Hurrikane, Taifune und Streiks haben diese Woche den Reisealltag vieler Individualreisender geprägt. Neue Gebührenpläne in Venedig und verschärfte Sicherheitslagen in Kuba und Nordafrika erfordern kurzfristige Anpassungen. Wer flexibel bleibt und aktuelle Regeln kennt, kann Ärger und Zusatzkosten vermeiden.
Inhaltsverzeichnis
Sicherheit & Warnungen
Kuba: Proteste, Versorgungsengpässe und Probleme mit Kreditkarten
Nach Angaben des FCDO kommt es in Kuba weiterhin zu Protesten, Stromausfällen sowie Treibstoff- und Wassermangel. Internationale Kartenzahlungen funktionieren vielerorts nicht, was auch größere Hotels betrifft. Reisende müssen mit erheblichen Einschränkungen im Alltagsleben rechnen, etwa beim Transport, in der Gastronomie und bei der Bargeldbeschaffung. Auch die Kriminalität wird als erhöht eingestuft. Wer nach Kuba reist, sollte ausreichend Bargeld in Euro oder US-Dollar mitführen und sich auf mögliche Versorgungsunterbrechungen einstellen. Die Einreise in die USA nach einem Aufenthalt in Kuba bleibt weiterhin nur mit Visum möglich. Aktuelle Hinweise gibt es bei den Behörden des Ziellandes.
Quelle: FCDO (UK), 25.9.2026
Mexiko: Hurrikan Polo sorgt für Sperrungen an der Pazifikküste
Hurrikan Polo hat an Mexikos Pazifikküste zeitweise Kategorie 5 erreicht. Laut Touristik aktuell wurden Häfen und Strände in betroffenen Regionen gesperrt. Flüge und Straßenverbindungen sind beeinträchtigt, kurzfristige Änderungen im Transport sind möglich. Reisende an der Pazifikküste sollten sich regelmäßig über die aktuelle Lage informieren und die Hinweise der lokalen Behörden beachten. Es ist mit Verspätungen, Ausfällen und eingeschränktem Zugang zu touristischer Infrastruktur zu rechnen. Wer flexibel bleibt, kann Ausweichrouten nutzen. Für weitere Informationen zu Mexiko siehe unseren Überblick zu den Maya-Ruinen in Yucatán.
Quelle: Touristik aktuell, 25.9.2026
Verkehr & Verbindungen
Japan: Taifun Dujuan führt zu massiven Flug- und Bahnausfällen
Taifun Dujuan hat Anfang der Woche in Japan für erhebliche Einschränkungen im Reiseverkehr gesorgt. Japan Airlines und ANA strichen zusammen 275 Flüge. Der Sturm zog mit Windgeschwindigkeiten von rund 144 km/h südlich von Katsuura vorbei. Auch der Bahnverkehr war betroffen, teils kam es zu großflächigen Ausfällen. Wer aktuell in Japan unterwegs ist, sollte mit weiteren Verzögerungen und kurzfristigen Änderungen rechnen. Die Lage kann sich je nach Wetterentwicklung rasch ändern. Für praktische Reisetipps zu Japan empfehlen wir unseren Kyoto-Guide mit Sehenswürdigkeiten.
Quelle: aeroTELEGRAPH, 21.9.2026
Iran stoppt Ticketverkauf für Flüge in den Irak
Die iranische Zivilluftfahrtbehörde hat den Verkauf von Flugtickets in den Irak bis auf Weiteres gestoppt. Besonders betroffen sind Flüge nach Nadschaf, deren Betrieb am Donnerstagmorgen eingestellt wurde. Bereits gebuchte Tickets müssen von den Fluggesellschaften vollständig und ohne Abzüge erstattet werden. Für Reisende mit geplanten Verbindungen zwischen Iran und Irak bedeutet das: Flüge sind derzeit nicht buchbar, und alternative Routen müssen geprüft werden. Wer betroffen ist, sollte sich direkt an die Airline wenden und die Rückerstattung einfordern.
Quelle: aeroTELEGRAPH, 25.9.2026
Belgien: Öffentlicher Sektor plant Streik am 12. Oktober
Nach Angaben des FCDO ist in Belgien für den 12. Oktober ein Streik im öffentlichen Sektor angekündigt. Betroffen sein können Bahn, Nahverkehr, Behörden und möglicherweise auch Flughäfen. Reisende sollten sich auf Einschränkungen, Verspätungen und Ausfälle einstellen. Wer an diesem Tag unterwegs ist, sollte Alternativen prüfen und mit längeren Wartezeiten rechnen. Es empfiehlt sich, Tickets für kritische Verbindungen frühzeitig zu buchen und vorab auf aktuelle Informationen der Verkehrsbetriebe zu achten.
