Save the Planet Reisen – nachhaltig reisen ist uns zu wenig!

Wenn es ums Reisen geht, legen immer mehr Menschen Wert auf Nachhaltigkeit. Aus diesem Grund entscheiden sie sich für weniger weit entfernte Reiseziele oder für die Kompensation von entstehenden Co2-Emissionen. Allerdings gibt es auch diejenigen, denen das noch nicht ausreicht. Sie entscheiden sich für einen Auslandsaufenthalt mit Save the Planet Reisen – und engagieren sich so aktiv für Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

 

Nachhaltiges Reisen – was bedeutet das eigentlich?

 

Ähnlich wie der Begriff der Nachhaltigkeit ist auch jener des nachhaltigen Reisens nicht vordefiniert oder vom Reiseziel abhängig. Die Weltorganisation für Tourismus (UNWTO) beispielsweise wendet folgende Definition für nachhaltigen Tourismus an: Nachhaltiger Tourismus liegt vor, wenn wirtschaftliche, soziale und ökologische Reiseauswirkungen beachtet und die negativen Reiseeffekte reduziert werden.

Um nachhaltig und ökologisch reisen zu können, geht es daher nicht nur darum, CO2-Emissionen finanziell zu kompensieren. Stattdessen sollte es auch um folgende Punkte gehen:

 

 

Wer so reist, sorgt dafür, dass der eigene Urlaub so unschädlich wie möglich für den Planeten ist. Allerdings gibt es auch diejenigen, die nicht lediglich Schäden minimieren, sondern reisen und gleichzeitig aktiv etwas Gutes tun möchten. Auch das ist möglich. Realität wird die Verknüpfung von Reisen und dem aktiven Schutz des Planeten mit „Save the Planet“-Reiseprojekten. Hier stehen neben nachhaltigem Reisen nämlich auch der Erhalt und aktive Schutz des Planeten im Vordergrund.

 

 

Save the Planet Reisen – mehr als nur ein nachhaltiger Urlaub

 

Save the Planet Reisen verbinden mithilfe von Freiwilligenarbeit Nachhaltigkeit, den aktiven Schutz des Planeten und das Kennenlernen anderer Kulturen. Das bedeutet: Reisende sind hier nicht „einfache“ Urlauber, sondern engagieren sich vor Ort als Einheimische auf Zeit im Rahmen eines nachhaltigen Projekts.

 

Wie genau das Engagement vor Ort aussieht, hängt vom gewählten Projekt ab. Schließlich gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, sich während eines Auslandsaufenthalts zu engagieren: Vom Vogelschutz in Kanada bis zur Gesundheitsaufklärung in afrikanischen Ländern ist vieles denkbar. Immerhin wird die Hilfe von Freiwilligen weltweit und im Rahmen vieler verschiedener Projekte geschätzt.

 

Gemeinsam haben alle diese Reisen, dass sie Freiwilligenarbeit und Freizeit im Gastland miteinander verbinden. Das bedeutet: Reisende verbringen einen Teil ihrer Zeit mit der Mitarbeit in ihrem Wunschprojekt. Die übrige Zeit steht den Freiwilligen zur freien Verfügung. So haben sie selbstverständlich auch die Möglichkeit, ihr Gastland besser kennenzulernen.

 

Nicht selten können Freiwillige außerdem an durch den Veranstalter organisierten Ausflügen teilnehmen. Möglich sind etwa:

 

  1. Ausflüge zu Nationalparks, Märkten, Stränden, Städten und Kultstätten
  2. Wandertouren
  3. Touren in Nachbarländer
  4. Gemütliche Zusammenkünfte mit anderen Freiwilligen

 

 

Welche Voraussetzungen müssen Freiwillige erfüllen?

 

Wer sich im Rahmen einer Save the Planet Reise engagieren möchte, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Allerdings variieren die zu erfüllenden Voraussetzungen von Projekt zu Projekt. Besonders oft kommt es vor, dass Vorgaben zu folgenden Punkten gelten:

 

 

Mindest- und Höchstalter

 

Für die Teilnahme als Freiwilliger an bestimmten Projekten wird ein Mindestalter vorausgesetzt. Das Mindestalter kann sich nach gesetzlichen Vorgaben zum Freiwilligendienst oder nach den Anforderungen des Projekts richten. 

