Armenien Sehenswürdigkeiten: 10 Highlights, die Dich überzeugen werden nach Armenien zu reisen

Anne Duchstein | reisefroh.de Autor/in: Anne Duchstein

Armenien ist ein kleiner, recht unbekannter Fleck auf der Landkarte. Manch einer hat schon mal in den Nachrichten etwas von dem Land im Kaukasus gehört, die wenigsten jedoch denken an Armenien als Reiseziel. Der Tourismus wird gerade erst entdeckt, die Einheimischen fangen langsam an Englisch zu lernen, Homestays zu eröffnen und eine Handvoll bieten ihre Dienste als Touristenführer an.

Auf uns wirkte es, als wurde Armenien, neben seinem sehr beliebten Nachbarland Georgien, einfach vergessen…

 

Auch wir haben vor unserer Reisen den kleinen Schatz im Kaukasus gnadenlos unterschätzt. Eigentlich wollten wir auf dem Weg von Georgien in den Iran nur drei Tage bleiben, die wenigen uns bekannten Sehenswürdigkeiten abfahren und dann schnell weiter. Denn viel hat Armenien ja nicht zu bieten, dachten wir.

Es kam anders. Völlig verzaubert haben uns die freundlichen, zurückhaltenden Einwohner, die fantastischen Berglandschaften, die armenischen Klöster und die weltweit längste Seilbahn. 🙂

 

Armenien Sehenswürdigkeiten, Highlights & Reisetipps

 

Auf der Karte erkennst Du die schönsten Sehenswürdigkeiten Armeniens auf einen Blick:

 

Armenien Sehenswürdigkeiten: Infografik und Karte

Infografik – Armenien Sehenswürdigkeiten

 

Armenien wurde auf unserer Reise mit dem Campervan von Deutschland nach Zentralasien zum absoluten Überraschungsland!

Zwei Wochen lang sind wir einmal von Nord nach Süd quer durchs Land gereist. In diesem Artikel möchten wir die schönsten Sehenswürdigkeiten in Armenien mit Dir teilen. 🙂

 

 

Armenien Sehenswürdigkeiten: Unsere 10 schönsten Highlights

 

Jerewan – die Hauptstadt Armeniens | Top 1

 

In der armenischen Hauptstadt Jerewan teilen sich alte Ladas und neue Mercedes die Straßen. Moderne Cafés, stylische Weinbars, Eisdielen und kleine Teehäuser füllen die Alleen. Museen, in denen der neuste Schrei der modernen Kunst ausgestellt wird, und eine 118m hohe Kaskade, von der aus man eine fantastische Aussicht über die gesamte Stadt hat, zählen zu den schönsten Sehenswürdigkeiten.

 

Ach ja, und dann wäre da natürlich noch der Platz der Republik, das Herz Jerewans und architektonisches Highlight der Stadt.

Jerewan war überraschend nett, nicht allzu groß und eine gelungene Kombination aus Sowjet-Charme, Kunst und typisch braunen, armenischen Sandsteingebäuden. Um die Stadt zu besichtigen würden wir Dir empfehlen, mindestens einen vollen Tag einzuplanen.

 

Wir sind eine ganze Woche geblieben und haben von dort aus diverse Ausflüge in die Umgebung unternommen. 🙂 Bist Du auf der Suche nach etwas zentralerem, dann empfehlen wir Dir entweder das Youth Hostel* (schöne Schlafsäle für Backpacker) oder das komfortable Azoyan Guest House* im Stadtzentrum.

 

 

Armenien Sehenswürdigkeiten: Hauptstadt Jerewan

So schön ist Eriwan! Bild links: Auf dem Platz der Republik im Zentrum Jerewans, rechts sieht man die Kaskaden, eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt, in deren Umgebung sich viele Museen und Cafés befinden.

 

 

Wings of Tatev – die Flügel von Tatew | Top 2

 

Die Türen schließen und wenige Sekunden später hebt sie ab, zum Flug über die malerische Worotan-Schlucht. Die Fahrt mit der längsten Non-Stop-Personenseilbahn der Welt ist absolut spektakulär.

Die Aussicht auf die umliegenden Berge ist fantastisch und für uns waren die gar nicht mal so kurzen 11 Minuten pro Weg eines der größten Highlights unserer Reise durch Armenien.

 

5,75km ist die Strecke lang und an der tiefsten Stelle schwebt die Bahn immer noch ganze 320m über dem Boden.

Ziel der Fahrt ist das Kloster Tatew, eines der für die Armenier wichtigsten Architekturdenkmäler. Das Kloster wurde im Jahr 895 gegründet und liegt ca. 250km südlich von Jerewan. Wir persönlich fanden die Umgebung und die Aussicht noch schöner als das Gebäude selbst!

