Bali Strände – Wir verraten Dir die schönsten Strände

Bali Strände

Sabrina und Max - making-miles.com

Bali ist vor allem für seine Strände bekannt – und genau deshalb ist die Insel damals auch unser Reiseziel geworden. Was viele unterschätzen: Die Strände im Süden unterscheiden sich enorm. Manche sind zum Schwimmen da, manche zum Surfen, und manche vor allem zum Anschauen.

Wir haben uns einen ganzen Tag Zeit genommen, um so viele Strände wie möglich zu sehen. Ausgangspunkt war eine kleine Villa in Sanur, von dort haben wir uns den Süden Balis vorgenommen. Hier sind unsere vier Stopps – und weiter unten, welche Strände sonst noch lohnen und was Du vorher wissen solltest.

Welcher Strand passt zu Dir?

  • Schwimmen mit Kindern: Sanur und Nusa Dua an der Ostseite – beide liegen hinter einem Riff, das Wasser ist ruhig.
  • Surfen: die Bukit-Halbinsel im Süden – Dreamland, Balangan, Bingin, Padang Padang und Uluwatu.
  • Sonnenuntergang und Essen: Jimbaran mit seinen Fischlokalen direkt am Sand.
  • Ruhe und wenig Trubel: Pandawa im Süden, Amed und Lovina im Osten und Norden.

Ein Punkt vorweg, der oft überrascht: An der Süd- und Westküste ist die Strömung stellenweise kräftig. Wo eine rote Flagge steht, ist sie ernst gemeint – Rettungsschwimmer gibt es längst nicht überall.

Dreamland Beach

Ein weiterer Stop an unserem Strand-Tag war am sogenannten Dreamland Beach. Dieser befindet sich im südwestlich Teil Balis. Bevor man den Strand erreicht, fährt man durch ein riesiges Tourismusgebiet, in dem zur Zeit Hotels gebaut werden. Mit einem kleinen Shuttle Bus erreicht man den Dreamland Beach. Hier sind schon mehr Touristen zu finden. Dreamland ist vor allem bei Surfern beliebt. Die Wellen sind nicht ohne, und es war gar nicht so leicht, auf den Beinen zu bleiben.

Jimbaran Beach

Jimbaran Beach liegt nahe am Flughafen und ist deutlich ruhiger als Kuta. Bekannt ist die Bucht vor allem für die Fischlokale, die abends ihre Tische direkt in den Sand stellen – der Sonnenuntergang gehört hier zum Essen dazu. Wir hatten Pech und wurden vom Regen überrascht, konnten den Strand also nur kurz genießen. Bei gutem Wetter lohnt er sich auf jeden Fall.

Pandawa Beach

Ganz im Süden der Insel befindet sich der Pandawa Strand. Unser einheimischer Fahrer hat uns den Strand empfohlen, weil er wegen der großen Entfernung zu den Touristenzentren überwiegend von Einheimischen genutzt wird. Der Zugang führt durch eine in den Kalkstein geschlagene Schlucht – allein dafür lohnt die Anfahrt. Wir haben ein paar Stunden dort verbracht, bevor wir weitergezogen sind.

Sanur Beach

Den Strand in Sanur haben wir vor allem gesehen, weil unsere Villa dort lag. Abends sind wir oft an der Promenade spazieren gegangen. Aber ganz ehrlich: ein schöner Badestrand ist das nicht. Es liegen viele kleine Boote vor Anker, und es sammelt sich einiges an Müll. Als Ziel für einen eigenen Ausflug kannst Du ihn Dir sparen – als ruhige Basis zum Übernachten und für den Sonnenaufgang ist Sanur trotzdem brauchbar.

Weitere Strände im Süden, die sich lohnen

Auf der Bukit-Halbinsel liegen die Strände dicht beieinander, jeder mit eigenem Charakter. Balangan und Bingin erreichst Du nur über steile Treppen – dafür sind sie deutlich ruhiger als Dreamland. Padang Padang ist klein und in der Hochsaison schnell voll, liegt aber direkt unterhalb von Uluwatu. Wer flach ins Wasser will statt in die Brandung, fährt besser nach Nusa Dua an der Ostseite: Dort schützt ein Riff die Bucht, das Wasser ist ruhig.

Norden und Osten: schwarzer Sand statt Brandung

Der Süden ist nicht ganz Bali. Im Osten liegt Amed mit schwarzem Vulkansand – kein klassischer Badestrand, aber eine der besten Schnorchel- und Tauchgegenden der Insel. Im Norden ist Lovina die ruhige Alternative, ebenfalls dunkler Sand und deutlich weniger Betrieb als im Süden. Für beide solltest Du eine Übernachtung einplanen, als Tagesausflug vom Süden aus sind die Fahrzeiten zu lang.

Praktisches für Deinen Strandtag

  • Beste Zeit: Die Trockenzeit von etwa April bis Oktober. In der Regenzeit sind die Strände nicht unbenutzbar, aber die Nachmittage werden oft nass – und an der Westküste spült es dann mehr Treibgut an.
  • Anreise: Die Bukit-Strände liegen weit auseinander. Mit Roller oder Fahrer bist Du deutlich flexibler als mit einzelnen Taxis.
  • Gebühren: An vielen Stränden im Süden wird eine kleine Parkgebühr verlangt, teils auch Eintritt. Kleingeld dabeizuhaben, erspart Diskussionen.
  • Treppen: Mehrere der schönsten Buchten erreichst Du nur über lange, steile Treppen – mit viel Gepäck oder kleinen Kindern ist das anstrengend.
  • Sonne: Schatten ist an den meisten Stränden Mangelware. Liegen und Schirme lassen sich fast überall mieten.

Lesetipp: Schau Dir hier auch unsere Erfahrungen auf den Gili Islands an und unser Beitrag Reiseziele Juni beinhaltet auch einige interessante Informationen.

Es gibt noch viele weitere Strände auf Bali – unser Aufenthalt war zu kurz, um den Norden gründlich zu erkunden. Warst Du an einem Strand, der hier fehlt? Schreib uns Deine Empfehlung in die Kommentare.

Hier findest Du weitere Infos & Artikel über Indonesien:

INDONESIEN

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