 

Überdies gilt bei geförderten Freiwilligenprojekten ein bestimmtes Höchstalter. An solchen Projekten dürfen oft nur Personen bis 25 Jahr teilnehmen. Jedoch ist das Angebot an Freiwilligenarbeit heute auch für Menschen ab 25 Jahren groß. Selbst Senioren haben so die Möglichkeit, sich im Rahmen privater Programme zu engagieren.

 

 

Aufenthaltsdauer

 

Wer als Freiwilliger an Projekten im Ausland mitarbeitet, plant meist eine längere Aufenthaltsdauer ein als ein „normaler“ Tourist. Das ist bei vielen Projekten sinnvoll – daher wird nicht selten eine bestimmte Mindestaufenthaltsdauer vorgegeben.

 

Die Mindestaufenthaltsdauer ist oft notwendig, da viele Projekte eine gewisse Eingewöhnungs- und Einarbeitungszeit erfordern. Um vor Ort als Volunteer effektiv anpacken zu können, wird daher häufig eine Aufenthaltsdauer von drei bis vier Wochen vorausgesetzt. Dieser Zeitraum bietet den Freiwilligen zum einen die Möglichkeit, ihr Gastland besser kennenzulernen. Zum anderen ist ein längerer Aufenthalt besser dazu geeignet, im Rahmen des gewählten Projekts wirklich mithelfen zu können.

 

Besonders wichtig ist eine längere Aufenthaltsdauer üblicherweise bei der Arbeit mit Kindern. Das hängt damit zusammen, dass Volunteers vor Ort zu wichtigen Bezugspersonen für Kinder werden. Es liegt auf der Hand, dass der ständige Wechsel von Bezugspersonen nicht wünschenswert ist. Gerade im Rahmen von Projekten mit Kindern werden daher Freiwillige gesucht, die längere Zeit in ihrem Gastland verbringen möchten.

 

 

 

 

Berufserfahrung oder Vorkenntnisse

 

Die meisten Auslandsprojekte für Volunteers setzen keine Berufserfahrung, -ausbildung oder spezielle Vorkenntnisse voraus. Allerdings gibt es einzelne Projekte, bei denen Fachkenntnisse oder Berufserfahrung gewünscht sind oder sogar vorausgesetzt werden. Überwiegend gelten solche Vorgaben aber lediglich im Rahmen von Sabbatical-Angeboten für Berufserfahrene.

 

Bestehen keine Vorgaben zu Vorkenntnissen oder Berufsausbildung, sollten Teilnehmer ihr Projekt dennoch entsprechend ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten wählen. Das bedeutet: Das Projekt sollte insbesondere gut zu eigenen Interessen oder Hobbys passen.

 

 

Darauf kommt es bei der Projektwahl an

 

Wer sich dafür entscheidet, eine Save the Planet Reise zu unternehmen, sollte auf die Wahl der passenden Einsatzstelle Wert legen. Das bedeutet: Anders als bei einem gewöhnlichen Urlaub kommt es nicht allein auf das gewünschte Zielland an. Zwar können regionale Vorlieben beachtet werden – wichtiger als das Zielland sollte aber die Freiwilligenarbeit vor Ort sein. Schließlich ist ein optimales Reise- und Freiwilligenerlebnis nur dann möglich, wenn die Arbeit vor Ort zu den eigenen Interessen passt.

 

Speziell diejenigen, die sich für ein weit entferntes Ziel entscheiden, sollten außerdem bedenken: Ein längerer Aufenthalt ist üblicherweise effizienter als ein Kurztrip. Das hängt zum einen mit dem CO₂-Ausstoß, der bei An- und Abreise entsteht, zusammen. Zum anderen lässt sich im Rahmen eines längeren Aufenthalts auch mehr Unterstützung und Hilfe vor Ort leisten.

 

 

Wir hoffen unsere Empfehlungen und Tipps für Save the Planet Reisen haben Dir geholfen. Bereitest Du gerade Deine Save the Planet Reise vor oder hast es schon hinter Dir? Haben wir etwas Wichtiges vergessen? Wir freuen uns auf Deinen Kommentar!

 

 

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