Lohnenswert ist der Besuch allemal. Abflugsort ist das kleine Dorf Halidsor (in der Nähe von Goris) im Süden Armeniens.

 

Der größte Vorteil dieser tollen Sehenswürdigkeit ist, dass Armenien vom Tourismus gerade erst sehr langsam entdeckt wird. Die meisten der Sehenswürdigkeiten sind deswegen noch alles andere als überlaufen. In unserer Kabine in der Seilbahn jedenfalls waren wir ganz alleine. 🙂

Kosten für die Seilbahn: März-Oktober: 5.000 AMD (~9€) | November-Februar: 3500 AMD (~ 6€).

 

Armenien Sehenswürdigkeiten: Tatew Kloster

Auf dem linken Bild steht Sebastian vor dem wunderschönen Kloster Tatev. Rechts genieße ich gerade den atemberaubenden Ausblick über die Worotan-Schlucht.

 

 

Kloster Chor Virap & der Berg Ararat | Top 3

 

Der biblischen Überlieferung zufolge ist die Arche Noa nach der Sintflut auf dem Berg Ararat gestrandet, in den Bergen Armeniens. Und so ist der Berg seit jeher das Nationalsymbol der Armenier, die auch bis zum Jahr 1915 ihren Siedlungsraum in der Umgebung des Berges hatten.

Als es dann aber zum Völkermord an den Armeniern kam, zogen sie sich aus dem Gebiet zurück. Mittlerweile gehört der Berg – ihr Berg, wie sie immer wieder betonen – zur Türkei. In Grenznähe, auf der armenischen Seite, befindet sich das Kloster Chor Virap aus dem 17. Jahrhundert, eines von vielen Sakralbauten in Armenien.

Bei schönem Wetter haben die Armenier von Chor Virap aus eine tolle Aussicht auf den Berg Ararat. Es ist der Ort, wo sie ihm heute am nächsten sein können.

 

Das Kloster Chor Virap ist aus diesem Grund eine der bekanntesten und populärsten Sehenswürdigkeiten in Armenien und die für uns schönste Klosteranlage des Landes. 🙂

 

Armenien Sehenswürdigkeiten: Chor Virap

Das Kloster Chor Virap ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Armenien. Rechts im Bild erkennt man den in Wolken gehüllten heiligen Berg Ararat, ca. 25km von der armenischen Grenze entfernt.

 

 

Die Klöster & Umgebung von Alawerdi | Top 4

 

Etwa 94% der Bevölkerung Armeniens sind orthodoxe Christen. Und so wundert es nicht, dass religiöse Bauwerke zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Landes zählen. Bevor wir aber darauf näher eingehen, müssen wir zuerst einmal ein Geständnis machen: Eigentlich ist es nicht so unser Stil auf Reisen einer Kirche nach der anderen einen Besuch abzustatten. 😉

Vermutlich war auch das der Grund, warum Armenien nicht unbedingt sehr hoch auf unserer Reiseziel-Liste stand. Aber wir können Dir versichern: Wir wurden eines Besseren belehrt!

 

Grund dafür war vor allem eine Tour, die wir ganz zu Beginn unserer Reise im Norden Armeniens gemacht haben. Hier haben uns junge Erwachsene in perfektem Englisch (und teilweise auf Deutsch!) nicht nur die Umgebung Alawerdis gezeigt, sondern uns auch mitgenommen in die spannende Geschichte ihres Landes, die geprägt ist vom orientalisch-orthodoxen Christentum.

Ohne diese Tour wären wir wahrscheinlich durch die dunklen und recht leeren Klöster gelaufen, hätten Bilder gemacht und das war’s. So haben wir aber die Bedeutungen verstanden, die Unterschiede gelernt und für uns persönlich einfach viel mehr mitgenommen.

Außerdem hat die Tour nicht nur eine spannende Führung durch die beiden sehenswerten Klöster Sanahin und Haghpat beinhaltet, sondern auch einen Besuch im Mikoyan Brother Museum und eine etwa dreistündige Wanderung.

 

Für uns ein perfekter Tag. Falls Dir das zu viel ist, kannst Du natürlich auch nur einzelne Bausteine buchen, Dich für etwas ganz anderes entscheiden oder die Sehenswürdigkeiten einfach auf eigene Faust besichtigen.

 

Unser Touren-Tipp um nachhaltig durch Armenien zu reisen:

Das Alawerdi Englisch Center bietet kostenlose Englischkurse für die lokale Bevölkerung an. Um ihr Englisch zu verbessern, haben die jungen Studenten in Selbstorganisation angefangen Reisenden zunächst kostenlos ihre Umgebung zu zeigen.

