Deinem Reiseland machen solche Erfahrungen und Interaktionen mit anderen Menschen sicherlich intensiver, sind aber keine Ausrede, es mit der kostenlosen Mitfahrgelegenheit gar nicht erst zu versuchen! Keine Angst, es klappt auch ohne.

 

Tipp: Lade vor Deiner Reise das entsprechende Offline-Wörterbuch von Google Translate auf Dein (Outdoor-) Smartphone. Über die Spracheingabe lassen sich erstaunlich lange und vor allem unterhaltsame Gespräche mit den Leuten führen, die Du entlang der Strecke triffst, das ist mal der Fahrer, mal der neugierige Spaziergänger, die freundliche Polizei oder Kinder, die Dir ein freundliches Hallo zurufen. 😀

 

Trampen: Reise, Armenien

Reise-Erfahrung in Armenien: Barbecue ist ein wesentlicher Bestandteil der armenischen Ess-Kultur. Die Jungs hier sammelten mich als Anhalter auf und luden mich entlang der Strecke spontan zum Grillen im Park ein. So lerne ich nette Menschen und ein kulinarisches Highlight meiner Zentralasien Reise kennen: Im Feuer geräucherte Auberginen, ein Traum!

 

 

3 – Komme schneller, besser oder überhaupt ans Ziel!

 

Neben dem Reiz des Abenteuers und den kulturellen Erfahrungen sind es des Öfteren auch pragmatische Gründe, die mich zum Hitchhiken bewegen. Der nächste Bus fährt erst in 2 Stunden? Warum so lange warten, wenn man vielleicht bereits innerhalb von 20 Minuten einen Fahrer findet, der in die gleiche Richtung will und Dich mitnimmt?

In vielen Entwicklungsländern ist der öffentliche Fernverkehr zudem schlecht, unzuverlässig und teilweise einfach nervig. Endlose Stopps auf der Strecke und schlechte Straßenverhältnisse machen lange Busfahrten zur unglaublich zähen Geschichte.

 

Wenn Du Dich gut anstellst, bist Du als Hitchhiker in einem Privatfahrzeug oftmals sogar schneller und bequemer unterwegs, als in überfüllten Bussen. Es ist natürlich nicht immer so – auch Autopannen, unplanmäßige Zwischenhalte und Umwege gehören beim Trampen zur Tagesordnung und sind Teil des Abenteuers.

In ländlichen, abgelegenen Regionen ist Hitchhiking teils zudem auch oft einfach die einzige Option um ans Ziel zu kommen und auch für die Leute vor Ort ein völlig normales Transportmittel. Autofahrer halten in manchen Ländern ganz automatisch an um Menschen, die am Straßenrand stehen, mitzunehmen.

 

Trampen, Hitchhiking, Anhalter: Daumen hoch

Andere Länder, andere Sitten: Hitchhiking – wie hier auf der Ladefläche eines Pick-Ups – ist in ländlichen Regionen teils der einzig mögliche Transport um ans Ziel zu kommen und Deine Chance für ein unvergessliches Abenteuer. Für den frischen Wind um die Nase und die überragende Sicht, nehme ich gerne in Kauf mir den Platz mit knabbernden Ziegen zu teilen. 🙂

 

Trampen: Vertrauen, Menschen, Panne

Auch eine Autopanne kann beim Trampen passieren. Nicht immer steht man dazu praktischerweise schon auf einer Raststätte oder in der Nähe einer Tankstelle… Da hilft nur eins: mit dem Fahrer gemeinsam auf freundliche Menschen warten, die weiterhelfen können.

 

 

4 – Spüre Gastfreundschaft auf der Strecke!

 

Insbesondere im Ausland sind die Menschen oft neugierig, wenn sie Dich als „Fremden“ am Straßenrand mit Deinem Rucksack stehen sehen. Die Autofahrer wollen hören, was Du in Ihrem Land machst und wohin Du unterwegs bist. Dir als Tourist weiterzuhelfen wird in manchen Kulturen zur Frage der Ehre und zur Möglichkeit, sich als guter Gastgeber zu zeigen.

