Diese Woche sorgten Streiks an Flughäfen in Spanien und Norwegen für Verspätungen und Flugausfälle. In Italien beeinflusst der Ätna-Ausbruch weiterhin den Verkehr auf Sizilien. Autofahrer müssen sich auf strengere Kontrollen und hohe Bußgelder in Umweltzonen europäischer Städte einstellen. Auch neue Sicherheitshinweise für beliebte Reiseziele wie die Niederlande oder Marokko prägen die Lage.
Inhaltsverzeichnis
Verkehr & Verbindungen
Flughafen-Streik in Barcelona dauert an, Mallorca zunächst ohne Einschränkungen
Der Streik am Flughafen Barcelona hält weiter an und führt zu zahlreichen Flugausfällen sowie zu Problemen bei der Gepäckabfertigung. Seit zwei Wochen sind Tausende Gepäckstücke zurückgehalten worden, und viele Verbindungen wurden gestrichen. Wer aktuell über Barcelona reist, muss mit erheblichen Verzögerungen und möglichem Gepäckverlust rechnen. Für Mallorca gibt es laut Touristik aktuell zunächst Entwarnung: Hier wurde zwar ebenfalls gestreikt, aktuell läuft der Betrieb aber regulär. Reisende sollten ihren Flugstatus regelmäßig prüfen und ausreichend Zeit für Umstiege einplanen.
Quelle: Touristik aktuell, 17.8.2026
Streik der Fluglotsen droht: Norwegen erwartet massive Flugverkehrsprobleme
Ab Freitag droht in Norwegen ein unbefristeter Streik der Fluglotsen. Die Gewerkschaft Norsk Flygelederforening (NFF) hat angekündigt, dass zwölf Fluglotsen die Arbeit niederlegen, falls die laufenden Tarifverhandlungen scheitern. Das könnte zu erheblichen Einschränkungen im norwegischen Flugverkehr führen. Betroffen wären sowohl nationale als auch internationale Flüge. Wer in den kommenden Tagen Flüge von oder nach Norwegen gebucht hat, sollte sich kurzfristig über den Status informieren und auf Verspätungen oder Ausfälle vorbereitet sein. Weitere Details zu Norwegen findest du im kulinarischen Norwegen-Guide.
Quelle: aeroTELEGRAPH, 19.8.2026
Ätna-Ausbruch: Flughafen Catania wieder geöffnet, Lage bleibt volatil
Nach dem Ausbruch des Ätna ist der Flugbetrieb am Flughafen Catania auf Sizilien wieder vollständig aufgenommen worden. In den Tagen zuvor kam es zu Einschränkungen und Flugstreichungen wegen Vulkanasche in der Luft. Die Situation kann sich jedoch kurzfristig ändern, da der Vulkan weiterhin aktiv ist. Wer nach oder von Catania fliegt, sollte die aktuellen Meldungen verfolgen und mit kurzfristigen Änderungen rechnen. Informationen zu italienischer Küche und Reisen in Italien gibt es im Food-Guide für Italien.
Quelle: Touristik aktuell, 18.8.2026
Geld & Kosten
Hohe Bußgelder in europäischen Umweltzonen: Registrierung oft Pflicht
In vielen europäischen Städten gelten Umweltzonen mit unterschiedlichen Regeln. Wer mit dem eigenen Auto unterwegs ist, muss sich häufig vorab registrieren oder eine spezielle Plakette erwerben. Wer dies versäumt, riskiert hohe Bußgelder – auch im Nachhinein, da Strafen oft nach Deutschland, Österreich oder die Schweiz weitergeleitet werden. Besonders betroffen sind Metropolen in Frankreich, Italien und Spanien. Reisende sollten sich vor der Fahrt über die jeweils aktuellen Vorschriften informieren und alle notwendigen Nachweise dabeihaben.