 

Daraus entwickelt hat sich mittlerweile eine kleine Non-Profit-Organisation, die sog. Alaverdi Guides, die den überaus motivierten Reiseführern ein kleines Einkommen bringt und eine Zukunft in der Tourismusbranche sichert. Kostenlos sind die Touren zwar nicht mehr, aber immer noch sehr günstig (ab ~6€) und jeden Cent wert!

Mehr Infos findest Du auf der offiziellen Webseite oder auf Tripadvisor.

 

Armenien Sehenswürdigkeiten: Alawerdi

Nicht nur die Klöster Sanahin und Haghpat sind sehenswert, sondern auch die Umgebung im Norden von Armenien.

 

 

Sewansee – der größte See im Kaukasus | Top 5

 

Im Osten Armeniens liegt der größte See des Landes, der Sewansee mit der gleichnamigen Stadt Sewan an seinen Ufern. Bekannt ist aber nicht nur der See, sondern auch das dort liegende Sewanawank Kloster – manchmal auch einfach Sewankloster genannt.

Das Gebäude selbst ist zwar absolut unspektakulär, dafür aber eine tolle Fotokulisse mit dem wunderschönen Sewansee im Hintergrund. 🙂

 

Gerade um die Kirche herum gibt es jede Menge kleine Restaurants und ein paar Souvenirstände mit allerlei Schnickschnack. Wenn Du aber nahe am Wasser sein möchtest, folgst Du am besten solange der M10 in Richtung Süden, bis Du einen schönen, einsamen Platz gefunden hast.

 

Tipp: Falls Du mit Mietwagen und Zelt unterwegs bist oder mit einem Wohnmobil oder Campervan, findest Du entlang der M10 einmalige und einsame Camping-Spots direkt am Sewansee!

 

Armenien Sehenswürdigkeiten: Sewan See

Sebastian von dem Sewanawank Kloster, mit dem Sewansee im Hintergrund.

 

 

Höhlenkloster Geghard | Top 6

 

Das Höhlenkloster Geghard ist das einzige seiner Art in Armenien. Es wurde teilweise aus einer Felswand herausgeschlagen, Höhlen wurden als Räumlichkeiten genutzt und Wände mit einmaligen Steinmetzarbeiten verziert.

Aus diesem Grund zählt das Höhlenkloster heute zum UNESCO-Weltkulturerbe und zu einem bedeutenden Pilgerort für Anhänger der apostolischen Kirche.

 

Schön, aber nicht ganz so spektakulär wie gedacht, war zumindest unser Eindruck. Vielleicht auch weil gerade als wir dort waren ziemlich viel los war…

Da sich der Besuch aber prima mit ein paar anderen Highlights auf dem Weg von Jerewan verbinden lässt (siehe nächster Punkt), würden wir Dir einen kurzen Zwischenstopp trotzdem empfehlen. 😉

 

Armenien Sehenswürdigkeiten: Geghard Monastery

Das Höhlenkloster Geghard befindet sich in der Nähe der armenischen Hauptstadt Jerewan.

 

 

Der Tempel von Garni | Top 7

 

Überrascht waren wir darüber, einen griechisch anmutenden Tempel mitten in Armenien zu finden.

Zwar hat sich witzigerweise beim Nachlesen herausgestellt, dass es gar nicht die Griechen waren, die den Bau beeinflusst haben, sondern er (wahrscheinlich) mit den Geldern des römischen Kaisers Nero erbaut wurde, aber schön ist der Sonnentempel mit seinen 24 Säulen trotzdem.

Vor allem deswegen, weil er über der beeindruckenden Schlucht von Garni thront.

 

Ausflug-Tipp: Ganz in der Nähe befinden sich die Symphony of Stones, Basaltsäulenformationen, die von oben herab über die Schlucht wachsen. Am schönsten ist es, wenn Du dieses kleine Naturschauspiel mit einer Wanderung durch die Basalt-Schlucht von Awan verbindest.

Ein perfekter Tag könnte also beispielsweise einen Besuch der Geghard-Monastery und des Garnitempel mit einer Wanderung kombinieren.

 

Armenien Sehenswürdigkeiten: Tempel Garni

Hauptreisezeit und Hauptsehenswürdigkeit am Wochenende: Die Tempel von Garni vor der wunderschönen Basalt-Schlucht im Westen Armeniens.

 

 

Spandarian Reservoir | Top 8

 

Die Landschaft Armeniens ist im ganzen Land atemberaubend schön. Während sie im Norden schon so einiges zu bieten hat, wandelt sie sich, desto weiter man in Richtung Süden fährt, immer mehr.