Dank Hitchhiking habe ich sehr oft, sehr herzliche Gastfreundschaft erlebt. Mehrmals bestanden meine (Auto-) Fahrer darauf mich z.B. zu einem Essen oder Tee einzuladen oder fuhren extra einen Umweg um sicherzugehen, dass ich auch gut an meinem Ziel ankomme.

 

Trampen: Nomade, Mitfahrt

Als Tramper zu Gast bei Nomaden: Dieser freundliche kirgisische Fahrer lud mich über Nacht in seine Jurte ein. Ein einmaliges Erlebnis für das es sich lohnt den Mut aufzubringen und den Daumen rauszustrecken!

 

 

5 – Meine tollsten Erfahrungen als Anhalter

 

Du zögerst noch vor Deiner ersten Fahrt als Tramper? Zur Motivation Dich auf das Abenteuer Mitfahrgelegenheit einzulassen hier eine Auswahl von Reise-Highlights, die ich dank meiner Erfahrungen als Anhalter erlebt habe:

  1. Kirgisistan: Die Vizekulturministerin sammelt mich beim Trampen auf und lädt mich am selben Tag sowohl zum Abendessen, als auch als Gast für die später stattfindenden World Nomad Games ein. Ich speise und nächtige eine Woche auf Kosten des Ministeriums.
  2. Iran: Die Polizei gibt mir einen „Lift“ und ich lerne bei Tee und Süßigkeiten das örtliche Polizeirevier von innen kennen.
  3. Kirgisistan: Ich fahre als Anhalter bei einer Nomadenfamilie mit und werde als Übernachtungsgast in ihre traditionelle Jurte eingeladen.
  4. Kasachstan: Mein Fahrer nimmt mich für 2 Tage auf einen Roadtrip mit, inkl. Bootstour und Besuch des Charyn Canyons.
  5. Armenien: Unvergessliche Fahrt mit dem Reisefroh-Team Anne und Sebastian und zwei holländischen Backpackern. Der Camper Sputnik, schleppt uns dank bzw. trotz mehreren Überhitzungspausen erfolgreich durch die Bergpassagen von Berg-Karabach. 🙂

 

Trampen: Roadtrip reisefroh

Picknickdecke: Pause, Reise

 

Wenn man den Daumen rausstreckt, weiß man nie wer einen im Auto erwartet. Als ich per Anhalter durch Armenien reise, lerne ich Anne & Sebastian kennen. Heute bin ich Co-Autor auf ihrem Blog und es hat sich eine Freundschaft entwickelt.

Bis es soweit war, musste der Camper namens Sputnik aber ordentlich angefeuert werden: Zieeeeeh Sputnik, zieeeeeeh!! 🙂

 

Trampen: Natur, Freiheit

Beim Trampen ergeben sich tolle Chancen auf der Strecke: In Kasachstan werde ich zu einem spontanen Boot-Trip eingeladen und sage natürlich sofort ja!

 

 

Praktische Tipps: Per Anhalter auf die Straße!

 

Wie einfach ist es aber eigentlich per Anhalter zu fahren und wie stellt man es am besten an, erfolgreich zu trampen? Basierend auf meinen persönlichen Erfahrungen erfährst Du hier Tipps, die Dir als Tramper-Einsteiger bei Deinen ersten Hitchhiking Abenteuern helfen werden.

 

Trampen: Rucksack, Gepäck

Auf Raststätten bei Autobahnen, an Tankstellen, Parkplätzen oder einer Ausbuchtung entlang der Strecke – ich habe schon viele Orte ausprobiert um Menschen zu finden, die mich in ihrem Auto mitnehmen. Ein paar meiner Tramping-Tipps teile ich jetzt mit Dir!

 

 

Gewusst wo: Die richtige Stelle beim Trampen finden

 

Bereits hier entscheidet sich, wie erfolgreich Dein erster Tag als Tramper verlaufen wird. Ein guter, cleverer Startpunkt bzw. Haltepunkt ist das A und O für jede Fahrt per Anhalter!