Quelle: TRAVELBOOK, 22.8.2026
Bußgelder für Autofahrer: Maut und Umweltvorschriften europaweit verschärft
Viele europäische Länder verschärfen die Kontrollen von Maut- und Umweltzonen. In Spanien, Frankreich und Italien ist die Registrierung für bestimmte Straßenabschnitte oder Umweltplaketten verpflichtend. Verstöße werden mit teils hohen Bußgeldern geahndet, die auch nachträglich im Heimatland eingefordert werden können. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte sich vorab über die jeweiligen Vorschriften und Zahlungsmodalitäten informieren, um unerwartete Kosten zu vermeiden.
Quelle: Touristik aktuell, 21.8.2026
Passend dazu aus unserem Ratgeber
Wer bei nassem Wetter unterwegs ist, kennt das Problem nasser Füße – ob beim Stadtbummel in Amsterdam, einer Wanderung in Norwegen oder beim Sightseeing in Italien. Im aktuellen Ratgeber Vergleich der besten wasserdichten Barfußschuhe findest du vier wetterfeste Modelle, die deine Füße auch bei Regen trocken halten. Zusätzlich gibt es einen praktischen Tipp, wie du mit einfachen Mitteln auch ohne Spezialschuhe für trockene Zehen sorgst. Ideal für Individualreisende, die bei jedem Wetter flexibel bleiben wollen.
Sicherheit & Warnungen
Niederlande: Erhöhte Terrorwarnung für Reisende
Das US-Außenministerium rät zu erhöhter Vorsicht bei Reisen in die Niederlande. Die Terrorwarnstufe bleibt auf Level 2, da weiterhin Anschläge auf touristische Ziele, Bahnhöfe, Flughäfen und öffentliche Plätze nicht ausgeschlossen werden können. Reisende sollten in belebten Gegenden besonders aufmerksam sein und sich mit den lokalen Notfallnummern vertraut machen. Aktuelle Hinweise und Tipps zu Amsterdam findest du im Amsterdam-Wochenend-Guide.
Quelle: US-Außenministerium, 18.8.2026
Starke Unwetter und Überschwemmungen im Norden Chiles
Im Norden Chiles, insbesondere in Tocopilla, kommt es aktuell zu schweren Unwettern und Überschwemmungen. Laut FCDO sind Straßen und Infrastruktur betroffen, was zu erheblichen Reiseeinschränkungen führen kann. Wer eine Reise nach Nordchile plant, sollte sich vor Ort über die aktuelle Lage informieren und flexibel bleiben. Es kann zu kurzfristigen Sperrungen und Verzögerungen kommen, insbesondere im Straßenverkehr und bei Inlandsflügen.
Quelle: FCDO (UK), 19.8.2026
Einreise & Recht
Marokko: Neue Regeln für Pässe, Outdoor-Aktivitäten und E-Scooter
Die britische Regierung hat ihren Reisehinweis für Marokko umfassend aktualisiert. Neu sind Informationen zu Passbestimmungen, dem Gebrauch von Dating-Apps, Outdoor-Aktivitäten wie Quad-Biking, Heißluftballons und dem Umgang mit E-Scootern und Fahrrädern. Auch Hinweise zu Wildfeuern, Rabies und Lebensmittelsicherheit wurden ergänzt. Wer nach Marokko reist, sollte die aktuellen Einreise- und Aufenthaltsregeln sowie besondere Vorschriften für Freizeitaktivitäten direkt bei den zuständigen Behörden prüfen.
Quelle: FCDO (UK), 19.8.2026
Kurz notiert
- Pakistan verlängert die Luftraumsperre für indische Flugzeuge bis 24. September.
- Air India fliegt jetzt vom neuen Alluri Sitarama Raju International Airport in Bhogapuram bei Visakhapatnam.
- Paraguay bleibt insgesamt sicher, in einigen Departments wird zu erhöhter Vorsicht geraten.
- In Japan wurde der Hinweis auf das Erdbeben in Kumamoto entfernt.
- Panama: Für die Mosquito Gulf und Teile der Darién-Region gilt weiterhin ein Reiseverbot wegen Kriminalität.
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