Bis sie ihre grünen Bäume irgendwann gegen eine karge, braune Landschaft tauscht um dann an ihrem Südzipfel noch einmal mit einer imposanten Berglandschaft aufzutrumpfen

 

Als wir auf dem Weg nach Jerewan an diesem wunderschönen See entlangfuhren konnten wir nicht so recht verstehen, warum er es nicht in die Reiseführer geschafft hat. Der künstliche See ist Teil eines großen Wasserkanal-Systems, der in Kombination mit dem Worotan-Fluss und einigen Wasserkraftwerken einen großen Teil der Stromversorgung Armeniens ausmacht.

Dank unseres Campervans konnten wir trotz fehlender Infrastruktur direkt am See übernachten und hatten einen der schönsten Stellplätze unserer Reise.

 

Tipp: Der See liegt zwar nur wenige Hundert Meter von der Hauptverbindungsstraße zwischen Süd- und Nordarmenien, Marschrutkas (Sammel-Taxis) halten hier aber nicht. Die beste Möglichkeit um das Spandarian Reservoir zu genießen sind ein Mietwagen und ein Zelt oder ein Campervan – so wie bei uns. 😉

 

Armenien Sehenswürdigkeiten: Spandarian Reservoir

Am Spandarian Reservoir haben wir einen der schönsten Stellplätze während unserer Reise durch den Kaukasus gefunden.

 

 

Wandern in Armenien | Top 9

 

Die Natur ist und bleibt für uns die allerschönste Sehenswürdigkeit Armeniens. Sie ist komplett unberührt und touristisch noch gar nicht erschlossen. Abenteurer, Individualreisende und Outdoor-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten!

Die Wanderwege müssen oft erst mit einem GPS Gerät (oder einer App wie maps.me oder MAPS 3D) gefunden werden, bei Mehrtageswanderungen solltest Du ein Zelt mitnehmen, sowie Essen und einen Wasserfilter.

Lesetipp: In unserem Ratgeber Wasserfilter Outdoor verraten wir Dir alle Infos zur Wasseraufbereitung in der Natur.

 

Wie sehr der Individualtourismus noch in seinen Kinderschuhen steckt, zeigt das Projekt ARK. Dabei handelt es sich um eine Nichtregierungsorganisation, die sich zum Ziel gesetzt hat den nachhaltigen Ökotourismus in Südarmenien ins Leben zu rufen.

Mittlerweile gibt es zwei sehr einfache Eco-Camps und einige tolle Ideen für (Mehr- ) Tageswanderungen auf ihrer offiziellen Webseite.

 

Armenien Sehenswürdigkeiten: Trekking im Kaukasus

Eine Trekking-Tour durch Armenien verspricht Abenteuer und gänzlich unberührte Natur!

 

 

Bergkarabach | Top 10

 

Unsere insgesamt drei Tage in der autonomen Region Bergkarabach werden uns immer in Erinnerung bleiben. Denn wir besuchten ein Land, das es eigentlich gar nicht gibt… Bergkarabach gehört nämlich offiziell zu Aserbaidschan, wird mehrheitlich von Armeniern bewohnt und sieht sich selbst als unabhängig an!

Es wird von keinem Staat der Welt anerkannt. Diese Region steckt noch in ihren Ursprüngen, und ist vor allem wegen ihrer Berglandschaft, ihren authentischen Bewohnern und der spektakulären Schlucht von Hunot einen Besuch wert.

 

Aber aufgepasst: Der Bergkarabachkonflikt ist noch nicht überwunden und es kommt im Grenzgebiet zu Aserbaidschan auch heute noch immer wieder zu Schusswechseln und zu bewaffneten Konflikten.

Lies Dir vor der Reise dorthin also unbedingt auch unsere Tipps für Bergkarabach (coming soon!) durch, sowie die Hinweise des Auswärtigen Amts und informiere Dich am besten vor Ort über die aktuelle politische Situation.

 

Armenien Sehenswürdigkeiten: Bergkarabach Nagorno-Karabach

Anne mitten in Bergkarabach – einem Land, das es eigentlich gar nicht gibt.

 

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Weitere Sehenswürdigkeiten in Armenien

 

Ein paar Attraktionen haben wir auf unserer Reise ausgelassen, möchten sie hier der Vollständigkeit halber aber noch erwähnen:

 

  1. Kathedrale Etschmiadsin: Die Kathedrale von Etschmiadsin aus dem 3. Jahrhundert ist das religiöse Zentrum des Landes und befindet sich unweit der Hauptstadt Jerewan.