Eine gute Stelle zum Warten auf die nächste Mitfahrgelegenheit erhöht die Chancen, dass Dich potenzielle (Auto-) Fahrer rechtzeitig sehen können, genügend Platz und Zeit zum Anhalten haben und überhaupt auch in Deine gewünschte Richtung fahren. An einem breiten Straßenrand oder in Ausbuchtungen, z.B. für Bushaltestellen, können Autofahrer entspannter stoppen, ohne den Ärger bzw. Druck der Fahrer hinter sich zu haben.

 

Mein Tipp: An Speed Bumps (Geschwindigkeitsschwellen), Schranken oder beim Linksabbiegen müssen Autofahrer langsam fahren und/oder anhalten. An solchen Stellen rasen die Fahrer nicht an Dir vorbei und haben überhaupt erst mal die Gelegenheit zu realisieren, dass Du trampst.

 

Trampen: Anhalter Autobahnraststätte

 

Stehst Du wie auf dem Foto als Tramper in der Nähe von Ausbuchtungen, können Autofahrer leichter für Dich anhalten, ohne den Verkehr aufzuhalten. Auch ein Schild bietet sich an diesen Stellen an, damit die Menschen realisieren, dass Du nicht auf den Bus wartest, sondern trampst und auf eine nette Mitfahrgelegenheit wartest.

 

Wie leicht und wo Du eine geeignete Stelle zum Mitfahren findest, hängt auch davon ab, wo Du Dein Tramping-Abenteuer startest:

 

 

Trampen in kleineren Städten & Ortschaften:

 

Bist Du gerade in kleineren Städten unterwegs oder in größeren Ortschaften, dann habe ich hier ein paar praktische Tramping-Tipps für Dich. Laufe einfach zum Ende der Ortschaft oder der kleineren Stadt.

Wenn das zu weit weg ist, dann laufe alternativ so weit, bis Du sicher sein kannst, dass der Großteil der vorbeifahrenden Autos tatsächlich die Ortschaft oder Stadt verlässt und nicht an der nächsten Ecke zum Supermarkt abbiegt.

Trampen auf dem Land klappt in der Regel gut und oft auch besser als in der Stadt. Je einsamer und ländlicher die Gegend, desto größer meiner Erfahrung nach die Chance, dass Autofahrer Mitgefühl zeigen und an der Strecke für Dich anhalten.

 

 

Trampen in größeren Städten:

 

Als Tramper spürt man ziemlich schnell, wie das Stadtleben die Menschen verändert und voneinander distanziert. Vielleicht liegt es an der Hektik oder dem größeren Misstrauen in Städten – Trampen in stark besiedelten Gegenden ist in der Regel schwieriger.

 

Tipp zum Trampen in Städten: Direkt aus dem Zentrum der Stadt per Anhalter zu starten ist eher unpraktisch und würde ich Dir nicht empfehlen. Nutze am besten die Öffentlichen um an den, in der Richtung Deines gewünschten Zieles liegenden, Stadtrand zu kommen.

Ich persönlich suche mir vorab Tankstellen, P&R Parkplätze oder Raststätten in der Nähe von Autobahnauffahrten aus. Im Ausland können auch Mautstationen an den Auffahrten von Autobahnen oder Autobahnraststätten eine gute Option sein, sofern es nicht verboten ist, sich dort als Tramper aufzuhalten.

 

Achtung: In vielen Ländern, u.a. Deutschland, ist es verboten als Tramper direkt auf der Autobahn oder an Autobahnauffahrten zu stehen!

 

Trampen: Ort, Stadt, Dorf

 

Trampen in Städten ist nicht ganz einfach. Die Anonymität der Städte macht es Anhaltern nicht leicht und auch die vielen Richtungen, die von den Straßen der Städte angefahren werden können erschweren es eine Mitfahrgelegenheit für die geplante Strecke zu finden.

Besser geeignet sind Tankstellen an Autobahnen, Raststätten auf Autobahnen (falls die Autobahnraststätte ohne Auto erreichbar ist) oder eine große Straße, die nur in eine Richtung aus der Stadt führt. Mit der Zeit bekommt man als Anhalter ein gutes Gefühl für geeignete Plätze.

Im Zweifel hilft in der Stadt auch ein geeignetes Schild, das als Tramper auf Dich aufmerksam macht und Deine gewünschte Richtung zeigt.

