reisefroh auf dem Weg in die Mongolei: Der Roadtrip hat begonnen!

Anne Duchstein | reisefroh.de Autor/in: Anne Duchstein

Ich kann mich noch genau erinnern, als wir im April 2016 in unserer Wohnung saßen. Wir überlegten, ob wir unsere Flugtickets nach St. Petersburg einfach verfallen lassen, unsere Weltreise Planung komplett ändern sollten und spielten mit dem Gedanken, uns ein Auto zu kaufen und einfach loszufahren…

Doch dann verwarfen wir die Idee wieder, verbrachten unvergessliche 11 Monate in Südostasien und schafften es in dieser Zeit, ein ortsunabhängiges Online-Business aufzubauen. Der Gedanke jedoch, mit eigenen Auto die Welt zu entdecken, ist geblieben!

Wir kehrten aus Asien zurück, kauften uns zwei Tage später einen uralten MB100 Campervan, verbrachten den Sommer in Deutschland damit ihn auszubauen, überwinterten wieder in Asien und fieberten nun dem Frühling entgegen! 🙂

 

Die Fahrt ins Ungewisse

 

Genau zwei Jahre später, im April 2018, verabschieden wir uns erneut von unseren Familien, winken ihnen aus unserem fahrenden Zuhause zu und machen uns auf einen langen Weg ins Ungewisse. Vorfreude, Aufregung und Abschiedsschmerz liegen noch immer genauso nahe beieinander wie beim ersten Abschied.

 

Wird uns das neue Leben im Camper überhaupt gefallen? Werden wir diese Art zu reisen mögen? Wo werden wir schlafen? Wie wird unser neuer Alltag aussehen?

 

 

Wir hatten keine Ahnung, eher eine Vermutung, Hoffnung und Optimismus. Gepaart – wie immer – mit einer großen Portion Abenteuerlust. Heute, nach wenigen Wochen auf Reisen, haben wir das Gefühl für Zeit wieder völlig verloren. Wir leben mehr im Hier und Jetzt als je zuvor, stehen mit dem Sonnenaufgang auf und schlafen ein wenn es dunkel ist…

Gefällt uns ein Ort, so halten wir an und bleiben. Haben wir genug gesehen, fahren wir weiter. Egal ob nach einer Stunde oder einer Woche.

 

Diese neue Art zu reisen ist so viel selbstbestimmter und freier! Niemals hätten wir uns erträumen lassen dass es so schön werden würde. Das erste Mal können wir den Alltag wirklich so gestalten wie wir möchten, sind komplett unabhängig von der Hostelsuche, von Bussen und Zeitplänen.

Wir machen regelmäßig Sport, kochen mit frischem Gemüse das wir auf den Märkten kaufen und schaffen endlich einen guten Arbeits-Reise-Rhythmus! 🙂

 

Roadtrip Zentralasien: Kroatien

 

 

Frankreich, Italien & Slowenien

 

Zu Beginn begleitet uns ein mieser Dauerregen und wir beschließen, so lange zu fahren bis die Sonne wieder scheint! 🙂

Drei Tage später sind wir im traumhaften Venedig und der Himmel macht eine zweitägige Wolken-Pause. Bei strahlendem Sonnenschein entdecken wir die schönsten Sehenswürdigkeiten, essen jede Menge Pizza und spazieren durch die schmalen Gassen der wunderschönen Stadt.

Der Regen kommt leider wieder und wir rasen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h durch Slowenien. 😉

 

Roadtrip Zentralasien: Venedig

Venedig war eine absolute Sehnsuchts-Destination für uns. 🙂

 

Zu unseren Venedig-Artikeln:

 

 

Kroatien

 

In Kroatien überspringen wir dann den Frühling und landen (endlich!) bei 25°C und strahlendem Sonnenschein mitten im Sommer! Die Wolldecken packen wir gerne weg, die Sonnenbrillen aus.