Die Armenische Apostolische Kirche ist übrigens die älteste Staatskirche der Welt. Schon in der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts wurden in Armenien christliche Gemeinden gegründet. Und die Kathedrale von Etschmiadsin war die erste von einem Staat erbaute christliche Kirche, daher ist sie heute so überaus wichtig für die Armenier.

Im Jahr 2000 wurde sie zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

 

  1. Etwas schade fanden wir, dass wir es nicht mehr zu dem Genozid-Denkmal, dem sogenannten Zizernakaberd, in Jerewan geschafft haben. Es ist bestimmt kein leichter Weg, aber einer, der Dir hilft die Geschichte und das Erbe des Völkermords an der Armeniern besser zu verstehen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kamen durch den Völkermord der Osmanen (heutige Türkei) an den Armeniern Schätzungen zu Folge zwischen 300.000 und mehr als 1,5 Millionen Menschen zu Tode. Bis heute erkennt die Türkei diese Gräueltat nicht an, was bis heute zu politischen Spannungen zwischen den beiden Ländern führt.

Das ist übrigens auch der Grund, warum es heute keinen Grenzübergang zwischen Armenien und der Türkei gibt.

 

 

Infografik – die besten Armenien Reisetipps

 

Armenien Infografik: Reisetipps, Sehenswürdigkeiten Kaukasus

Infografik Armenien: Sehenswürdigkeiten, Reisetipps und beste Reisezeit

 

 

Armenien Sehenswürdigkeiten | Unser persönliches Fazit

 

Anne und Sebastian von reisefrohArmenien hat uns unglaublich gut gefallen!

Ursprünglich ist das Land, unverfälscht seine Einwohner und von ein paar organisierten Georgien-Armenien-Rundreisenden mal abgesehen touristisch noch ein absoluter Geheimtipp.

Auch wenn man Länder nicht miteinander vergleichen soll, so haben wir es doch ein wenig als das „Georgien vor 10 Jahren“ empfunden. Besonderes Highlight war unser Roadtrip durch den Süden des Landes, die Wings of Tatev, das Kloster Chor Virap, aber auch die charmante armenische Hauptstadt Jerewan.

 

Armenien hatte überraschend viele Sehenswürdigkeiten und hielt eine Menge kultureller Schätze parat. Uns würde es freuen, wenn wir noch mehr Reisende für Armenien begeistern könnten, denn der kleine unbekannte Fleck im Kaukasus ist auf jeden Fall eine Reise wert!

Lesetipps: Die besten Georgien Sehenswürdigkeiten sowie Reisetipps zur georgischen Hauptstadt Tiflis.

 

 

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Hier findest Du noch viele weitere Infos & Artikel zu diesem faszinierenden Land:

ARMENIEN

 

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5 Kommentare

  1. Toller Beitrag!
    Mit welchem Budget seid ihr ungefähr pro Person gereist und was ihr dort für einen „Lebensstil“ geführt habt (also eher häufiges Essengehen oder selber kochen/ Handbrot)?
    Das wäre super um eine Vorstellung von den Lebenskosten zu bekommen! 🙂
    Achso und zu welcher Jahreszeit wart ihr unterwegs?
    Liebe Grüße,
    Marie

    • Liebe Marie,
      wir waren mit unserem eigenen Campervan unterwegs und haben die meiste Zeit wild gecampt und selbst gekocht. Daher ist unser Reisebudget von weit weniger als 20€ pro Tag überhaupt nicht repräsentativ. Wir waren im Juni letzten Jahres dort – eine fantastische Reisezeit für den Kaukasus.
      Insgesamt ist Armenien aber ein sehr günstiges Reiseziel. Egal ob es auf das Reisebudget ankommt oder nicht, kann ich Dir nur empfehlen unbedingt auf die Märkte dort zu gehen und das leckere frische Obst und Gemüse zu kaufen. Häufig verkaufen die Anwohner auch vor ihren Häusern das, was hinter ihrem Haus im Garten wächst. In Armenien ist noch fast alles Bio und unheimlich lecker.
      Wenn Du selbst kochst, liegen die Preise für frisches Obst und Gemüse weit unter denen in Deutschland. Ein Essen in einem einfachen Restaurant liegt bei ca. 10€ pro Person, Hotels gibt es in allen Preisklassen.
      Schau doch mal in unseren Beitrag Georgien Reisen, dort haben wir unser Budget für Georgien aufgeschrieben. Das Preisniveau der beiden Länder ist vergleichbar und die dort genannten Preise sind gute Anhaltspunkte.
      Ganz viel Spaß in Armenien und viele Grüße
      Anne

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