 

 

Gewusst wie: Die „Tools“ für Tramper

 

Trampen: Zeichen und Signale für Anhalter

 

Auch wenn ein mit Schild „bewaffneter“ Tramper wohl dem klassischen Stereotyp eines Anhalter entspricht – ich persönlich bin so gut wie nie mit Schild unterwegs. Einzig und allein in einigen Ländern, wo die Verständigung mit den Leuten bereits an Schriftzeichen oder der Aussprache von Ortsnamen scheitert, solltest Du ein Schild in Erwägung ziehen.

Normalerweise reicht es jedoch aus, den Daumen nach oben zu halten.

 

In vielen Ländern wird der Daumen als Zeichen zum Trampen von den Menschen jedoch nicht verstanden. Fahrer und vorbeigehende Leute grüßen Dich dann auch gerne mit Ihrem Daumen zurück – sehr nett, aber nicht hilfreich. 😉 Alternativ kannst Du Deinen Arm Richtung Straße ausstrecken und mit der Handfläche nach unten auf und ab winken.

Macht der vorbeifahrende Fahrer als Antwort eine Bewegung mit dem Zeigefinger nach unten, dann bedeutet das etwa so was wie: „Ich komme von hier aus der Gegend und fahre nicht sehr viel weiter“. Hält der Autofahrer an, hast Du meistens Glück und kannst in seinem Auto mitfahren.

 

Trampen: Schild, Daumen hoch

 

Trampen mit Schild oder ohne? Auch wenn ein Schild, wie hier in Laos, manchmal recht nützlich sein kann, klappt es im Normalfall auch immer irgendwie ohne Schild. Ich persönlich bin so gut wie nie mit Schild unterwegs, sondern halte je nach Ländern entweder den Daumen hoch, oder strecke meinen Arm in Richtung Straße aus.

 

 

Kleidung und Equipment für Anhalter

 

Als Hitchhiker hoffst Du über den ersten Eindruck das Vertrauen oder die Neugierde anderer Autofahrer zu gewinnen. Sehr dunkle Kleidung wirkt nicht besonders freundlich auf fremde Menschen, lass Deinen schwarzen Lieblings-Hoodie beim Trampen daher vielleicht besser im Schrank oder Backpack.

Eine Regenjacke macht sich beim Trampen immer gut, sollte Dich das schlechte Wetter beim Warten auf das nächste Auto am Straßenrand überraschen. Ich persönlich suche mir bei miesem Wetter aber meist ohnehin einen Ort zum Unterstellen. Eine Stunde im Regen zu stehen ist beim Reisen einfach nicht förderlich für die Moral. 😀

Lesetipp dazu: Regenjacke Test

 

Mein Tipp: Checke den Wetterbericht bevor Du mit dem Trampen startest und überlege Dir genau, ob du bei 3 Grad und Regen wirklich wie ein nasser Pudel am Straßenrand stehen möchtest um auf das nächste Auto in dieselbe Richtung zu warten. 😉

Als abenteuerlustiger Backpacker empfiehlt sich auch ein Schlafsack und Zelt dabei zu haben. So kannst Du spontan an Orten entlang der Strecke aussteigen, die Dir super gefallen und hast ein Dach über dem Kopf, wenn Du doch mal an der Straße stranden solltest weil kein Auto mehr in Deine Richtung fährt.

Lesetipp dazu: Schlafsack Test

 

Versuche Dein Gepäck aber dennoch so handlich wie möglich erscheinen zu lassen. So beugst Du dem Argument „Wir haben leider nicht genug Platz im Auto“ vor. Zudem erleichtert es Dir das Leben, wenn Du häufig in Autos ein- und aussteigen musst.

 

Trampen: Zelt, Reise, Landschaft

Reisen & Trampen mit Zelt: Diesen wunderschönen Spot entdeckte ich unweit der Straße auf einer Fahrt per Anhalter im Iran. Dank Zelt hatte ich die Freiheit hier mein Nachtlager aufzuschlagen!

 

 

Denke an Deine Fahrer

 

Hitchhiking ist nicht nur Nehmen, auch Geben gehört zum Trampen dazu. Vielleicht hast Du ein paar Süßigkeiten, Snacks oder Obst dabei, die Du dem Fahrer als Dank für die nette Mitfahrgelegenheit anbieten kannst. Eine Verpflichtung ist das beim Trampen natürlich nicht, aber es ist einfach eine nette menschliche Geste.