Nach einer kurzen, aber knackigen Grenzkontrolle in der wir gelernt haben, dass Kroatien nicht Teil des Schengener-Abkommens ist, beginnt der absolute Wahnsinns-Roadtrip durch Kroatien! Die Nationalstraße D8, auf der wir die Küste entlang fahren, entpuppt sich als die „Jadranska Magistrala“ und damit als eine der schönsten Straßen der Welt!

 

Wir haben dieses Land definitiv unterschätzt – dabei ist es ganz sicher eines der größten Highlights Europas. Wir kommen aus dem Staunen nicht heraus und können gar nicht glauben, wie viele Schätze dieses kleine Juwel beherbergt.

 

Roadtrip Zentralasien: Plitvice

An den Plitvicer Seen packen wir die Wanderschuhe aus und bleiben volle sieben Tage!

 

Roadtrip Zentralasien: Italien Kroatien

Wir finden Stellplätze direkt am Meer und freuen uns über die neue Freiheit: Überall dort halten zu können wo es uns gefällt! Zwei Wochen bleiben wir in Kroatien und es hätten noch viele weitere werden können.

 

Unsere Kroatien-Artikel:

 

 

Erkenntnisse nach vier Wochen auf Reisen

 

Roadtrip Zentralasien: Camper Wohnmobil

 

Der ersten Wochen unseres Roadtrips sind nun rum und wir ziehen ein lehrreiches Zwischenfazit:

  1. Ordnung ist entgegen unserer meiner Natur das ganze Leben wenn man auf 4qm nicht wahnsinnig werden möchte.
  2. Die maximale Distanz, die wir mit unserem Camper am Tag zurücklegen können sind ca. 250km, denn dann ist der Tag rum. 😉
  3. Ein eigenes Bett ist unbezahlbar und dass der Rucksack nicht jeden Tag neu gepackt werden muss auch!

 

 

In den kommenden Wochen werden wir weitere Reiseberichte zu unserem Roadtrip nach Zentralasien veröffentlichen. Dran bleiben lohnt sich also! 😀

 

Anne und Sebastian von reisefroh.deSchön, dass Du uns auf unserer Reise in die Mongolei folgst. Like uns auch auf Facebook und Instagram. Dort posten wir fast täglich Neuigkeiten von unterwegs. 🙂

 

Deine Anne & Dein Sebastian

 

3 Kommentare

  1. Hi ihr beiden,
    falls euch Mestia noch ein paar Tage länger festgehalten hat als geplant und ihr nach weiteren Wanderzielen sucht: Der Pass auf dem Trek Mestia-Ushguli zwischen Haiischi und Iprali ist gut überquerbar auch ohne viel Ausrüstung, aber eure Füße werden wohl nass werden. Man kommt an einem wunderschönen Gletscher vorbei und die Aussicht sind die Anstrengung am Tag drei auf jeden Fall wert. Wir hatten leider Regen am dritten Tag, aber im guesthouse konnten wir uns am gemütlichen Ofen wieder aufwärmen und trocknen.
    Weiterhin eine gute Reise und viel Spass in Tbilisi
    Liebe Grüße
    Leah & Alex

    PS: Falls ihr in Birtvisi die versteckten Burgruinen finden wollt, schreibt uns einfach an.

    • Hallo ihr Lieben,
      vielen Dank für die Info! Es freut mich, dass euch der Trek so gut gefallen hat und ihr den Pass ohne Probleme überqueren konntet. 🙂 Wir sind noch den Seen aufgestiegen, dann aber weitergefahren.
      Wir wünschen euch ebenfalls eine gute Reise. Es war schön euch kennenzulernen. 🙂
      Liebe Grüße
      Anne

  2. Hallo Anne, hallo Sebastian,

    aus der Ferne verfolge ich ein wenig eure neue fantastische Reise und wünsche euch bei allen Unternehmungen viel Glück und Erfolg!
    Gern unterstütze ich auch euer SunHelp-Projekt 🙂

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