Quelle: FCDO (UK), 25.9.2026
BER: Drohnensichtung legt Flugbetrieb am Berliner Flughafen lahm
Am Mittwochabend wurde der Flugbetrieb am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) wegen einer Drohnensichtung für rund 45 Minuten unterbrochen. Zwischen 20:20 Uhr und 21:05 Uhr war der Luftraum gesperrt, Starts und Landungen verzögerten sich. Reisende mussten mit Verspätungen und kurzfristigen Änderungen rechnen. Wer ab BER fliegt, sollte künftig mit ähnlichen Vorfällen rechnen und ausreichend Zeit für Check-in und Anschlussverbindungen einplanen. Aktuelle Hinweise gibt es beim Flughafenbetreiber.
Quelle: aeroTELEGRAPH, 23.9.2026
Passend dazu aus unserem Ratgeber
Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, weiß, wie wichtig eine sichere Wasserversorgung ist. Gerade wenn in Zielregionen wie Kuba oder Mexiko die Versorgungslage unsicher wird, sollte das Frischwasser im Camper zuverlässig sauber bleiben. In unserem Test des Trinkwasserschlauchs von Alb Filter zeigen wir, warum ein zertifizierter Schlauch nicht nur für Camper, sondern auch für Langzeitreisende ein echtes Plus an Hygiene bedeutet.
Geld & Kosten
Venedig: Tagesgebühr für Besucher könnte ab 2027 auf 30 Euro steigen
Die Stadt Venedig plant laut Touristik aktuell, die Tagesgebühr für Besucher ab 2027 auf bis zu 30 Euro zu verdreifachen. Der Zeitraum für die Gebührenerhebung könnte zusätzlich auf März und September ausgeweitet werden. Auch eine Erhöhung der Übernachtungssteuer steht im Raum. Wer einen Aufenthalt plant, muss künftig mit deutlich höheren Kosten rechnen, insbesondere bei Kurzbesuchen. Die endgültigen Regelungen stehen noch nicht fest. Wer Venedig besuchen will, sollte sich vorab über die jeweils geltenden Gebühren informieren.
Quelle: Touristik aktuell, 23.9.2026
Lissabon: Festpreise für Taxis am Flughafen gegen Abzocke
Am Flughafen Lissabon gilt ab sofort ein neues System zur Bekämpfung von Taxi-Abzocke. Laut TRAVELBOOK werden für Fahrten vom Flughafen in die Stadt feste Preise erhoben, die je nach Zielzone variieren. Damit soll verhindert werden, dass Touristen überhöhte Beträge zahlen müssen. Wer in Lissabon landet, erhält am Taxistand einen Beleg mit dem Festpreis, der vor Fahrtantritt zu zahlen ist. Das System schafft mehr Transparenz und Sicherheit für Reisende. Es empfiehlt sich, ausschließlich die offiziellen Taxistände am Flughafen zu nutzen.
Quelle: TRAVELBOOK, 23.9.2026
Einreise & Recht
Algerien: Verschärfte Sicherheitslage und neue Zollregeln
Der FCDO weist auf eine verschärfte Sicherheitslage in Algerien hin. Es gibt weiterhin eine erhöhte Terrorgefahr, insbesondere in bestimmten Landesteilen. Neu sind aktualisierte Informationen zu den Zoll- und Einreisebestimmungen: Reisende müssen ihren Pass stets bei sich führen und können bei Verstößen mit Kontrollen rechnen. Die politischen Spannungen bleiben bestehen. Wer nach Algerien reist, sollte sich fortlaufend über die Sicherheitslage und die offiziellen Einreisevorschriften informieren. Die aktuellen Regeln sind auf den Seiten der Behörden des Ziellandes abrufbar.
Quelle: FCDO (UK), 25.9.2026
Kurz notiert
- US-Airlines verzichten bei Sturmwarnung im Nordosten auf Umbuchungsgebühren.
- Air India suspendiert Kopiloten nach positivem Alkoholtest in Zürich.
- Hurtigruten nimmt zweites Schiff auf der Nordkap-Linie ab Hamburg in Betrieb.
- Sicherheitsreport: Krieg und Unruhen werden 2026 zur Hauptsorge vieler Reisender.
- Tagesgäste in Venedig müssen sich ab 2027 auf höhere Gebühren einstellen.
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