Selbst wenn Du als Backpacker beim Reisen nicht viel anzubieten hast, über ein nettes Gespräch freut sich Dein Fahrer auf einer langen Autofahrt bestimmt auch. So hat auch er etwas davon, Dich mitgenommen zu haben und wird auch beim nächsten Mal für andere Tramper anhalten.

Ob Du Deinem Fahrer Geld geben möchtest liegt ganz bei Dir. Ich mache das eher sehr selten und abhängig von der entsprechenden Situation, also dem Reiseland, der Fahrtstrecke und evtl. Umwege, die er für mich in Kauf genommen hat um mich ans Ziel zu bringen.

 

 

Mein Tipp: Die aktive Ansprache beim Trampen

 

Trotz aller Maßnahmen siehst Du als Tramper viiieeele Autofahrer an Dir vorbeifahren. Sie haben Zweifel und Misstrauen oder sind einfach zu bequem um für Dich als Anhalter am Straßenrand anzuhalten.

Das kann umgangen werden, wenn Du die Leute direkt ansprechen kannst, z.B. auf einem Parkplatz, einer Raststätte oder einer Tankstelle. So gibst Du ihnen die Chance festzustellen, dass Du ein (hoffentlich) vernünftiger, netter Mensch bist, der mit seinem Rucksack die Welt entdeckt. Die erste Hürde des „Vertrauen gewinnen“ ist gebrochen. Natürlich musst Du auch der Typ dafür sein, auf fremde Personen zuzugehen und fremde Menschen direkt anzusprechen.

 

Aus meiner Erfahrung ist die Erfolgsquote beim Trampen bei direkter Ansprache jedoch wesentlich höher, als beim „passivem“ Stehen am Straßenrand, Tankstellen oder Raststätten. Das gilt insbesondere in „wohlhabenderen“ Ländern, wo Trampen nicht (mehr) populär zu sein scheint, da sich jeder ein Auto leisten kann und es gute öffentliche Verbindungen gibt.

In Deutschland trampe ich fast ausschließlich über direkte Ansprache und frage vorbeilaufende Menschen an Raststätten, Tankstellen oder auf Parkplätzen direkt ob sie mich ein Stück mitnehmen können.

 

Im Ausland ist es als Tramper (und beim Reisen allgemein) dafür sicher hilfreich ein paar Brocken der jeweiligen Landessprache zu sprechen, jedoch auch kein Muss. In vielen Ländern ist eine direkte Ansprache ohnehin gar nicht nötig, da Autofahrer dort einfach viel öfter für Dich am Straßenrand anhalten. Je „fremder“ Du aussiehst, desto besser sind meiner Erfahrung nach Deine Chancen beim Trampen. 🙂

 

Trampen: Anhalter, Ausland, LKW

 

In fremdem Ländern halten Autofahrer in der Regel öfter für Dich an. Das liegt natürlich auch an den entspannteren Verkehrsregeln der Länder. Hitchhiking auf der Ladefläche juckt die laotische Polizei, anders als in Deutschland, z.B. nicht.

Und auch das Mitnehmen sehr vieler Menschen auf der Ladefläche ist weder für Fahrer noch Polizei ein Problem…

 

 

Trampen im Ausland: Wo es besonders gut und schlecht klappt

 

Im Ausland geht das Abenteuer beim Trampen erst richtig los. Bedingt durch andere Kulturen und Lebensstandards wirst Du in Deinen Reiseländern auf ganz unterschiedliche Bedingungen zum Hitchhiken und extrem verschiedene Menschen treffen.

Bei knapp 40 Ländern, die ich bisher als Tramper bereiste habe, sprengt es leider den Rahmen Dich hier mit Tipps für jedes dieser Länder zu versorgen. Zum Glück gibt es eine Community, die diese Arbeit kollektiv übernimmt und Dich mit wertvollen Erfahrungen zu den einzelnen Ländern versorgt: 🙂

 

Tipp: Auf Hitchwiki findest Du Informationen zum Trampen speziell für Dein Reiseland, wie z.B. Sicherheitshinweise für Hitchhiker, Erfahrungswerte anderer Tramper in diesem Land oder länderspezifische Regeln und Zeichen.

 

So gibt es wahre Länder-Paradiese für Hitchhiker, wie z.B. Neuseeland (Lesetipp: Alle Infos zum Visum eTA Neuseeland). Auch in Holland findest Du sogenannte „liftershalte“, geeignete Halte-/Wartestellen für Autofahrer/Tramper. Ein ähnliches System haben Israelis mit ihren „Trempiayadas“ (Lesetipp: Meine schönsten Israel Sehenswürdigkeiten).

 

Ein (Daumen) hoch auf den Kommunismus: In Kuba ist es sogar gesetzlich festgelegt, dass Tramper mitgenommen werden müssen, da Autos zum Allgemeingut zählen. 😉 In vielen Entwicklungsländern ist es aufgrund fehlender oder schlechter öffentlicher Verkehrsmittel zudem auch für die Einheimischen üblich per Anhalter eine Mitfahrgelegenheit zu finden.

Es gibt aber auch Länder wo Hitchhiking offiziell verboten ist (z.B. in Staaten der USA), oder aber ein ganz anderes Verständnis vom Trampen existiert. In Zentralasien musste ich z.B. feststellen, dass Autofahrer zwar sehr gern für einen anhalten, jedoch meistens eine gewisse Bezahlung von Dir erwarten.

 

Trampen Tipps: Schild Hitchhicking

Andere Länder, andere Sitten: Das gilt auch fürs Hitchhiking.

 

Verbote für Hitchhiker sind selten, informieren solltest Du Dich über die gesetzliche Lage in Deinem Reiseland dennoch. Dabei steht nicht immer ein Schild am Straßenrand, das auf den Verbot zum Trampen hinweist.

 

Trampen: Daumen hoch, Aserbaidschan

Für viele Ausländer ist es ein Highlight, auf einen Fremden zu treffen. Mein Fahrer in Aserbaidschan teilt seine Freude darüber beim Mittagessen mit seinem Kumpel.

 

 

Reiseplanung: Flexibilität und Zeitmanagement beim Trampen

 

Fahrer: „Wie lange wartest Du denn schon“? Ich: „Mittlerweile über 3 Stunden“

 

Eine solche Antwort musste ich tatsächlich noch NIE geben. 😛 Die wahrscheinlich härteste Erfahrung war eine gute Stunde in gnadenloser Mittagshitze im mazedonischen Hinterland. Da kommt zugegeben nicht gerade Freude auf. Länger als 1,5 Stunden stand ich jedoch nie als Tramper am Straßenrand, der Raststätte einer Autobahn oder Tankstelle.

Hitchhiken ist zwar planbarer als viele denken, aber unter Zeitdruck wird aus der abenteuerlichen, spannenden Art zu reisen eher eine nervenaufreibende Erfahrung. Es überrascht Dich also sicher nicht, wenn ich Dir empfehle zum Vorstellungsgespräch besser nicht zu trampen. 😉

 

Am besten genießen wirst Du das per Anhalter fahren mit genügend Zeit im Gepäck. So bleibst Du auch bei längeren Durststrecken gelassen und kannst Dich auch auf spontane Vorschläge Deiner Fahrer einlassen.

Besonders in fremden Ländern ist es mir als Anhalter mehrmals passiert, dass mein Fahrer mich aus Gastfreundschaft auf ein Essen einlud oder mir als Hobby-Tour-Guide noch spezielle Orte auf der Strecke zeigen wollte. Es ist immer schade, solche Gelegenheiten beim Trampen aus Zeitnot ausschlagen zu müssen!

 

Wann genau Du an Deinem Wunschziel ankommst, ist an einem Tag als Tramper also recht offen. Dass Du ankommst, dafür stehen die Chancen gut. Ich persönlich bin noch nie auf der Strecke geblieben. Eine Garantie gebe ich Dir aber trotzdem nicht. 😉

Beim Langstrecken-Trampen brauchst Du viel Glück um von einem Fahrer direkt von Start bis Ziel mitgenommen zu werden. Verlässt Dein Fahrer vorzeitig Deine geplante Route, überlege Dir rechtzeitig, an welcher geeigneten Stelle der Strecke er Dich am besten rauslässt, damit Du im Anschluss einfach in Deine Richtung weiterkommst und weniger Zeit verlierst. Auch das gehört zur Planung beim Trampen dazu.

 

Mein Tipp: Bist Du bereits auf einer Autobahn (Highway), lass Dich an einer Tankstelle oder Raststätte direkt auf der Autobahn absetzen. Von dort geht es schließlich nur in eine, in Deine Richtung. Es ist oft schwierig, per Anhalter wieder auf die Autobahn bzw. Autobahnraststätte zu kommen, wenn Du sie einmal verlassen hast.

 

Trampen: Tipps, Reisetipps, Gründe Mitfahrgelegenheit

Meine vietnamesischen Fahrer beschließen kurzfristig ein paar Foto-Stops in den Bergen einzulegen, manchmal werde ich von den freundlichen Menschen unterwegs zum Essen eingeladen – da habe ich natürlich nichts dagegen! 🙂

 

Trampen: Auto, Fahrzeug, Pause

Auch das passiert beim Trampen: Ein spontanes Bad in einem Fluss!

 

 

Trampen in der Gruppe

 

Mit Freunden oder anderen Reisenden zusammen zu trampen hat Vor- und Nachteile.

Je mehr Leute als Anhalter am Straßenrand stehen, desto schwieriger ist es einen Autofahrer zu finden, der zum einen mutig genug ist und zum anderen überhaupt genug Platz hat, euch als Tramper mitzunehmen.

Ab einer Gruppe von 3 Personen müsst Ihr wohl mehr Wartezeit beim Trampen in Kauf nehmen. Das Gute ist, geteiltes Leid ist auch als Anhalter halbes Leid und die Wartezeit an der Straße, Tankstelle, Raststätte oder auf der Autobahn lässt sich zusammen mit Freunden immer deutlich unterhaltsamer gestalten als alleine. 🙂

 

Idealerweise trampt Ihr in einem 2-er Team. Zu zweit zu trampen klappt in der Regel noch recht unkompliziert und ist zudem sicherer und angenehmer, als alleine per Anhalter unterwegs zu sein. Viele Autofahrer haben in Paare oder Freunde beim Trampen ein sehr großes Vertrauen.

 

Trampen: Truck, LKW Reise

Mitfahrgelegenheit als Anhalter auf einem Truck: In Kirgisistan trampen auch die Einheimischen. Hier müssen sie sich die Ladefläche mit 3 französischen Backpackern und mir teilen. Mit über acht Leuten auf der Rampe und dem Fahrer im Truck fahren wir eine lange Strecke mit.

 

 

Sicherheit beim Trampen & meine Erfahrungen

 

Obwohl Trampen früher noch gang und gäbe war, ist es heutzutage in den Gedanken vieler Menschen zu gefährlich per Anhalter unterwegs zu sein. Viele (neue) Anhalter machen sich zunehmend Gedanken über ihre Sicherheit.

Ich möchte das per Anhalter fahren an dieser Stelle nicht pauschal als unsicher oder sicher erklären. Auf der einen Seite ist das Thema dafür zu sensibel und tragische Vorfälle beim Trampen in fremden Autos sind nicht zu beschönigen. Auf der anderen Seite blicke ich auf all meine positiven Erfahrungen als Tramper zurück und die vielen tollen Menschen, die ich währenddessen kennenlernen durfte.

 

Meiner Meinung nach gehört Trampen als Teil des Reisens zum Leben dazu. Sowohl beim Reisen als auch im Leben ist man zwangsläufig immer einer gewissen Gefahr ausgesetzt. Aber Du bleibst ja auch nicht jeden Tag vor Angst zu Hause im Bett, sonst wärst Du nicht auf dieser Seite gelandet. 😉

Natürlich solltest Du beim Trampen nicht naiv sein. Hier folgen daher ein paar grundsätzliche Hinweise, die das Reisen per Anhalter sicherer machen sollen:

 

  1. Sicherheit als Anhalter geht beim Warten auf der Straße los. Meide Fahrbahnkuppen oder unübersichtliche Kurven als Haltestelle.
  2. Trampen zu zweit ist sicherer, insbesondere Frauen sollten sich eine/-n Reisepartner/-in zum Hitchhiken suchen.
  3. Vermeide Trampen bei Dunkelheit.
  4. Steige nie in ein Auto ein, wenn Du das Gefühl hast der Fahrer ist alkoholisiert, unter Drogen oder stark übermüdet.
  5. Höre beim Mitfahren auf Dein Bauchgefühl. Hast Du Bedenken oder ein komisches Gefühl, steige nicht in das Auto ein.
  6. Nenne nicht Dein Ziel zuerst, sondern frage zunächst nach dem Ziel des Fahrers.
  7. Verzichte als Frau darauf, beim Trampen ein knappes Outfit zu tragen.

 

Mir persönlich ist in all den Jahren beim Trampen nie etwas passiert und nur ganz selten habe ich mich beim Mitfahren während einer (Auto-) Fahrt unwohl gefühlt. Ich spreche dabei jedoch aus Sicht eines Mannes, was sicherlich einen erheblichen Unterschied macht.

Fakt ist auch, dass ich durchaus Autofahrer hatte, deren Formel 1-ähnlicher Fahrstil oder deren „rustikalere“ Fahrzeuge beim Mitfahren ein grenzwertig hohes Maß an Vertrauen verlangten. Das ist sicher nicht jedermanns Sache. Wenn Du Dich bei einer Fahrt im fremden Auto nicht wohlfühlst, scheue Dich nicht darum zu bitten, an einer sicheren Stelle wieder auszusteigen!

 

Trampen: Tipps und Erfahrungen

Per Anhalter im Kaukasus: Wenn Du abenteuerliche Straßen wie diese hier in Georgien trampen willst, solltest Du bei der Wahl Deines Fahrers sorgfältig sein. Die Fahrt mit dem LKW war zwar unfassbar langsam, dafür haben mich die beiden netten Georgier sicher ans Ziel gebracht. 🙂

 

 

Trampen | Mein persönliches Fazit

 

Wenn Du Dich an die obigen Richtlinien hältst und Deinen gesunden Menschenverstand einschaltest, kannst Du auch die Risiken beim Hitchhiken stark reduzieren und Deine ersten Abenteuer als Tramper in vollen Zügen genießen.

Für mich ist die Reise per Anhalter seit Jahren ein toller Weg um mit Menschen der unterschiedlichsten Kulturen in Kontakt zu kommen, um Freunde fürs Leben zu finden und Länder mit ihren Highlights aus der Sicht von Einheimischen zu erleben.

Natürlich sparst Du beim Trampen auch Geld, aber der eigentliche Wert des Mitfahrens liegt für mich in den tollen Begegnungen mit den Menschen, der wunderbaren Gastfreundschaft und der vorfreudigen Ungewissheit, wem ich heute begegne.

Daumen hoch für Dein Abenteuer als Anhalter!

 

…Und damit genug geredet – ich wünsche Dir viel Erfolg beim Trampen! 😀

 

Trampen Tipps: Erfolg, Straße

 

Praktische Reise-Tipps & weiterführende Infos

 

Auslandskrankenversicherung auf Reisen

 

Egal ob Du per Anhalter die Welt entdeckst oder mit dem Rucksack – Du benötigst für Deine Reise ins außereuropäische Ausland eine gültige Auslands-Krankenversicherung.

 

 

Weltweit kostenlos Geld abheben

 

Im Ausland verlangen viele Geldautomaten eine Gebühr beim Geld abheben! Die Kosten betragen mehrere Euro pro Transaktion, was bei einer mehrwöchigen Backpacking-Reise schnell sehr teuer werden kann.

Daher unsere Empfehlung für Dich: Mit der Santander Kreditkarte* kannst Du an egal welchem Geldautomaten weltweit kostenlos Geld abheben. Keine Auslandseinsatzgebühren, keine Fremdgebühren! Sie ist übrigens auch der Testsieger aus unserem Artikel die besten Reisekreditkarten im Vergleich. 🙂

 

 

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